Ich habe mir heute auch so ein Teil gekauft.
Superschöne Rinde und Verjüngung, leider sehr zweidimensional.
Also steht kräftiges Rückschneiden auf dem Programm.
wenn ich das Buch richtig verstanden habe, muß man das so sehen: Den Rückschnitt im Mai macht man nur, wenn man vorher was von der Blüte haben will. So einen starken Rückschnitt wie Du ihn planst, macht man besser im März - hat dann aber in dem Jahr keine Blüte.
Und nur die ganz frischen Triebe vom Frühling sollte man im Herbst etwas einkürzen.
Wenn ich mir das Bild vom Stamm so anschaue, scheinen da wohl Stellen mit schlafenden Augen zu sein.
Ergänzung: Stand frostfrei bezweifle ich. In Gärten (also mit Wurzeln im nicht durchgefrorenen Boden) sind Judasbäume hier bei uns seltene, aber beliebte Schmuckpflanzen. Ich kenne da ein paar, die seit Jahrzehnten klaglos gedeihen.
genau aus dem grund hab ich gefragt, andreas
weil : frosthart als baum im garten heisst ja noch lange nicht, dass man das 1:1 übertragen kann. gerade bei pflanzen im "grenzbereich".
naja, im nächsten winter werd ichs sehen...
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten" chinesische Weisheit
Klar, achim - es heisst aber immerhin, dass du den Judasbaum behandeln kannst wie einen anderen, etwas empfindlichen einheimischen Baum. Für Bochum bedeutet das, dass dir so ein Baum nicht so schnell abkratzen wird. Da wäre ich guten Mutes.
Mein Judasbaum gedeiht gerade nicht so gut. Ich habe ihn stark zurückgeschnitten, da bei mir doch arg viele uninteressante Äste waren. Das war letztes Jahr. Nach dem Rückschnitt sind mache Äste komplett abgestorben. Erst jetzt treibt er aus schlafenden Augen und das auch nur sehr unwillig.
meiner treibt nach leichtem rückschnitt im mai bzw. teilblattschnitt ziemlich willig aus. obwohl er nur ein paar stunden volle sonne bekommt.
habe allerdings die wurzeln nur leicht beschnitten.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten" chinesische Weisheit