Artkawa auf den weg gebracht.

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Philipp R.
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Artkawa auf den weg gebracht.

Beitrag von Philipp R. »

Hallo,

Am Wochenendseminar bei minoru dieses Jahr hab ich den kleinen arakawa entdeckt. es wurde viel über die ansichtsseite diskutiert und auch ein bisschen dran rumgeschnitten.
ich hab mich dort für die rechte Seite des baumes entschieden und finde sie immer noch als die beste Seite. ich finde hier die asttstellung am besten, die leichte Bewegung im gesamten baum so wie im unteren teil des Stammes. das nebari ist, sagen wir eigen, sieht aber auch von dieser Seite am besten aus

Bei der böse im Oktober hab ich dann zugeschlagen und nun ist er mein. zurückgeschnitten und mit großzügigen drahtwindungen gedrahtet. der rest mit spanndrähten und kabelbindern was erstaunlich git ging, so einen flexiblen Ahorn hatte ich noch nie.
Warum die hässlichen kabelbinder? zum einen schneidet so der draht nicht ein, zum anderen hab ich beobachtet, dass spanndrähte in der stärke immer eine gewisse Dehnung haben und an Spannung verlieren. mit den kabelbiedern hab ich die Möglichkeit die Spannung kontrolliert zu halten oder zu erhöhen.

die schale vom letzten bild wird aber wohl zu klein sein, denn geplant ist eine größere krone und ein dickerer stamm. deswegen sind die äste auuch nach unten gedrahtet. mit neuem austrieb und Wachstum nach oben ergibt sich so eine natürliche astform
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Heike_vG
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Re: Artkawa auf den weg gebracht.

Beitrag von Heike_vG »

Hallo Philipp,
Dein Arakawa ist ein gutes Bäumchen, aus dem Du bestimmt noch viel machen kannst.
Ich würde aber die Zweige nicht so hängend runterdrahten, das passt nicht zum Wintel der Hauptäste, sieht eigentlich so jetzt eher ein wenig aus wie ein kaputter Regenschirm. Die würde ich höchstens waagerecht formen.
Die gezeigte Schale passt m.E. leider überhaupt nicht, da sie den Wettbewerb um die spektakulärere Borke um Längen gewinnt. Nimm da lieber etwas Dezenteres!

Liebe Grüße,

Heike
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Philipp R.
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Re: Artkawa auf den weg gebracht.

Beitrag von Philipp R. »

Hallo Heike, vielen dank für deine Antwort.
mit dieser art der drahtung hab ich bei einem anderen Ahorn schon das gewünschte Ergebnis erzielt. geschwungene äste wie an alten bäumen in der Natur, wenn man sich so umschaut, beobachtet man ein auf und ab. ich poste dann auch mal ein bild davon ;) wenn ich drähte abmache (weil sie einwachsen) gehen die äste wieder ein stück hoch. durch die übertriebene Biegung landen sie dann in der richtigen postiton (hoffentlich)
Dafür nehme ich den kaputten Regenschirm in kauf^^

mit der schale hast du recht. die gezeigte wird ausserdem niemals groß genug für den baum sein. er befindet sich ja noch am Anfang der Entwicklung und wird bestimmt doppelt so groß werden, wie jetzt.
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Philipp R.
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Re: Artkawa auf den weg gebracht.

Beitrag von Philipp R. »

Das neue Wachstum geht wieder nach oben. Frei treibende opferäste ziehen den kompletten Ast auch wieder mit nach oben, deswegen braucht man immer spannerähte
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Re: Artkawa auf den weg gebracht.

Beitrag von Heike_vG »

Ich meinte nicht die Äste (die aus dem Stamm entspringen), sondern die Zweige (die aus den Ästen entspringen). 8)
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Philipp R.
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Re: Artkawa auf den weg gebracht.

Beitrag von Philipp R. »

Ich hab dich schon verstanden ;) bald sind die Zweige Äste,aus denen Zweige entspringen. Feinverzweigung ist im Moment noch nicht vorhanden
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Heike_vG
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Re: Artkawa auf den weg gebracht.

Beitrag von Heike_vG »

Ich will ja keine Wortklauberei betreiben, aber Äste sind Äste und Zweige Zweige, aus Zweigen werden keine Äste.
Äste entspringen wie gesagt aus dem Stamm und Zweige zweigen von Ästen oder anderen Zweigen ab.

Für mein Auge sind die Winkel nicht stimmig, mit denen die Zweige hier von den Ästen abgehen.
Aber ich merke schon, ich kann das hier auch lassen.

LG, Heike
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