Hallo,
Ich habe den starken Verdacht, dass einer meiner Fächerahorne an der Krankheit VERTICILLIUM (Welke) erkrankt ist.
Bis jetzt konnte ich jedoch nichts finden wie ich die Krankheit wirksam bekämpfen kann, ausser die betroffenen Äste abschneiden.
Weiss einer von Euch einen Rat
Im Querschnitt des Zweiges müssten die Leitbündel aufgrund der Besiedelung durch den Pilz als dunkle Punkte zu sehen sein. Eine kurative Bekämpfung ist leider nicht möglich . Den Pilz in der Pflanze zu eliminieren ist unmöglich.
Durch optimale Wachstumsbedingungen kannst Du die Pflanze am Leben halten, diese wird aber immer relativ kümmerlich wachsen und v.a. bei Trockenstress wieder Astpartien absterben lassen. Außerdem stellt sie eine Infektionsquelle für andere empfindliche Pflanzen dar.
Mein Gartenboden ist leider auch mit Verticillium verseucht, sodass mir bislang auch schon einige Ahorne eingegangen sind. Jüngste Opfer: Rosa rugosa, Kartoffelrosen in einer Hecke.
Einzelne Äste sehen bei mir auch so aus. Diese Sorte treibt noch sehr spät im Jahr und hat dann grundsätzlich Frostschäden an einigen dieser späten Partien. Meist sind das aber auch Teile, die ohnehin nicht ins Design passen.
Anja M. hat geschrieben:
Einzelne Äste sehen bei mir auch so aus. Diese Sorte treibt noch sehr spät im Jahr und hat dann grundsätzlich Frostschäden an einigen dieser späten Partien
Du meinst dass der letztjährige Austrieb recht spät kam und sich nicht mehr richtig entwicklen konnte.
Das könnte schon sein. Ich kann darüber leider keine Angaben machen da ich den Baum erst seit März 2006 habe. Er hat aber sehr gesund ausgesehen und mitte April auch schön ausgetrieben.
Das ganze fing vor etwa 2 Wochen an.
Anja M. hat geschrieben:
Meist sind das aber auch Teile, die ohnehin nicht ins Design passen.