Hallo Leute,
Im Frühjahr diesen Jahres hab ich die Möglichkeit bekommen einen recht großen Dissectum auszugraben. ich hab den Baum bei ebay Kleinanzeigen gefunden und erstanden.
Über den Sommer hatte ich das Gefühl das er sich recht gut erholt hatte obwohl ich nur wenig Feinwurzeln mit ausgraben konnte dafür aber zum teil Oberschenkel dicke Wunden im Ballen verursachen musste.
Problematisch war das der Wurzelballen so riesig ist das ich leider nicht genügen Substrat hatte so habe ich ein tag nach dem Ausgraben Kies in Grober Körnung aus dem Baumarkt geholt und das etwas mit organischen material wie Blumenerde und Kompost gemischt, leider ist das nicht so schnell trocknend wie von mir gewünscht. Leider hatte ich keine Alternative...
Der Baum hat trotzdem recht anstandslos und willig aus altem Holz getrieben und hat 30 -50 cm lange Triebe gebildet ich hab ihn eigentlich schon überm Berg gesehen.
Jetzt plötzlich musste ich Rotpulstel befall im Nebaribereich feststellen und hab natürlich große sorge das aus ,,überm Berg'' ,,überm Jordan'' wird.
Soll ich Jetzt Handeln und den Pilzbefall ausscharben? soll ich bis zum Frühjahr warten und dann Notumtopfen? Der Befallene Bereich ist noch recht klar abgegrenzt. Gibt es da chemische Mittelchen die denn Pilz zurückdrängen? Ist es besser Frostfrei oder im freien zu Überwintern?
Ich bitte um Tipps
Rotpustelpilz an Acer Dissectum
- bock
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Re: Rotpustelpilz an Acer Dissectum
Moin Hinnerk,
der Pilz besiedelt meist nur totes Holz. Frostfrei Überwintern kann dem Ahorn nützen, dem Pilz aber sicher auch.
Ich würde den Baum nach dem Laubfall mit einer Kupfersulfatlösung besprühen, um Pilzsporen auf der Rinde zu hemmen.
Eine Überlegung wert wäre meines Erachtens das großzügige Entfernen des befallenen Totholzes mit anschließender Jinmittel-Behandlung der Wunden.
Werkzeug anschließend gründlich reinigen und desinfizieren - es gibt spezielle pilztötende Desinfektionsmittel, aber mein bevorzugtes Vorgehen wäre (im Freien) das Werkzeug (ohne Holzgriffe oder Kunststoffteile!!!!) in einen Metallbehälter legen, mit reinem Alkohol benetzen und das ganze anzünden.
Natürlich unter Beachtung der Brandschutzmaßnahmen (nichtbrennbarer Untergrund, keine entflammbaren Substanzen in der Nähe, Haartracht oder Kleidung nicht über den Behälter halten,...)
Und die Überwinterung würde ich mit den üblichen Schutzmaßnahmen angehen.
Ich vermute, dass dein Ahorn auch dann durchkommt, wenn du keine Maßnahmen gegen den Pilz ergreifst. Das Laub sieht ja soweit noch gesund aus.
Aber wenn es meiner wäre wollte ich den Pilz doch lieber los werden...
Viel Glück mit dem "Kleinen"!
der Pilz besiedelt meist nur totes Holz. Frostfrei Überwintern kann dem Ahorn nützen, dem Pilz aber sicher auch.
Ich würde den Baum nach dem Laubfall mit einer Kupfersulfatlösung besprühen, um Pilzsporen auf der Rinde zu hemmen.
Eine Überlegung wert wäre meines Erachtens das großzügige Entfernen des befallenen Totholzes mit anschließender Jinmittel-Behandlung der Wunden.
Werkzeug anschließend gründlich reinigen und desinfizieren - es gibt spezielle pilztötende Desinfektionsmittel, aber mein bevorzugtes Vorgehen wäre (im Freien) das Werkzeug (ohne Holzgriffe oder Kunststoffteile!!!!) in einen Metallbehälter legen, mit reinem Alkohol benetzen und das ganze anzünden.
Natürlich unter Beachtung der Brandschutzmaßnahmen (nichtbrennbarer Untergrund, keine entflammbaren Substanzen in der Nähe, Haartracht oder Kleidung nicht über den Behälter halten,...)
Und die Überwinterung würde ich mit den üblichen Schutzmaßnahmen angehen.
Ich vermute, dass dein Ahorn auch dann durchkommt, wenn du keine Maßnahmen gegen den Pilz ergreifst. Das Laub sieht ja soweit noch gesund aus.
Aber wenn es meiner wäre wollte ich den Pilz doch lieber los werden...
Viel Glück mit dem "Kleinen"!
liebe Grüße Andreas
Ein Leben ohne Bonsai ist möglich - aber völlig sinnlos!
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