Apfel Bonsai und sein Wurzelansatz
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chris-git@rre
Apfel Bonsai und sein Wurzelansatz
Hallo,
Ich frage mich gerade, in wie weit man beim Apfel Bonsai den Wurzelansatz und die wurzeln verbessern kann.
Ich finde das ist beim Apfel nicht so einfach.
Oder muss man im großen und ganzen damit leben was da ist?
Ich frage mich gerade, in wie weit man beim Apfel Bonsai den Wurzelansatz und die wurzeln verbessern kann.
Ich finde das ist beim Apfel nicht so einfach.
Oder muss man im großen und ganzen damit leben was da ist?
- abardo
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Re: Apfel Bonsai und sein Wurzelansatz
Hi,
Wurzelpropfungen und -bohrungen mache ich jedes Jahr im Frühjahr, die Wurzeln decke ich dann mit Substrat oder Fahrradschlauch für ein Jahr zu, ein Jahr später kann getrennt werden. Bei Bohrungen normal mit Zahnstochern zustecken, abschneiden und ein bisschen Paste drumrum. Easy.
Anritzen oder Anbohren geht auch, ist aber zäh, nach einem Jahr zeigen sich da nur ein paar mm Würzelchen, muss man halt viel Geduld haben.
Wurzelpropfungen und -bohrungen mache ich jedes Jahr im Frühjahr, die Wurzeln decke ich dann mit Substrat oder Fahrradschlauch für ein Jahr zu, ein Jahr später kann getrennt werden. Bei Bohrungen normal mit Zahnstochern zustecken, abschneiden und ein bisschen Paste drumrum. Easy.
Anritzen oder Anbohren geht auch, ist aber zäh, nach einem Jahr zeigen sich da nur ein paar mm Würzelchen, muss man halt viel Geduld haben.
- Herbert A
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Re: Apfel Bonsai und sein Wurzelansatz
Servus Frank,
könntest Du mir die Vorgangsweise bei der Wurzelpfropfung etwas genauer erläutern.
Wurzel abschneiden, Loch in den Stamm bohren und die Wurzel reinstecken?
Das hat bei mir nie funktioniert. Möchte gerne wissen was ich da falsch gemacht habe.
lg
Herbert
könntest Du mir die Vorgangsweise bei der Wurzelpfropfung etwas genauer erläutern.
Wurzel abschneiden, Loch in den Stamm bohren und die Wurzel reinstecken?
Das hat bei mir nie funktioniert. Möchte gerne wissen was ich da falsch gemacht habe.
lg
Herbert
Schön dass es dieses Forum gibt.
- abardo
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Re: Apfel Bonsai und sein Wurzelansatz
Hi Herbert,
meine grösseren Äpfel (ca. 30-40cm hoch und am Ansatz gerne mal so 8-10cm Durchmesser) produzieren aussen am Ballen jedes Jahr richtig dicke, fleischig-weisse Wurzeln, da sind dann so 10cm lange Stücke dran, unverzweigt. Verzweigte Wurzeln kriegt man ja nicht durchs Loch
Mit bereits verzweigten (dunklen) Wurzeln hab ich das nie probiert. Auch habe ich nie welche verwendet, die noch beschnitten wurden.
Dann bohre ich ein Loch komplett durch den Stammansatz, etwas dicker als die Wurzel, zumeist so 2-3mm, biege die lange Wurzel, ohne sie irgendwie zu beschneiden in eine Schlaufe und stecke das weisse Ende durch, soweit, dass die am Austritt ein paar cm rausguckt und auch im Substrat wieder versenkbar ist. Das Ausrittsloch wird dann mit Zahnstochern (so ein bis zwei) etwas abgedichtet, damit die nicht mehr wackelt, die Wurzel aber nicht quetschen, dann ein bisschen Paste drumrum und mit Fahrradschlauch oder Substrat (wenn möglich) abdecken. Beim Eintopfen ist die Schlaufe ziemlich heikel, weil die gebogene Wurzel dann sehr leicht bricht, die Schlaufe muss halt auch gut im Bogen liegen können, sind mir schon einige wieder abgebrochen (auch beim Substrat"einstochern" muss man dann aufpassen)
Eigentlich genauso wie eine Bohrpropfung mit einem Reiser am Stamm, nur halt unterirdisch mit Wurzeln ...
Ein Jahr später ist die Wurzeln verwachsen und kann am Eintrittsloch getrennt werden (und je nach Pflanzposition kann die dann auch ans "Licht"). Nach zwei Jahren haben die angewachsenen Wurzeln sich dann auch verzweigt.
In der nächsten Woche ist so ein Apfel bei mir mit Umtopfen dran, mal gucken, was der braucht, dann kann ich da vielleicht Fotos machen ...
Verzweigte Wurzeln habe ich an kleineren Äpfeln auch mal angenagelt (entsprechend deiner bekannten Doku), hat auch bei 2von2 Versuchen geklappt.
meine grösseren Äpfel (ca. 30-40cm hoch und am Ansatz gerne mal so 8-10cm Durchmesser) produzieren aussen am Ballen jedes Jahr richtig dicke, fleischig-weisse Wurzeln, da sind dann so 10cm lange Stücke dran, unverzweigt. Verzweigte Wurzeln kriegt man ja nicht durchs Loch
Mit bereits verzweigten (dunklen) Wurzeln hab ich das nie probiert. Auch habe ich nie welche verwendet, die noch beschnitten wurden.
Dann bohre ich ein Loch komplett durch den Stammansatz, etwas dicker als die Wurzel, zumeist so 2-3mm, biege die lange Wurzel, ohne sie irgendwie zu beschneiden in eine Schlaufe und stecke das weisse Ende durch, soweit, dass die am Austritt ein paar cm rausguckt und auch im Substrat wieder versenkbar ist. Das Ausrittsloch wird dann mit Zahnstochern (so ein bis zwei) etwas abgedichtet, damit die nicht mehr wackelt, die Wurzel aber nicht quetschen, dann ein bisschen Paste drumrum und mit Fahrradschlauch oder Substrat (wenn möglich) abdecken. Beim Eintopfen ist die Schlaufe ziemlich heikel, weil die gebogene Wurzel dann sehr leicht bricht, die Schlaufe muss halt auch gut im Bogen liegen können, sind mir schon einige wieder abgebrochen (auch beim Substrat"einstochern" muss man dann aufpassen)
Eigentlich genauso wie eine Bohrpropfung mit einem Reiser am Stamm, nur halt unterirdisch mit Wurzeln ...
Ein Jahr später ist die Wurzeln verwachsen und kann am Eintrittsloch getrennt werden (und je nach Pflanzposition kann die dann auch ans "Licht"). Nach zwei Jahren haben die angewachsenen Wurzeln sich dann auch verzweigt.
In der nächsten Woche ist so ein Apfel bei mir mit Umtopfen dran, mal gucken, was der braucht, dann kann ich da vielleicht Fotos machen ...
Verzweigte Wurzeln habe ich an kleineren Äpfeln auch mal angenagelt (entsprechend deiner bekannten Doku), hat auch bei 2von2 Versuchen geklappt.
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chris-git@rre
Re: Apfel Bonsai und sein Wurzelansatz
Hallo Zusammen,
danke für die Antworten.
Ich habe halt noch keinen Zierapfel mit breitem Nebari gesehen.
Das ist der Grund warum ich das Frage.
Wenn jemand einen hat dann würde mich das interessieren.
Das war das Nebari am 14.08.2013:
Habe es dann für 2 Jahre tiefer gesetzt.
So sieht es heute aus:
Eine große Verbesserung ist das nicht gerade.
Ich hätte die Wurzeln vielleicht besser oberirdisch lassen sollen.
danke für die Antworten.
Ich habe halt noch keinen Zierapfel mit breitem Nebari gesehen.
Das ist der Grund warum ich das Frage.
Wenn jemand einen hat dann würde mich das interessieren.
Das war das Nebari am 14.08.2013:
Habe es dann für 2 Jahre tiefer gesetzt.
So sieht es heute aus:
Eine große Verbesserung ist das nicht gerade.
Ich hätte die Wurzeln vielleicht besser oberirdisch lassen sollen.
- abardo
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Re: Apfel Bonsai und sein Wurzelansatz
Hi,
auch da müsste man genügend Platz am Stamm für eine Bohrung haben. Allerdings wird dir in der kleinen Schale eine richtig lange, weisse Wurzel fehlen oder wenn da eine ist, hast du nicht den Platz, um eine Schleife zu legen.
Da könntest du aber vielleicht anplatten ?
So wie Herbert das hier so toll gezeigt hat viewtopic.php?f=9&t=31169#p325527
auch da müsste man genügend Platz am Stamm für eine Bohrung haben. Allerdings wird dir in der kleinen Schale eine richtig lange, weisse Wurzel fehlen oder wenn da eine ist, hast du nicht den Platz, um eine Schleife zu legen.
Da könntest du aber vielleicht anplatten ?
So wie Herbert das hier so toll gezeigt hat viewtopic.php?f=9&t=31169#p325527
- Bonsai-Bene
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Re: Apfel Bonsai und sein Wurzelansatz
Also ich habe schon mehrfach Zieräpfel abgemoost.
MfG Benedict
Versuche nicht wie der Meister zu sein, sondern suche nachdem was der Meister sucht!
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chris-git@rre
Re: Apfel Bonsai und sein Wurzelansatz
Hallo Zusammen,
der eigentliche Grund wieso ich frage ist dieser Baum:
Ich habe ihn Online bei Enger gesehen und auch nach längerer Überlegung bestellt.
Heute ist der Baum mit der Post gekommen.
Ich finde ihn sehr schön.
Mir ist bewusst das der Wurzelansatz nicht so Optimal ist.
Aber ich finde er verleiht dem Baum Charakter.
Meine momentane Meinung ist, das ich mit dem Wurzelansatz lebe, so wie er jetzt ist.
Das kann sich aber noch ändern, je länger der Baum bei mir ist.
Was denkt Ihr?
Ich werde wenn ich Zeit habe noch mehr von dem Baum zeigen.
der eigentliche Grund wieso ich frage ist dieser Baum:
Ich habe ihn Online bei Enger gesehen und auch nach längerer Überlegung bestellt.
Heute ist der Baum mit der Post gekommen.
Ich finde ihn sehr schön.
Mir ist bewusst das der Wurzelansatz nicht so Optimal ist.
Aber ich finde er verleiht dem Baum Charakter.
Meine momentane Meinung ist, das ich mit dem Wurzelansatz lebe, so wie er jetzt ist.
Das kann sich aber noch ändern, je länger der Baum bei mir ist.
Was denkt Ihr?
Ich werde wenn ich Zeit habe noch mehr von dem Baum zeigen.
- bock
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Re: Apfel Bonsai und sein Wurzelansatz
Moin Chris,
ich denke, man könnte den Wurzelansatz verbessern.
Muss man aber nicht.
Apfel auf Stein ist eher ungewöhnlich (weil es ja Kernobst ist, hihi...) aber ein paar Felsbrocken zwischen die Hauptwurzeln und schon hast du einen glaubwürdigen Streuobstwiesengnom am Hang.
Wäre vielleicht sogar ein Kandidat für avicennas Felsschalen-Module...
und bitte nicht radikal zurückschneiden, ich würde sogar den Ast an der Innenseite der Stammbiegung dranlassen!!!

ich denke, man könnte den Wurzelansatz verbessern.
Muss man aber nicht.
Apfel auf Stein ist eher ungewöhnlich (weil es ja Kernobst ist, hihi...) aber ein paar Felsbrocken zwischen die Hauptwurzeln und schon hast du einen glaubwürdigen Streuobstwiesengnom am Hang.
Wäre vielleicht sogar ein Kandidat für avicennas Felsschalen-Module...
und bitte nicht radikal zurückschneiden, ich würde sogar den Ast an der Innenseite der Stammbiegung dranlassen!!!
liebe Grüße Andreas
Ein Leben ohne Bonsai ist möglich - aber völlig sinnlos!
besucht mich auf flickr
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chris-git@rre
Re: Apfel Bonsai und sein Wurzelansatz
Hallo,
danke für Deine Antwort.
Wir machen am besten hirer weiter:
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... =9&t=42914
danke für Deine Antwort.
Wir machen am besten hirer weiter:
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- abardo
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Re: Apfel Bonsai und sein Wurzelansatz
.. und ich mach mal mit den Nebariarbeiten beim Apfel weiter. Gestern war das wieder dran, weil auch der Apfel schon austreibt (GWH).
Wurzelbohrprofung am Malus Evereste:
Vorsichtig aus dem Topf gehoben und nur unten die langen Wurzeln gesucht, da der Wurzelballen über die Jahre immer feiner wird, hat er seit dem Umtopfen vor einem Jahr nicht ganz so viel Lange mit weissen Spitzen gemacht, aber ok, reicht auch wieder für zwei neue.
Der Rest des Ballens wurde nur am Rand und unten aufgelockert ...
Die Wurzeln im nächsten Bild eignen sich nicht, die haben keine weissen Spitzen und sind zu fein verzeigt, passen nicht durchs Loch und kamen weg ...
3mm-Loch gebohrt, es sollen diesmal zwei durchs gleiche Loch. Natürlich muss man sich vorher ziemlich genau den Pflanzwinkel überlegen, wie das in 5 Jahren mal werden soll (bis wohin kommt dann mal Substrat PLUS Moos ?!), und dann los ...
Dann oben ein bisschen Substrat abgekratzt, alles in Schlaufen (diesmal waren die echt lang) gelegt und durchs Loch geführt. Zum Glück hatte ich da noch ein paar Wurzeln zur Auswahl, denn zwei sind mir beim Legen der Schlaufe wieder abgeknickt, was fürn Fummelkram und das mit meinen dicken Fingern ...
Bevor man den Baum wieder in die Schale setzen kann, sichere ich die Position der Wurzeln, sonst bricht es gleich wieder.
Dann mit abgebrochenen Zahnstocherstückchen vorsichtig zustecken und mit Paste zuschmieren ...
... und den Ballen wieder rein. Da ich auf der Vorderseite nun die Wurzeln knapp unter Substratoberfläche liegen habe, musste die Befestigung des Baumes nur hinten quer und etwas "gröber" erfolgen. Noch ein bisschen Moos drüber, fertig. Dauerte trotzdem so knapp zwei Stunden.
Vor 2 Jahren hatte ich das an dem Baum auf der anderen Seite gemacht und letztes Jahr an der Eintrittsstelle schon gekappt und an der Austrittsstelle die neuen Verzweigungen der Wurzeln schön unter die Erde gedrückt. Dieses Jahr siehts korrekt aus, bin zufrieden.
Wurzelbohrprofung am Malus Evereste:
Vorsichtig aus dem Topf gehoben und nur unten die langen Wurzeln gesucht, da der Wurzelballen über die Jahre immer feiner wird, hat er seit dem Umtopfen vor einem Jahr nicht ganz so viel Lange mit weissen Spitzen gemacht, aber ok, reicht auch wieder für zwei neue.
Der Rest des Ballens wurde nur am Rand und unten aufgelockert ...
Die Wurzeln im nächsten Bild eignen sich nicht, die haben keine weissen Spitzen und sind zu fein verzeigt, passen nicht durchs Loch und kamen weg ...
3mm-Loch gebohrt, es sollen diesmal zwei durchs gleiche Loch. Natürlich muss man sich vorher ziemlich genau den Pflanzwinkel überlegen, wie das in 5 Jahren mal werden soll (bis wohin kommt dann mal Substrat PLUS Moos ?!), und dann los ...
Dann oben ein bisschen Substrat abgekratzt, alles in Schlaufen (diesmal waren die echt lang) gelegt und durchs Loch geführt. Zum Glück hatte ich da noch ein paar Wurzeln zur Auswahl, denn zwei sind mir beim Legen der Schlaufe wieder abgeknickt, was fürn Fummelkram und das mit meinen dicken Fingern ...
Bevor man den Baum wieder in die Schale setzen kann, sichere ich die Position der Wurzeln, sonst bricht es gleich wieder.
Dann mit abgebrochenen Zahnstocherstückchen vorsichtig zustecken und mit Paste zuschmieren ...
... und den Ballen wieder rein. Da ich auf der Vorderseite nun die Wurzeln knapp unter Substratoberfläche liegen habe, musste die Befestigung des Baumes nur hinten quer und etwas "gröber" erfolgen. Noch ein bisschen Moos drüber, fertig. Dauerte trotzdem so knapp zwei Stunden.
Vor 2 Jahren hatte ich das an dem Baum auf der anderen Seite gemacht und letztes Jahr an der Eintrittsstelle schon gekappt und an der Austrittsstelle die neuen Verzweigungen der Wurzeln schön unter die Erde gedrückt. Dieses Jahr siehts korrekt aus, bin zufrieden.
Zuletzt geändert von abardo am 18.02.2016, 15:38, insgesamt 6-mal geändert.
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chris-git@rre
Re: Apfel Bonsai und sein Wurzelansatz
Hallo Frank,
vielen Dank für den Bericht.
Damit die gepfropfte Wurzel eine Verbindung eingeht?
vielen Dank für den Bericht.
Kannst Du das noch mal genauer erklären warum Du das machst?abardo hat geschrieben: Dann mit abgebrochenen Zahlstocherstückchen vorsichtig zustecken und mit Paste zuschmieren ...
Damit die gepfropfte Wurzel eine Verbindung eingeht?
- abardo
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Re: Apfel Bonsai und sein Wurzelansatz
... am gleichen Baum hatte ich zum Test vor drei Jahren mal weit unten geschlitzt und unterhalb und oberhalb mit Fahrradschlauch abgedeckt (um die Wurzeln zu "lenken", dazwischen dann Spaghnummoos. Da bilden sich jedes Jahr jetzt wieder kleine Wurzeln, aber wenigstens sind zwei Längere draus geworden. Ist aber ziemlich ineffizient. Langsam und ungenau im Vergleich zum oben gezeigten ...
... aber: wenn man feine Wurzeln direkt am Stamm haben will, z.B. um zukünftig in eine kleinere Schale zu gehen, könnte das auch helfen.
... aber: wenn man feine Wurzeln direkt am Stamm haben will, z.B. um zukünftig in eine kleinere Schale zu gehen, könnte das auch helfen.
Zuletzt geändert von abardo am 18.02.2016, 14:49, insgesamt 2-mal geändert.
- abardo
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Re: Apfel Bonsai und sein Wurzelansatz
Exakt. Holz ist Holz, die Lücken werden schnell überwallt. Auf dem letzten Foto kann man dann erahnen, dass die nach 2-3 Jahren sauber zugewachsen sind. Dann kommen auch (hoffentlich) weniger Pilze rein und alles sitzt während des Anwachsens fest.chris-gitarre hat geschrieben:Hallo Frank,
vielen Dank für den Bericht.
Kannst Du das noch mal genauer erklären warum Du das machst?abardo hat geschrieben: Dann mit abgebrochenen Zahnstocherstückchen vorsichtig zustecken und mit Paste zuschmieren ...
Damit die gepfropfte Wurzel eine Verbindung eingeht?
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chris-git@rre
Re: Apfel Bonsai und sein Wurzelansatz
Hallo Benedict,
Wie sicher kann ich sein das es klappt.
Wäre ja blöd wenn ich den Baum verhunze.
Oder verstehe ich da was falsch?
Wenn ich jetzt z.B. an der eingezeichneten Stelle abmoosen wollte.Bonsai-Bene hat geschrieben:Also ich habe schon mehrfach Zieräpfel abgemoost.
Wie sicher kann ich sein das es klappt.
Wäre ja blöd wenn ich den Baum verhunze.
Ok, Du lässt die Zahnstocher dann drin stecken?abardo hat geschrieben:Exakt. Holz ist Holz, die Lücken werden schnell überwallt. Auf dem letzten Foto kann man dann erahnen, dass die nach 2-3 Jahren sauber zugewachsen sind. Dann kommen auch (hoffentlich) weniger Pilze rein und alles sitzt während des Anwachsens fest.chris-gitarre hat geschrieben:Hallo Frank,
vielen Dank für den Bericht.
Kannst Du das noch mal genauer erklären warum Du das machst?abardo hat geschrieben: Dann mit abgebrochenen Zahnstocherstückchen vorsichtig zustecken und mit Paste zuschmieren ...
Damit die gepfropfte Wurzel eine Verbindung eingeht?
Oder verstehe ich da was falsch?


