Feuerdorn - mein erster Fräsversuch

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maexart
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Feuerdorn - mein erster Fräsversuch

Beitrag von maexart »

Hallo liebes Forum,
hier möchte ich meinen Feuerdornklotz vorstellen den ich zum ersten mal mit meiner neuen Fräse angegangen bin.
Bisher wurde er nur grob mit einem 8mm Schaftfräser bearbeitet, in der Zukunft werde ich noch mit dem Dremel mit diversen Fräsern sowie Stemm/schnitzeisen nacharbeiten.
Über Kommentare und Anregungen sowie Tipps was ich noch besser machen könnte würde ich mich sehr freuen.

Zur Geschichte des Baums:
Gefunden hab ich ihn auf der Gartenabfallsammelstelle neben meiner Arbeit im November 2014,
Dort hab ich in meiner Mittagspause auf der Kreissäge mit einem alten Sägeblatt dann auch gleich die dicken Wurzelstümpfe
abgesägt, Feinwurzeln waren genug vorhanden und ich hatte damals keine Ahnung wie ich den dicken Wurzeln sonst hätte beikommen können. Ging auch prima, 2 relativ saubere Schnitte (der Durchmesser vom Sägeblatt war zu klein und so musste ich von 2 Seiten schneiden).
Dann habe ich schnell in einen Eimer paar löcher gebohrt und ihn in reine Trockenschüttung gesetzt und angegossen, damit die Feinwurzeln nicht noch weiter trocknen.
Hier die Bilder dazu
IMAG0048.geaendert.jpg
IMAG0048.geaendert.jpg (117.77 KiB) 1250 mal betrachtet
IMAG0049.geaendert.jpg
IMAG0049.geaendert.jpg (154.04 KiB) 1250 mal betrachtet
Habe ihn dann aber am nächsten Tag daheim in mein Standartsubstrat in den größten TPK gesetzt den ich hab.
Seitdem habe ich keine Fotos gemacht, der Baum stand wenig beachtet auf dem Regal und durfte treiben, hat er auch an den unmöglichsten Stellen gemacht und wurde einmal ausgelichtet und zurück geschnitten.

Am letzten Wochenende hat mich dann die Lust gepackt, die neue Fräse ausgepackt, biegsame Welle samt Fräser eingespannt,
dann den Baum mit einem Spanngurt auf meinem Balkonarbeitstisch festgezurrt und losgefräst.
Erstmal hab ich nur totes Holz entfernt, dass ist wie ich herausgefunden habe beim Feuerdorn steinhart. Nach ca 10 minuten hat es
unter dem Griff meiner biegsamen das rauchen angefangen, der Gummi ist geschmolzen und 10 sekunden später ist die Welle dann einfach abgerissen (falls ihr euch sowas zulegen wollt, mehr als 25 euro bei ebay ausgeben :) ).
Da die Makita multifräse aber so schön klein is einfach damit weitergefräst, bis ich die Stümpfe weg hatte und an dem jetzigen Punkt bin wo ich einen feineren Fräser brauche.
hier auch die Bilder dazu, auf den Fotos war der Baum dann nass, deswegen sieht das Totholz auch so dunkel aus.
Mein Werkzeug samt schon gerissener Bohrwelle
Mein Werkzeug samt schon gerissener Bohrwelle
IMG_6584.geaendert.JPG
Das wäre meine Vorderseite
Das wäre meine Vorderseite
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IMG_6587.geaendert.geaendert.JPG
IMG_6588.geaendert.gedreht.geaendert.JPG
IMG_6588.geaendert.gedreht.geaendert.JPG (123.33 KiB) 1250 mal betrachtet
Zum Schluss habe ich auch die Sache mit dem Abflammen mal probiert, fand ich auch ganz gut, muss man aber wohl danach noch bürsten.
Nun meine konkreten Fragen:
Wie würdet ihr den Baum in der Zukunft gestalten?
kann man ihn jetzt noch in eine flache Holzkiste umsetzen?
Was würdet ihr noch am Totholz machen?

mfg
maex
Perfection would end evolution.
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Thorschti
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Re: Feuerdorn - mein erster Fräsversuch

Beitrag von Thorschti »

Hallo Maex,

die Fräsung ist aber ziemlich oberflächlich, sehr zweidimensional. Ich würde sagen, da müssen noch Löcher und Unterfräsungen mit ggf. Durchbrüchen ran. Im Moment sieht er an den unteren Stellen aus wie (sorry) eine Nacktschnecke.
Ansonsten schon mal nicht schlecht, würde ich mich auch dran versuchen.

Gruß
Thorsten
Exercitatio artem parat (Tacitus)
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Günter Maier
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Re: Feuerdorn - mein erster Fräsversuch

Beitrag von Günter Maier »

Hallo Maex,

fürs erste reicht es mit der Fräsung. Da der Baum zur Hälfte ausgefräst ist, würde ich ihn dieses Jahr nur
durchwachsen lassen und im Spätjahr dann zurückschneiden. Umtopfen würde ich erst nächstes Jahr!
liebe Grüße
Günter
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Günter Maier
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Re: Feuerdorn - mein erster Fräsversuch

Beitrag von Günter Maier »

Hallo Maex,

noch ein kleiner Tip von mir, ohne jetzt Werbung machen zu wollen, habe ich diese Woche ein
paar Stunden mit neuen genialen Fräsern, an meinen Bäumen gearbeitet.

Und zwar mit Teilen die auf die kleinen Maschinen wie Drem...,Prox...,King.....,oä. passen,
dies hat den Vorteil, sie sind klein und handlich und man kommt überall hin. Man braucht keine flexible Welle mehr.

Ich hatte vorher Bedenken, dass die kleine Maschine es nicht schafft mit dem großen Fräser, aber kein Problem.
Natürlich bringt man mit großem Druck eine kleine wie auch große Maschine fast zum Stillstand, aber mit ein
bisschen Gefühl lässt es sich wunderbar arbeiten.
Mit dem kleinen Fräser kann man in allen Richtungen Vertiefungen und Löcher ausarbeiten.

Wenn ich so überlege, bräuchte ich kaum noch meine 6mm Fräser, mit einer großen unhandlichen Maschine.
Wenn ihr die Möglichkeit habt, versucht`s mal, ihr werdet begeistert sein!
Anbei noch ein kleines Bild:
Dateianhänge
comp_DSCN1436.jpg
liebe Grüße
Günter
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