Der richtige Ort Bonsai (Baum in Schale mit gewisser Reife) vorzustellen und zu präsentieren. Der Threadersteller möge bitte im Eröffnungsthread darauf hinweisen wenn allgemeine Kommentare unerwünscht sind. Andernfalls stellt sicher, dass ihr etwaige fachliche Kritik durch die "DREI SIEBE" gesiebt habt!
Dieser Linde konnte ich nicht widerstehen. Ich ziehe zwar selber eine aus einer rund 2jährigen Baumschulpflanze, aber als ich diesen Baum, der aus einer Sammlung stammt, entdeckte, musste ich zugreifen. Ich habe ein Faible für Linden und Kastanien...
Wenn ich endlich einen geeigneten Hintergrund habe, werde ich das jetzige Foto ergänzen.
...endlich mal jemand im Bereich der Baumbesprechung, der dem Galleristen die Arbeit erleichtern will und die Daten gleich dazu schreibt
Leider kann man bei der Blickweise und den dichten Blättern nicht so viel von der Struktur des Baumes erkennen, aber vielleicht wird es ja noch mit dem neuen Fotohintergrund etwas (und dann vielleicht auch etwas mit der Gallerie....)
Linden bevorzugen sonnige Standorte und benötigen sehr viel Wasser während der Sommermonate.
In der Mythologie erscheint die Linde stets als Baum mit weiblichen Wesen, vielleicht gefallen mir Linden aus diesem Grund so gut
"Ein Mensch lernt wenig von seinem Erfolge,
aber viel von seinen Niederlagen !"
ja boogey, allerdings widerspricht sich die Fachliteratur hinsichtlich dem vollsonnigen und halbschattigem Platz bezgl. Salze etc.
Da ich allerdings sowieso mit Regenwasser giesse, ist das ja kein Problem.
In der Linde verehrten die Germanen Freya, die Göttin der Liebe und des Glücks, der Fruchtbarkeit und des guten Hausstandes. Als das Christentum immer mehr Fuß faßte, zerstörten man die alten Statuen der Freya und ersetzte sie durch ein Marienbild.
Bereits im 16.Jahrundert unterschied der kräuterkundige Hieronymus Bock >zwei unterschiedlichen Geschlechter<,nämlich "eine zamen und einen wilden" wobei er unter der zamen die Sommerlinde verstand.
Bei einen Mordfall etwa wollte der Richter mit dem Täter nicht unter einen Dach sitzen und zog, den Schatten eines Baumes vor.
Man glaubte, die Linde, ein in frühren Zeiten als heilig verherter Baum, könne bewirken, daß die reine Wahrheit ans Licht käme.
Die Linde hat den Namen von der Lindigkeit.
Die Bezeichnung "lind" hängt (weich, geschmeidig) für das weiche Holz oder den biegsamen Bast zusammen.
Der "Lindwurm" wohnt nicht in der Linde, sondern ist eben ein "linder",ein geschmeidiger Drache, und auch der wissenschaftliche Name "Tilia" und die französische Baumbezeuchnung "teile" oder "tille" leiten sich vom griechischen "tilos"=Faser ab, deuten also auf die faserige Struktur des Lindenbastes hin.
"Ein Mensch lernt wenig von seinem Erfolge,
aber viel von seinen Niederlagen !"