Unterbepflanzung / Unterwuchs für Indoors

Akzentpflanzen, Kusamono, Beisteller und andere mit Bonsai verwandte Künste z.B Suiseki
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flu
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Unterbepflanzung / Unterwuchs für Indoors

Beitrag von flu »

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  • Unterwuchspflanzen für Indoors


Für manch einen Bonsaianer ist Bonsai vor allem ein schön gestalteter Baum in einer Schale. Die Substratoberfläche dient hier allenfalls als Applikationsort für Düngelösungen oder als Ablagefläche für die BioGold-Würfel, teilweise sogar überstülpt mit unschönen Plastikkörbchen. Für andere ist Bonsai mehr - ein Ausschnitt aus einer Landschaft, der auch im Detail die Illusion eines schönen Gartens, einer verkarsteten Gegend, eines üppigen Flussufers usw. perfekt machen soll. An genau diese Bonsaianer richtet sich dieser kleine Artikel.

Traditionell finden für die Oberflächengestaltung verschiedene Arten von Moos Anwendung. Moose lassen sich aufgrund der geringen Luftfeuchtigkeit allerdings im Zimmer nur schlecht bis überhaupt nicht kultivieren. Wir sind daher auf Alternativen angewiesen.
Mit kleinblättrigen Pflanzenarten verschiedener Farbe und Struktur lassen sich in der Bonsaischale miniaturisierte Landschaftsausschnitte schaffen, die das Gesamtbild Bonsai abrunden und den Betrachter verzaubern können.

Hier nun eine Liste gut geeigneter und weniger gut geeigneter Unterwuchspflanzen für Indoor-Bonsai.
Es ist eine Gattungs-Auflistung in alphabetischer Reihenfolge, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, von mir jedoch nach und nach editiert und weiter ausgebaut wird. Wer selbst noch Ideen, Vorschläge und gute Erfahrungen mit anderen Arten gemacht hat, der möge mir eine PN schicken, ich werde diese Art gerne mit in die Liste aufnehmen. Es lohnt sich für den Interessierten also immer mal wieder einen Blick hier hinein zu werfen.
Bezüglich der Beschaffung vieler aufgeführter Arten kann ich nur einen Blick ins Internet empfehlen. Online ist fast alles von dem zu bekommen was hier aufgelistet ist.
So, und jetzt viel Spaß beim Schmökern!





  • A
Adiantum reniforme (Pteridaceae) ist ein kleiner, auf den Kanarischen Inseln endemischer Farn, der unter größeren Indoors sehr schön wirkt. Leider nur bei Liebhabern erhältlich. Die Art ist streng geschützt! :roll:
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Quelle: http://www.biologie.uni-regensburg.de



Andere kleinwüchsige Farne birgt die Gattung Asplenium (Aspleniaceae). Hier z.B. Asplenium trichomanes.
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Quelle: http://www.floracyberia.net



  • B
Die Gattung Begonia (Begoniaceae) hält viele sehr kleinwüchsige Arten bereit. Sie bezaubern durch verschiedenste Blattformen und -Farben sowie winzige Blüten. Besonders die gelbblühenden Afrikanerinnen sind entzückend, leider nur echte Raritäten.

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Quelle: http://www.robsviolet.com



  • C
Cecropegia woodii (Asclepiadaceae), Chinesisches Lämpchen.
Muss regelmäßig zurück geschnitten werden, da sich ansonsten Brutbulben im ganzen Topf bilden. Die blaugrauen, herzförmigen Blätter und exotischen Büten machen sie zu einer tollen Kontrastpflanze.
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Quelle: http://aquiya.skr.jp



Cotula dioica (Syn.: Leptinella nana) (Asteraceae), Laugenblume.
Sieht aus wie ein kleiner Farn, ist aber eine Korbblütler. Im Winter schwächelt die Pflanze indoor manchmal vorübergehend, fängt sich aber nach kurzer Zeit wieder.
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Quelle: http://www.worldplants.com


Die etwas größer werdende Cotula purpurea (Syn.: Leptinella squalida) (Asteraceae) ist weniger gut indoor geeignte als die vorherige Art, sollte outdoor aber im Winter vor zu strengen Frösten geschützt werden.
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Quelle: http://www.nzplantpics.com



Ein ganz besonderer Hingucker unter großen Solitären ist Cryptanthus (Bromeliaceae). Diese kleine, terrestrische Bromelie gibt es in vieles Farben und Musterungen. Hier einige häufige Hybride.
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Quelle: http://www.southerntropicals.com

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Quelle: http://homepage3.nifty.com

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Quelle: http://www.geocities.jp




  • F
Ficus pumila (Moraceae), Kletterfeige.
Verholzende, rankende Feige. Regelmäßiger Rückschnitt hält die Pflanze in Form.
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Quelle: http://www.azorenflora.de



  • H
Ein hübscher tropischer Farn mit ganzrandigen Blättern ist Hemionitis arifolia (Pteridaceae).
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Quelle: http://imagenes.infojardin.com



  • M
Mentha requienii (Lamiaceae), Korsische Minze.
Wuchsform ähnlich wie bei Nertera oder Soleirolia, blüht jedoch mit winzigen lila Blüten. In- und outdoor geeignet. Ganz entzückende Pflanze!
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Quelle: http://farm2.static.flickr.com/1234/559 ... 46.jpg?v=0



Muehlenbeckia complexa (Polygonaceae), Mühlenbeckie.
Ziemlich sparrig wachsende, leicht verholzende Unterwuchspflanze. kann durch Rückschnitt leicht in Form gehalten werden, braucht für dichten Wuchs aber viel Licht.
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Quelle: http://www.biol.vt.edu



  • N
Nertera granadensis (Rubiaceae), Korallenbeere.
Ausgezeichneter Bodendecker, habituell ganz ähnlich wie Bubikopf, doch deutlich langsamwüchsiger. Blüht und fruchtet indoor eher selten.
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Quelle: http://www.chileflora.com



  • O
Ophiopogon japonicus 'Minor' (Liliaceae), Schlangenbart.
Eine traditionsreiche Begleitepflanze aus Japan, die Akzente in Größe, Form und Farbe setzt. Japanische Akademiker hatten häufig einen Schlangenbart auf ihrem Schreibtisch, mit dem sie ein so inniges Verhältnis hatten, dass sie an ihm sogar das kommende Wetter ablesen konnten.
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Quelle: http://www.aquaplantsonline.nl




Ophiopogon planiscapus (Liliaceae).
Diese Art wird deutlich größer als die vorherige. Die Kulturform 'Nigrescens' (siehe Bild) entwickelt sehr dunkle Blätter durch Anthocyaneinlagerungen.
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Quelle: http://www.ogrodkroton.pl




Oxalis corniculata (Oxalidaceae) wurde aus Indien eingeschleppt und sollten weder bei Indoors, noch bei Outdoors geduldet werden. Aufgrund seiner invasiven Vermehrungsfreude gilt dieses Sauerkleegewächs als Unkraut. Die Kapselfrüchte besitzen einen Schleudermechanismus, so dass die Samen auch in Nachbartöpfe gelangen können.
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Quelle: http://www.quattrofolium.com



  • P
In der Familie der Pfeffergewächse gibt es einige geeignete Arten aus der Gattung Peperomia (Piperaceae).
So z.B. Peperomia tetraphylla, leider schwer zu bekommen,
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Quelle: http://www.anbg.gov.au



oder Peperomia prostrata (Piperacae).
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Quelle: http://www.cloudjungle.com



Pilea microphylla (Urticaceae), Kanonierkraut.
Hervorragend geeignet und vermittelt dieses kleine Nesselgewächs den Eindruck eines kleinen Strauches. Besonders in Gestaltungen mit Felsen oder Wasserbecken macht sich diese Pflanze mit ihren überhängenden Zweigen sehr gut. Kleine Zweigstückchen werden einfach gesteckt und wachsen weiter. Hin und wieder Rückschnitt oder neu Stecken.
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Quelle: http://www.hear.org

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Quelle: http://www.yonemura.co.jp



Eher mattenbildend und ein schöner Farbkontrast ist die blaugraue Pilea glaucophylla (Syn.: Pilea libanensis) (Urticaceae).
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Quelle: http://www.epitropica.eu



Häufig im Handel angeboten sind tropische Farnarten aus der Gattung Pteris (Pteridaceae). Sie eignen sich für große Indoor-Bonsai. Zu groß werdende Wedel werden abgeschnitten. Hier z.B. Pteris cretica.
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Quelle: http://aquiya.skr.jp





  • S


Sagina procumbens (Caryophyllaceae), Niederliegendes Mastkraut.
Heimische Pflanze die auch indoor durchhält. Sie ist bei weitem nicht so invasiv wie die folgende Art und daher weit besser geeignt. Sie findet sich in jeder Gehwegfuge und wird hier oft mit Moos verwechselt.
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Quelle: http://online-media.uni-marburg.de



Sagina subulata (Caryophyllaceae), Sternmoos.
Eigentlich ein typischer Outdoor, wächst aber auch indoor. Sehr ungestüm und dicke Matten bildend. Muss hin und wieder "gemäht" werden. Im Forum wurde diese Art in Outdoorkultur als arger Plagegeist beschrieben, der mit seinen dichten Wurzelgeflecht in Konkurrenz zum Bonsai tritt.
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Quelle: http://sm.perica.on.neobee.net



Die Familie der Dickblattgewächse birgt eine Vielzahl kleinbleibender Sukkulente, die sehr brauchbar sind.
So z.B. tropische Vertereter aus der Gattung Sedum (Crassulaceae).
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Quelle: http://jardin-mundani.info

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Quelle: www.meditflora.com




Die monotypische Familie der Moosfarngewächse mit der einzigen Gattung Selaginella stellt verschiedene, hydrophile (feuchtigkeitsliebende) Arten. Hier z.B. Selaginella kraussiana (Selaginellaceae).
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Quelle: http://www.logees.com



Soleirolia soleirolii (Urticaceae), Bubikopf.
Weniger gut geeignete Art, da sie sehr wuchert und das verfilzende Wurzelwerk beim Umtopfen nur schwer vom Baum zu trennen ist. Nichtsdestotrotz wurde diese Art im Forum als gute Indikatorpflanze für den Feuchtigkeitsgrad des Substrates beschrieben. Läßt der Bubikopf die Blätter hängen muss gegossen werden.
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Quelle: http://www.jardin-mundani.org



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  • Zu guter Letzt:

Als Highlight lassen sich an der Stammbasis des Bonsai auch kleinbleibende Orchideen kultivieren. Erhältlich sind diese Liebhabergewächse fast ausschließlich auf Orchideenbörsen bzw. direkt beim Züchter.
z.B. Bulbophyllum sp. (Orchidaceae),
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Quelle: http://www.orchidphotos.org

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Quelle: http://www.kaimaibush.co.nz



oder Pleurothallis teretifolia (Orchidaceae), um nur zwei Gattungen zu nennen.
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Quelle: http://www.orchideenhobby.at

Admin-Anmerkung: Einige Bilder in diesem Beitrag sind nicht mehr zu sehen. Eine "Reparatur" ist jedoch nicht möglich, da es sich um Links zu externen Web-Adressen handelt, die nicht mehr existieren oder verändert wurden.
Sigrid 20.08.20
Zuletzt geändert von flu am 12.04.2010, 10:41, insgesamt 83-mal geändert.
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Gary
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Beitrag von Gary »

Hallo Ulf,

Klasse! *daumen_new* *clap*

Ein schöner und durchaus ausbaufähiger Thread. Wenn ich auch nur einen Indoor (Ficus) habe, so wachsen bei mir doch einige der hier gezeigten Pflanzen draußen.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary

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Thomas S.
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Beitrag von Thomas S. »

Danke Ulf - das muss ausgebaut werden! :)

Aber der mit den kleinen Orchideen war fast schon fies. Haben wollen täten sowas sicher viele, aber wer ausser dir (und den ganzen andern Forschern) kommt denn and sowas schon ran. :wink:
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flu
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Beitrag von flu »

Da solltest du dich mal auf Orchideenbörsen umschauen (gibt's regelmäßig in Bot. Gärten und dergleichen), da wird man fündig!
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crimson
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Beitrag von crimson »

Super Beitrag! Vielen dank Ulf.

Ich habe es bisher geschafft Moos unter einem Baum zu halten und bei meiner Ficusgruppe ist sogar neues Moss entstanden. Mal sehen wie lange das im Winter übersteht. Die beiden Cotulas sind toll, mal sehen ob ich das irgendwoher bekomme.

Viele Grüße
I say, if your knees aren't green by the end of the day, you ought to seriously re-examine your life.
(Calvin & Hobbes)
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Toller Beitrag, Ulf, auch wenn ich eine solche Unterpflanzung mangels Indoor-Bäumen (zum Glück :wink: ) nicht brauche .....


Vor den Cotula-Arten und Sagina subulata kann ich nur warnen: das Zeug wird zur *Pest* :!: :shock: :?
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Nils O.
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Beitrag von Nils O. »

Hallo Ulf,
danke für den coolen Beitrag :!: *up*

Zu der kleinen Cotula würde ich aber auch eher nicht als Unterpflanzung raten. Ich habe da einige von als Beistellpflanzen, da machen sie sich auch super.

Allerdings wurzeln sie ähnlich tief und intensiv wie Sternmoos. Ich denke, in kürzester Zeit ist da die Bonsaischale komplett mit durchwurzelt und es bleibt nicht mehr viel Platz für die Wurzeln des Baumes.

Wie gesagt: Als Beistellpflanzen finde ich sie super. Als Bodendecker machen sie sich auch gut. In Enger haben sie im Eingangsbereich eine ganze Ecke damit begrünt. Das sieht von weitem aus wie ganz kurz geschnittenes Gras. Wer Interesse hat, dort kann man die Laugenblumen auch beziehen.

Ich habe die Laugenblumen erst dieses Jahr gepflanzt, sie sollen aber frostfest sein und werden im Winter nur zum Schutz vor der Sonne abgedeckt. Mal sehen, wie sie im Frühling aussehen.
Gruß,
Nils

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Köhler Rudolf
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Ulf,

Beitrag von Köhler Rudolf »

Hallo Ulf,
super Bericht. *daumen_new*
Ich habe einige der von Dir aufgezählten Pflanzen im Garten.
Also nicht nur für Indors.
Grüße
Grüße
Rudi K.
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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

Jau!
Indoors sind zwar nicht mein Ding, aber für die die solche Bonsai haben ist das mal ein guter Treat!
M
Beste Grüße
Martin

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Johannes
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Beitrag von Johannes »

Super Bericht *daumen_new*
Würd ich zu Best of BFF dazutun..
Grüße..
Johannes
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~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
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Tom E.
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Beitrag von Tom E. »

Wow, Ulf! Klasse Bericht! *daumen_new*

Eine Frage habe ich da allerdings: Dein Bild mit Vertretern der Gattung Sedum (Crassulaceae) zeigt das 4 verschiedene Arten oder ist die hintere rechts ein Seitentrieb oder so? Die vordere auf der rechten Seite sieht aus wie der Hauswurz. Ist diese ähnlich?
Viele Grüße,
TOM ENGELN
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flu
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Beitrag von flu »

Tom E. hat geschrieben:Eine Frage habe ich da allerdings: Dein Bild mit Vertretern der Gattung Sedum (Crassulaceae) zeigt das 4 verschiedene Arten
Richtig
Die vordere auf der rechten Seite sieht aus wie der Hauswurz. Ist diese ähnlich?

Hauswurz (Sempervivum) ist zwar auch eine Crassulaceae, ist aber nicht idoor-geeignet (vergeilt im Winter).
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neschek
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Beitrag von neschek »

schön
interessant
aber diese orchideen sind doch eher selten zu finden oder?
neschek
gruß
neschek

"Wer Bäume setzt, obwohl er weiß, dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen den Sinn des Lebens zu begreifen."
Rabíndranáth Thákhur
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