Erstaustattung Totoholzwerkzeug - Einarbeitung in das Thema

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Michael 86
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Re: Erstaustattung Totoholzwerkzeug - Einarbeitung in das Thema

Beitrag von Michael 86 » 03.01.2019, 19:33

Hallo Roland

Ich mache morgen ein Beitrag darüber. Aber eins vorweg, es ist fast nur Handarbeit. Außer das Bürsten mit dem Dremel kamen fast keine Fräser zum Einsatz
Grüße Michael :)

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zopf
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Re: Erstaustattung Totoholzwerkzeug - Einarbeitung in das Thema

Beitrag von zopf » 04.01.2019, 12:43

Hallo Michael
"Fertiges" Totholz ist recht gut in 3 Arbeitsschritten zu erzielen.
Zwischen den Arbeitschritten sollte am besten immer ein Jahr liegen.
Der erste Arbeitsschritt ist das proportionieren,
die Form und Größe des Totholzes an den Baum anpassen.
Nach einem Jahr wird eine Spur feiner gearbeitet,
wenn man Sharis erstellt hat, oder sonstwie die Wasserversorgung beeinflusst hat
wird es sich nach einem Jahr gezeigt haben.
Das Finish sollte dann nur noch Feinarbeit sein,
letzte Spuren der Arbeit verwischen, Detailierung.
Zum Üben wäre es sinnvoll zu versuchen das Totholz meiner Skizze anzunähern,
gerade bei der Handarbeit lernt man gut das Holz zu lesen, zu spüren.
Man erfährt mit den Händen was geht und was nicht.
Bei leicht zu bearbeitendem Material wie z.b Fichte geht vieles einfach,
aber Cornus, Eibe z.B. sind viel härter und dann machen sich die Erfahrungen des "Spürens" bezahlt.
Du kannst einen toten Ast aus dem Wald mit bringen und dann die Zweige abbrechen,
dabei ergeben sich 2 Muster wie ein Ast abbricht.
Diese und andere Muster solltest Du genau beobachten,
aus der Beobachtung ergeben sich Muster, so das Du im Laufe der Jahre eine "Musterbibliothek" im Kopf hast.
sodele, genug geschwätzt
Dieter
cogito ergo pups

Michael 86
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Re: Erstaustattung Totoholzwerkzeug - Einarbeitung in das Thema

Beitrag von Michael 86 » 13.01.2019, 09:01

Hallo

Ups, vergessen....

Hier die Werkzeuge. Das richtige Werkzeug aus den Shops (Speziell Jin und Spaltzange) ist sicher von Vorteil an lebenden Bäumen. Hier an toten Stämmen aber ausreichend. Es würde zu viel Bewegung im Wurzelbereich verursachen, weil zu grobes Bewegen erforderlich ist. Am lebenden Baum ist es sicher sehr von Vorteil, wenn man durch drehen und hebeln kraftlos arbeiten kann. Mit der Wasserpumpenzange geht da nur bedingt und nicht fein genug.


Weitere Fragen beantworte ich gerne


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Grüße Michael :)

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bonulli
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Re: Erstaustattung Totoholzwerkzeug - Einarbeitung in das Thema

Beitrag von bonulli » 13.01.2019, 13:18

Danke für die Infos, Michael! Das hilft mir sehr *daumen_new*

Michael 86
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Re: Erstaustattung Totoholzwerkzeug - Einarbeitung in das Thema

Beitrag von Michael 86 » 13.01.2019, 13:22

gerne.... ein Spitzharken werde ich mir noch zulegen. Auf der Trophy vielleicht. Fasern lösen an schwer erreichbaren Stellen ohne viel Kraftaufwand.
Grüße Michael :)

Roland.O
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Re: Erstaustattung Totoholzwerkzeug - Einarbeitung in das Thema

Beitrag von Roland.O » 13.01.2019, 13:57

Interessant und Recht herzlichen Dank für die Info, Michael. *daumen_new*

Gruß Roland.

Siove1940
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Re: Erstaustattung Totoholzwerkzeug - Einarbeitung in das Thema

Beitrag von Siove1940 » 17.01.2019, 11:19

oder generell auf Hartholz, gebrochen. Also geh nicht.

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