hier möchte ich meinen Feuerdornklotz vorstellen den ich zum ersten mal mit meiner neuen Fräse angegangen bin.
Bisher wurde er nur grob mit einem 8mm Schaftfräser bearbeitet, in der Zukunft werde ich noch mit dem Dremel mit diversen Fräsern sowie Stemm/schnitzeisen nacharbeiten.
Über Kommentare und Anregungen sowie Tipps was ich noch besser machen könnte würde ich mich sehr freuen.
Zur Geschichte des Baums:
Gefunden hab ich ihn auf der Gartenabfallsammelstelle neben meiner Arbeit im November 2014,
Dort hab ich in meiner Mittagspause auf der Kreissäge mit einem alten Sägeblatt dann auch gleich die dicken Wurzelstümpfe
abgesägt, Feinwurzeln waren genug vorhanden und ich hatte damals keine Ahnung wie ich den dicken Wurzeln sonst hätte beikommen können. Ging auch prima, 2 relativ saubere Schnitte (der Durchmesser vom Sägeblatt war zu klein und so musste ich von 2 Seiten schneiden).
Dann habe ich schnell in einen Eimer paar löcher gebohrt und ihn in reine Trockenschüttung gesetzt und angegossen, damit die Feinwurzeln nicht noch weiter trocknen.
Hier die Bilder dazu Habe ihn dann aber am nächsten Tag daheim in mein Standartsubstrat in den größten TPK gesetzt den ich hab.
Seitdem habe ich keine Fotos gemacht, der Baum stand wenig beachtet auf dem Regal und durfte treiben, hat er auch an den unmöglichsten Stellen gemacht und wurde einmal ausgelichtet und zurück geschnitten.
Am letzten Wochenende hat mich dann die Lust gepackt, die neue Fräse ausgepackt, biegsame Welle samt Fräser eingespannt,
dann den Baum mit einem Spanngurt auf meinem Balkonarbeitstisch festgezurrt und losgefräst.
Erstmal hab ich nur totes Holz entfernt, dass ist wie ich herausgefunden habe beim Feuerdorn steinhart. Nach ca 10 minuten hat es
unter dem Griff meiner biegsamen das rauchen angefangen, der Gummi ist geschmolzen und 10 sekunden später ist die Welle dann einfach abgerissen (falls ihr euch sowas zulegen wollt, mehr als 25 euro bei ebay ausgeben
Da die Makita multifräse aber so schön klein is einfach damit weitergefräst, bis ich die Stümpfe weg hatte und an dem jetzigen Punkt bin wo ich einen feineren Fräser brauche.
hier auch die Bilder dazu, auf den Fotos war der Baum dann nass, deswegen sieht das Totholz auch so dunkel aus. Zum Schluss habe ich auch die Sache mit dem Abflammen mal probiert, fand ich auch ganz gut, muss man aber wohl danach noch bürsten.
Nun meine konkreten Fragen:
Wie würdet ihr den Baum in der Zukunft gestalten?
kann man ihn jetzt noch in eine flache Holzkiste umsetzen?
Was würdet ihr noch am Totholz machen?
mfg
maex


