Hallo zusammen,
heute möchte ich von einem Baum berichten,
der sich mit kleinen Schritten auf dem Weg zum Bonsai macht.
Geborgen wurde er März 2012 im Pfälzerwald, wo Lärchen eher selten vorkommen
und man schon sehr lange danach suchen muß.
Eigentlich keine Schönheit und mancher würde so einen einfach stehen lassen.
Aber ich nahm die Herausforderung an und aber lange Zeit hatte ich keinen Plan,
mit was aus dem Baum werden soll. Aber wie immer keine Geduld und ich fing im Jahr
darauf damit an alle störende, unbrauchbare und zu dicke Äste wegzuschneiden,
dann kam die zündende Idee, seht bitte selbst:
Auf dem letzten Bild ist der Baum 48 cm hoch ab Schalenoberkante
und hat einen Stammdurchmesser von 5 cm.
Ich würde den Baum auf zwischen 15-20 Jahre schätzen.
Bei gleichdicken Lärchen aus den Alpen aus ca. 1800 m, habe ich schon 54 Jahresringe gezählt,
teilweise so dicht beisammen und nur mittels Foto und entsprechender Vergrößerung zu erkennen.
Mein Baum kam nur aus 450 m, hat aber eine gleich schöne Rindenstruktur und wenn man Glück hat,
Rückknospung an den Ästen, was ich bei Hochgebirgslärchen noch nicht feststellen konnte.
Yamadori Lärche
- Günter Maier
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Yamadori Lärche
liebe Grüße
Günter
Günter
- hopplamoebel
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Re: Yamadori Lärche
Moin Günter,
tolle Entwicklung
Hast Du schon mal darüber nachgedacht, den zweiten Ast von oben (nach rechts abgehend) zu entfernen? Mir ist er zu dick für den weiteren Kronenaufbau, aber vielleicht täuscht das Bild ja auch?
LG,
marco
tolle Entwicklung
Hast Du schon mal darüber nachgedacht, den zweiten Ast von oben (nach rechts abgehend) zu entfernen? Mir ist er zu dick für den weiteren Kronenaufbau, aber vielleicht täuscht das Bild ja auch?
LG,
marco
So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
- Günter Maier
- Beiträge: 346
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Re: Yamadori Lärche
Hallo Marco,
sicherlich ist noch viel Arbeit zu tun und von Krone noch nicht zu sprechen.
Erstmal bin ich froh, dass ich in den vier Jahren bei jedem Umtopfen die
Wurzelmasse gut reduzieren konnte und die Lärche dabei nicht schwächelt
und sehr gut ausgetrieben ist.
Zu gegebener Zeit werde ich weiter berichten.
sicherlich ist noch viel Arbeit zu tun und von Krone noch nicht zu sprechen.
Erstmal bin ich froh, dass ich in den vier Jahren bei jedem Umtopfen die
Wurzelmasse gut reduzieren konnte und die Lärche dabei nicht schwächelt
und sehr gut ausgetrieben ist.
Zu gegebener Zeit werde ich weiter berichten.
liebe Grüße
Günter
Günter
- Herbert A
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Re: Yamadori Lärche
Servus Günter,
gefällt mir gut. Hat der ablaktierte Ast überlebt?
lg
Herbert
gefällt mir gut. Hat der ablaktierte Ast überlebt?
lg
Herbert
Schön dass es dieses Forum gibt.
- Günter Maier
- Beiträge: 346
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Re: Yamadori Lärche
Hallo Herbert,
Ich hatte eine Bohrablaktion bisher nur bei Laubbäumen gemacht bei der Lärche ist es das erste mal.
Es waren auch insgesamt 3 Äste die ich durchgebohrt habe, bis jetzt ist noch alles grün, ich denke
aber, dass bei einer Lärche der versorgende Teil aber erst sehr viel später, als bei einem Laubbaum
abgeschnitten werden kann. Ich hoffe es klappt, dass ich bei der relativ dicken Rinde das Kambium
genau getroffen habe.
Ich hatte eine Bohrablaktion bisher nur bei Laubbäumen gemacht bei der Lärche ist es das erste mal.
Es waren auch insgesamt 3 Äste die ich durchgebohrt habe, bis jetzt ist noch alles grün, ich denke
aber, dass bei einer Lärche der versorgende Teil aber erst sehr viel später, als bei einem Laubbaum
abgeschnitten werden kann. Ich hoffe es klappt, dass ich bei der relativ dicken Rinde das Kambium
genau getroffen habe.
liebe Grüße
Günter
Günter


