Hallo Community,
Ich bin seit Ende Februar 2018 (also fast ein Jahr) im Besitz einer chinesischen Ulme, die ich geschenkt bekam. Da ich schon immer an Bonsai interessiert war, habe ich mich natürlich auch ein bisschen eingelesen, und der Baum hat sich so weit erst mal ganz gut gehalten.
Jedoch hat er von Anfang an immer mal wieder Phasen aufgewiesen in denen er plötzlich einen Großteil seiner Blätter abwarf. Das fand ich zwar doof, habe mir es aber dadurch erklärt, dass ich den Baum vermutlich zu wenig oder zu viel gegossen habe (bin ja schließlich Anfänger). Dazu meine erste Frage: Der Baum hat an den Stellen, wo die alten Blätter saßen, neue Knospen gebildet. Werden dort wieder Blätter nachwachsen oder ist es wahrscheinlicher, dass die Äste kahl bleiben?
Nun aber zum eigentlichen Thema. Vor Kurzem ist mir aufgefallen, dass am Stamm irgendwie Rinde verschwunden zu sein scheint (Bilder unten). Ich hielt das zuerst nur für Kalkablagerungen (ich gieße nämlich mit normalem Leitungswasser), habe dann aber gesehen dass an dieser größer werdenden Stelle wirklich die Rinde fehlt. Teilweise ist sogar eine klare Linie zwischen Rinde und Nicht-Rinde zu erkennen. Mir ist auch aufgefallen, dass das Ganze sehr feucht schien, seitdem gieße ich deutlich weniger. Jedoch ist mir in dem Moment die Befürchung gekommen, dass die Rinde dort möglicherweise weg gefault sein könnte. Kommt so was öfter vor? Ich habe auch an einen Pilz gedacht, auf den Fotos sieht es auch ganz danach aus, allerdings scheint es bei realer Betrachung eigentlich nicht wie ein Pilz, sondern immer noch eher wie Kalk. Schimmel ist es definitiv nicht, da es eher hart und verkrustet und nicht weich ist.
Jetzt frage ich mich: Was ist das, und kann ich noch etwas dagegen tun, außer die Wassermenge zu verändern? Wird die Rinde wieder nachwachsen oder wird der Stamm an dieser Stelle jetzt immer so bleiben?
Danke schon mal für Antworten!
Auf dem zweiten Bilder haben ich den "Rand" zwischen Rinde und Nicht-Rinde markiert, der Pfeil ist auf der Seite wo die Rinde fehlt!
Chinesische Ulme - Rinde löst sich auf?
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thegreendream
- Beiträge: 1
- Registriert: 13.02.2019, 16:12
Re: Chinesische Ulme - Rinde löst sich auf?
Hallo tgd
Bei chin. Ulmen löst sich die Rinde ähnlich wie bei Platanen. Nur sind die Zeitabstände größer (oft mehrere Jahre) und meist ist nur ein Teil des Stamms betroffen.
Gruß Ralf
ja
Keine sorge, das ist normal.thegreendream hat geschrieben: ↑13.02.2019, 17:41 ... habe dann aber gesehen dass an dieser größer werdenden Stelle wirklich die Rinde fehlt. Teilweise ist sogar eine klare Linie zwischen Rinde und Nicht-Rinde zu erkennen. ... Was ist das, und kann ich noch etwas dagegen tun, außer die Wassermenge zu verändern? Wird die Rinde wieder nachwachsen oder wird der Stamm an dieser Stelle jetzt immer so bleiben?
Bei chin. Ulmen löst sich die Rinde ähnlich wie bei Platanen. Nur sind die Zeitabstände größer (oft mehrere Jahre) und meist ist nur ein Teil des Stamms betroffen.
Gruß Ralf
Mors est quies viatoris
Fines est omnis laboris
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Re: Chinesische Ulme - Rinde löst sich auf?
Mal abgesehen davon... Ab und an mit einer alten Zahnbürste oder so den Kalkbelag entfernen wäre angebracht. Und im Frühjahr brauchts dringend neue Erde - bitte mit Hilfe der Suchfunktion nachlesen => Umtopfen.
Tschüüss, Michael
Schützt unsere Wälder, eßt mehr Biber!
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