Frage an Ulf und alle anderen!
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Gerhard G.
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Frage an Ulf und alle anderen!
Hallo zusammen !!
Möchte euch mal den ganzen inneren Teil des Baumes von meinem Buschlee(Lespendeza) zeigen.
Die alten Blätter werden alle so gefleckt,der neue Austrieb später.
Hat wer einen Rat ??? Und was kann ich dagegen tun.
Hab den Baum schon ein paar Jahre,hab soetwas nocht nie gehabt.
Schöne Grüsse Gerhard G.
Möchte euch mal den ganzen inneren Teil des Baumes von meinem Buschlee(Lespendeza) zeigen.
Die alten Blätter werden alle so gefleckt,der neue Austrieb später.
Hat wer einen Rat ??? Und was kann ich dagegen tun.
Hab den Baum schon ein paar Jahre,hab soetwas nocht nie gehabt.
Schöne Grüsse Gerhard G.
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- Wolfgang
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Grüße! Wolfgang
http://www.yamadori-bonsai.info
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- Wolfgang
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Vielleicht sticht auch irgendein saugender Schädling (Milbe??) die Blätter an .......

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Andreas Ludwig
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Andreas Ludwig hat geschrieben:öh…
Ich glaube, am 20. September würde ich sagen: «Flecken». Und dann nichts machen, höchstens das Laub wegräumen.
Stimmt schon. Und im nächsten Jahr? Wieder damit leben? Im Winter würde ich diesen Baum mal mit Jinmittel "abspritzen".
Gruß
Martin S
Beste Grüße
Martin
Lieber Querlüften als Querdenken!
Martin
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Gerhard G.
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Besten Dank euch allen!
Wenn ich alle befallenen Blätter abschneiden würde,bräuchte ich warscheinlich einen ganzen Tag,für diese Grösse des Baumes.
Saugende Schädlinge hab ich auch noch nicht beobachten können,schau schon die längste Zeit,seh aber nichts besonderes.
Werde im Winter mal mit Jinmittel probieren.
Besten Dank nochmal Gerhard G.
Wenn ich alle befallenen Blätter abschneiden würde,bräuchte ich warscheinlich einen ganzen Tag,für diese Grösse des Baumes.
Saugende Schädlinge hab ich auch noch nicht beobachten können,schau schon die längste Zeit,seh aber nichts besonderes.
Werde im Winter mal mit Jinmittel probieren.
Besten Dank nochmal Gerhard G.
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Andreas Ludwig
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- Registriert: 29.03.2005, 16:50
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Nu ja – dann wird er schön weiss. Verdünntes Jinmittel langt auch…
Deine Angst ist nicht unbegründet. Darum ein paar Zusatzhinweise, wie ich das meine:
Es war ein eher feuchtes Jahr. Viele Pilze. Bei mir vor allem an Ahorn und Hainbuche. Ich versuche aus verschiedenen Gründen, so wenig wie möglich zu spritzen. Eher gebe ich halt auch einmal eine Art völlig auf.
Die Schädlingsbestimmung ist gar nicht so einfach, wie man manchmal denkt. Es gibt einige Sauginsekten, viele Pilze, enorm viele Bakterien und eine Riesenmenge Viren. Ein Beispiel: Wir haben hier an Kirschbäumchen einen Virus, der sieht im Schadbild fast aus wie ein Pilz. Das ist aber die «Pfeffinger Krankheit». Die ist, soviel ich weiss, auf ein Verbreitungsgebiet von vielleicht fünfzig Kilometern begrenzt. Man kann das alles schon bestimmen, es gibt sogar Bücher drüber. Da findest du dann Dutzende Seiten mit Fotos von befallenem Laub, die dann alle im konkreten Fall doch nicht genau so aussehen wie deine Blätter. Bloss gibts es komplette Listen fast nur zu den gewinnträchtigen Obstbäumen. Mit den Waldbäumen kommt das erst, für die Exoten ist man auf Literatur der Herkuntsländer angewiesen, die dann wieder andere Schadbilder haben etc. Am Ende zuckt man mit den Schultern und behandelt halt grosszügig mit «Breitbandwirkstoffen».
Ja, je nach Schädling können die Konspen befallen werden, kann der Austrieb des nächsten Jahres geschädigt sein, können Wintersporen im Frühjahr treiben oder Larven schlüpfen oder oder. Wenn du das genau wissen willst, müsstest du das botanische Institut der nächsten Uni befragen. Mach ich auch so, mittlerweile bin ich mit denen per du.
Oder du gibst beim nächsten Durchgang verdünntes Jinmittel drauf und sagst dir: Jetzt schaun mer mal. Dann wirkt entweder das Jinmittel oder die nächst Saison wird etwas trockener oder der Standort macht was aus. Genau wirst du es nicht wissen, obs gut geht oder nicht. Ein Fall ist nunmal keine Statistik.
Klar, flu – man könnte es genau bestimmen. Man könnte es genau wissen und man könnte es präzis angehen. Aber können wir das? Hier? In dem Rahmen? Ich denke nicht.
Deine Angst ist nicht unbegründet. Darum ein paar Zusatzhinweise, wie ich das meine:
Es war ein eher feuchtes Jahr. Viele Pilze. Bei mir vor allem an Ahorn und Hainbuche. Ich versuche aus verschiedenen Gründen, so wenig wie möglich zu spritzen. Eher gebe ich halt auch einmal eine Art völlig auf.
Die Schädlingsbestimmung ist gar nicht so einfach, wie man manchmal denkt. Es gibt einige Sauginsekten, viele Pilze, enorm viele Bakterien und eine Riesenmenge Viren. Ein Beispiel: Wir haben hier an Kirschbäumchen einen Virus, der sieht im Schadbild fast aus wie ein Pilz. Das ist aber die «Pfeffinger Krankheit». Die ist, soviel ich weiss, auf ein Verbreitungsgebiet von vielleicht fünfzig Kilometern begrenzt. Man kann das alles schon bestimmen, es gibt sogar Bücher drüber. Da findest du dann Dutzende Seiten mit Fotos von befallenem Laub, die dann alle im konkreten Fall doch nicht genau so aussehen wie deine Blätter. Bloss gibts es komplette Listen fast nur zu den gewinnträchtigen Obstbäumen. Mit den Waldbäumen kommt das erst, für die Exoten ist man auf Literatur der Herkuntsländer angewiesen, die dann wieder andere Schadbilder haben etc. Am Ende zuckt man mit den Schultern und behandelt halt grosszügig mit «Breitbandwirkstoffen».
Ja, je nach Schädling können die Konspen befallen werden, kann der Austrieb des nächsten Jahres geschädigt sein, können Wintersporen im Frühjahr treiben oder Larven schlüpfen oder oder. Wenn du das genau wissen willst, müsstest du das botanische Institut der nächsten Uni befragen. Mach ich auch so, mittlerweile bin ich mit denen per du.
Oder du gibst beim nächsten Durchgang verdünntes Jinmittel drauf und sagst dir: Jetzt schaun mer mal. Dann wirkt entweder das Jinmittel oder die nächst Saison wird etwas trockener oder der Standort macht was aus. Genau wirst du es nicht wissen, obs gut geht oder nicht. Ein Fall ist nunmal keine Statistik.
Klar, flu – man könnte es genau bestimmen. Man könnte es genau wissen und man könnte es präzis angehen. Aber können wir das? Hier? In dem Rahmen? Ich denke nicht.
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Gerhard G.
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- Martin_S
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Ich natürlich auch. 1: 15 -> 1:20 dünner würde ich es nicht machen (Man liest oft 1:30). Zum Thema "unverdünnt" kann ich auch was beitragenGerhard G. hat geschrieben:...
Meinte natürlich verdünntes Jinmittel....
Gruß
M
Beste Grüße
Martin
Lieber Querlüften als Querdenken!
Martin
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