bräuchte eure Hilfe:
( 1. Was ist das für ein Ahorn? )
2.Was hat ES? Auf den Blättern befindet sich ,ich würde Es als weissen Schimmel bezeichnen
Auf jeden Fall schaut es nicht gesund aus.
Was sollte ich dagegen unternehmen? (Gegen Mehltau und auch gegen Pilzkrankheiten habe ich paar Mittelchen da )
Diesen Kammeraden pflege ich seit Anfang diesen Jahres, und Er steht sonnig (in Bremen halt, wenn die Sonne scheint )
Nur ein kleiner Hinweis:
seit ich Winterspritzung mache und alle befallenen Blätter entferne und es vermeide außer im Hochsommer, über die Blätter vor allem abends zu gießen wegen mangelnder Trocknungsmöglichkeit, habe ich so gut wie kein Mehltau mehr.
Das sollte Dir genauso gelingen.
Gruß
Rüdiger
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Man sollte nie einfach ohne Grund vorbeugend Pflanzen mit Giften behandeln. Fungizide und Insektizide wirken in der Regel nur gegen ganz bestimmte Schädlinge. Man muss schon wissen, welchen Schädling man bekämpfen will. Es macht auch keinen Sinn, dann zu spritzen, wenn die Schädlinge noch gar nicht da sind. Im Winter sind weder Insekten noch Pilze aktiv. Deshalb ist eine Winterspritzung eher gegen Ende des Winters sinnvoll.
Vorbeugend zu spritzen ist bei Puristen weithin verpönt. Man sollte schon genau wissen, wogegen man spritzt. Wie kann man das, wenn die Krankheit noch gar nicht da ist? Es gibt jedoch Schädlinge, die auf jeden Fall auftauchen. Dazu gehören Rostpilze, Mehltau, Blattläuse, Wollmäuse und Schildläuse. Je nach Baumart finden sich während der Vegetationsperiode regelmäßig dieselben Schädlinge ein, wenn sie nicht vorbeugend daran gehindert werden.
Mit vielen Spritzmitteln kann man die Umwelt schädigen, aber auch den besprühten Baum. So sollte man besonders vorsichtig sein, wenn im Austrieb oder kurz danach gespritzt wird. Viele Mittel beschädigen die zarten Blätter oder auch Nadeln.
Im Winter wird in Japan allgemein mit verdünntem Jinmittel (Kalzium-Polysulfid-Lösung) vorbeugend gespritzt. Die meisten Arten vertragen dies. Nur Prunus-Arten reagieren darauf angeblich allergisch. Auch Granatapfel werden oft ausgespart. Der Autor hat allerdings nicht feststellen können, dass Prunus-Arten anders reagieren. Es ist wohl so, dass Prunus-Arten bereits zur Wintermitte Blütenknospen ansetzen, die im Spätwinter aufblühen. Der Blühtermin fällt also mit dem Spritztermin zusammen und man will nicht die empfindlichen Blüten stören. Wer auf der sichern Seite sein will, der kann für Prunus-Arten ein Mittel aus Kupfer mit Öl gemischt verwenden, das im Gartenfachhandel erhältlich ist. Das Jinmittel dient vorbeugend gegen Insekten, deren Larven und Eier, die sich über den Winter am Baum aufhalten. Dies sind insbesondere Blattläuse und Schildläuse, Spinnmilben und auch Borkenkäfer. Ebenfalls dient es als starkes Gift gegen alle Pilzarten. Überdies scheint es lebenshemmend zu wirken. Flächen, die Besprüht wurden, wiesen monatelang weniger Algen und Moose als andere auf. Man kann die Lösung, die im Bonsaihandel erhältlich ist, in einem Verhältnis von 1:40 für Nadelbäume und 1:20 für Laubbäume verdünnen. Mit einem normalen Sprühgerät wird der gesamt Baum, inklusive Wurzelansatz, Stamm und Knospen besprüht. Wer es ganz genau nehmen will, der kann seinen Baum mit einer weichen Bürste völlig mit der Lösung einreiben, bis wirklich alle Stellen, auch die Borkenritzen nass sind. Vorher sollte der Baum mit klarem Wasser eingesprüht werden, dann verteilt sich die Lösung später wirklich überallhin. Die Schwefellösung ist ein starkes Gift für viele Insekten, deren Larven und vor allem für Pilze. Deshalb muss man vermeiden, dass die Lösung in den Boden eindringt und die Mykhorriza schädigt. Die Bodenoberfläche sollte vor dem Sprühen mit Papier ausgelegt sein. Allerdings sind auch bei eher schlampiger Anwendung kaum Schäden zu erkennen. Wertvolle Schalen muss man ev. vor dem schwefelhaltigen Mittel schützen. Bei billigen Schalen hat es sich jedoch bewährt, auch die Schalen zu besprühen, die danach über viele Monate kaum Algen ansetzen. Ein sehr erwünschter Nebeneffekt besteht darin, dass die Borke nach dem besprühen viele Monate lang eine silbrige Farbe annimmt und alles tote Holz mit einer weißlich-silbrigen Patina bedeckt ist. Tatsächlich ist so das ?Jinmittel? entstanden. Man hat den Effekt auf die Patina am toten Holz erkannt und dann eine wesentlich stärker konzentrierte Mischung nur mehr auf das tote Holz aufgebracht.
Obstbaumgärtner besprühen ihre Bäume in der ganzen Welt im Winter vorbeugend mit Winteröl, auch Weißöl genannt. Das Mittel soll Insekten, deren Larven und Eier, die an den Bäumen überwintern schädigen oder töten. Man erhält es als dickflüssiges weißes Öl in kleinen Behältern in jedem Gartencenter. Es wird nach Vorschrift des Herstellers mit Wasser verdünnt und mit Sprühgeräten über den gesamten Baum, einschließlich Oberflächenwurzeln, Stamm, Ästen und vor allem Knospen, verteilt. Danach ist der Baum mit einem feinen Ölfilm bedeckt, der für viele Insekten giftig ist, weil er sie umgibt und ihre Atmung beeinträchtigt. Das Weißöl ist für Menschen und Säugetiere kaum giftig. Das Mittel wird traditionell kurz vor dem Austrieb aufgebracht. Viele dieser Winteröle schädigen die zarten Blätter im Austrieb. Es gibt auch Mittel, die das ganze Jahr über aufgebracht werden können und angeblich die Blätter dabei schonen. Man kann das Winteröl vorbeugend gleich nach dem Blattfall, mitten im Winter und kurz vor dem Austrieb aufbringen. Nach einem Blattschnitt ist es auch im Sommer meist unbedenklich. Am wirkungsvollsten ist es wohl im zeitigen Frühjahr, weil dann die Schädlinge gleichzeitig mit den Bäumen aus dem Winterschlaf erwachen. Koniferen werden gegen Winternde besprüht, also im Januar oder Februar. Manche Hersteller empfehlen auch eine Mischung des Winteröls mit Kalzium-Polysulfid.
Im zeitigen Frühjahr kann man nach dem Blattaustrieb auch noch mit systemischen Insektiziden und Fungiziden spritzen. Man muss sich dabei immer bewusst sein, dass diese durchwegs giftig für Säugetiere sind, jedenfalls wesentlich giftiger als Winteröl und Kalzium-Sulfid. Es gibt auch einige Baumarten, die auf systemische Gifte allergisch reagieren. Dazu gehören z.B. Chinesische Ulmen, die danach demonstrativ alle Blätter fallen lassen.
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Mit Paste wirst du schlecht Bäume besprühen können Ausserem hast du ja noch Zeit. Ruf einfach mal an, ob / wann die wieder was rein bekommen. Dann kannst du immer noch schauen.
Gruß Jürgen
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
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