Hallo Zusammen
Habe heute den Topf mit dem Winkelschleifer vorsichtig an der Seite und dem Boden aufgeschnitten. Somit war es ein Leichtes, den Ballen vom Topf zu befreien. Er bleibt zudem noch verwendbar. Leider war der Ballen schlimmer, als ich es mir hätte vorstellen können. Die Wurzeln wuchsen schon flach außen vorbei. Ich habe versucht am Boden mit der Wurzelkralle etwas aufzulösen. Allerdings kaum Erfolg. Als die Säge ausgepackt und die untersten zwei Zentimeter abgesägt, in der Hoffnung, dass ich Zugang zum Inneren des Ballens bekomme. Leider Vergebens. Immer noch alles dicht durchwurzelt. Viel mehr möchte ich der Fichte aber jetzt nicht mehr zumuten.
Also in den Garten und ein breites Loch gegraben, gerade so tief, dass der Ballen darin versenkt werden kann. Da wir viel Hangwasser haben, habe ich ihn unterhalb des Gartenhauses eingegraben, sodass er nicht zu nass stehen wird. Der Boden ist bei uns sehr dicht und eine lockere Vertiefung könnte zu einer Gefahr bei lang anhaltendem Regen werden. So habe ich mehr Kontrolle. Zudem steht er da recht Schattig vor zu viel Wintersonne geschützt. Mal sehen, was im Frühling daraus wird. Ich kann mir vorstellen, die Fichte erst einmal in diesem "Feldstandort" zu erziehen und den Ballen über eine Weile dazu anzuregen locker und in die Breite zu wachsen. Zusätzlich kann ich ihn immer flacher schneiden. Ich bezweifle, dass sich das von selbst noch auflöst. Denke aber, dass die Gartenerde dem Baum zu neuer Energie verhilft.
Fotos von dem mehr als dichten Ballen hänge ich an. Es wirkt, als wäre kaum noch Erde vorhanden und der Ballen bestünde nur noch aus Wurzeln.
Kissenfichte - Mammutsprojekt der Jahrzehnte
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Michael 86
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Re: Kissenfichte - Mammutsprojekt der Jahrzehnte
Grüße Michael 
Re: Kissenfichte - Mammutsprojekt der Jahrzehnte
Ähh bei einem solchen durchwurzelten Topf wäre ich vorsichtig mit der Säge ...
Ich hab mir einen Baum durch so eine Aktion gekillt.
Und zwar lag das der Stammansatz mit der obersten Wurzelverzweigung sehr tief im Topf - so etwa bei der Hälfte der Topfhöhe.
Die Wurzeln sind zuerst nach unten gewachsen, und dann, wie in Deinem Fall in einer Kurve nach oben bis zur Topfoberfläche.
Durch meinen allzu beherzten Sägeschnitt habe ich den Baum quasi komplett von seinem Wurzelwerk abgeschnitten.
Das ärgerlichste war, das ich den Baum bereits seit drei Jahren oberirdisch bearbeitet und in eine gewisse grobe Form vorgestaltet hatte.
Auch wenn es viel Arbeit ist, solltest Du dich von oben und unten an den Wurzelansatz ´heranarbeiten.
Gruß Andreas
Ich hab mir einen Baum durch so eine Aktion gekillt.
Und zwar lag das der Stammansatz mit der obersten Wurzelverzweigung sehr tief im Topf - so etwa bei der Hälfte der Topfhöhe.
Die Wurzeln sind zuerst nach unten gewachsen, und dann, wie in Deinem Fall in einer Kurve nach oben bis zur Topfoberfläche.
Durch meinen allzu beherzten Sägeschnitt habe ich den Baum quasi komplett von seinem Wurzelwerk abgeschnitten.
Das ärgerlichste war, das ich den Baum bereits seit drei Jahren oberirdisch bearbeitet und in eine gewisse grobe Form vorgestaltet hatte.
Auch wenn es viel Arbeit ist, solltest Du dich von oben und unten an den Wurzelansatz ´heranarbeiten.
Gruß Andreas
… einen schönen Gruß ausm Remstal.
Andreas
Andreas
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Michael 86
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Re: Kissenfichte - Mammutsprojekt der Jahrzehnte
Danke Andreas,
Für die Warnung. Allerdings habe ich nur die ersten paar Zentimeter abgesägt. Das war nur ein Versuch den Ballen irgendwie aufzulösen. Ich würde nie die Hälfte einfach weg sägen. Ich bin da sehr vorsichtig. Gestaltung kommt bei mir erst, wenn die Wurzeln einigermaßen okay sind. Mir ist es zu unsicher, dass Äste währen dessen absterben, oder ich den Wurzeln zu viel Grünmasse nehme. Zudem können immer mal Überraschungen unter der Erde dafür sorgen, dass man sich einen anderen Plan überlegen muss, oder die Gestaltung plötzlich nicht mehr passt.
Danke für deine Erfahrung, die leider doch plötzlich ein unerwartetes Ende nach sich gezogen hat.
Für die Warnung. Allerdings habe ich nur die ersten paar Zentimeter abgesägt. Das war nur ein Versuch den Ballen irgendwie aufzulösen. Ich würde nie die Hälfte einfach weg sägen. Ich bin da sehr vorsichtig. Gestaltung kommt bei mir erst, wenn die Wurzeln einigermaßen okay sind. Mir ist es zu unsicher, dass Äste währen dessen absterben, oder ich den Wurzeln zu viel Grünmasse nehme. Zudem können immer mal Überraschungen unter der Erde dafür sorgen, dass man sich einen anderen Plan überlegen muss, oder die Gestaltung plötzlich nicht mehr passt.
Danke für deine Erfahrung, die leider doch plötzlich ein unerwartetes Ende nach sich gezogen hat.
Grüße Michael 


