Kiefer ?

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
Peter-S
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Japanische Rotkiefer (Pinus densiflora)

Beitrag von Peter-S »

Interessanter Kiefern Thread! Steuere mal unsere Rotkiefer hinzu. Sie hatte in den letzten 3 Wochen einen kräftigen Wachstumsschub mit relativ langen Nadeln. Habe versucht kontrolliert zu gießen und mich mit Düngen zurückzuhalten, um kürze Nadeln zu erreichen. Aber bei der Hitze...

Sehe noch keine Möglichkeit die "Kerzen" jetzt einzukürzen. Habe vor dies zu tun, wenn sie etwas länger sind. Gleichzeitig dann die alten Nadeln wegzuschneiden...

OK so?

Gruss, Peter
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Bodo.P.
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Beitrag von Bodo.P. »

Halllo

Blattschnitt bei einer Sylvestris
Um ein sehr sauberes Nadelbild zu erreichen kann man bei SEHR GESUNDEN Sylvestris (über andere Kiefern kann ich nicht sprechen weil ich das bisher nur mit Sylvestris gemacht habe) auch ALLE Nadeln durch Schnitt entfernen.
In diesem Fall eine gut gedüngte Kiefer kurz vor dem aufbrechen der Triebe.
Anbei Bilder Am 1.Mai geschnitten
Am 12.MaiEntwicklung bder Triebe
Am10.Juni die entwickelten Nadeln
mfg
Bodo.P.
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Martin Sch.
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Beitrag von Martin Sch. »

Sowas geht *iik* Bodo, ohne das Äste absterben oder den Baum zu sehr zu Schwächen *wa*
"Ein Mensch lernt wenig von seinem Erfolge,
aber viel von seinen Niederlagen !"
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zopf
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Beitrag von zopf »

Vielen Dank
Ich bin sprachlos, bei der Menge an Informationen
die zusammenkommt.
mfG Dieter
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Norbert
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Beitrag von Norbert »

Hallo,

will nochmal die Kiefern thematisieren und die Kiefernspezialisten ansprechen.

Ich habe mehrere sehr aussichtsreiche alte Bergkiefern-yamadoris, die jetzt nach einigen Jahren Erholung langsam zur Gestaltung anstehen.

In diesem Fred wurde ja u.a. von Martin die gewünschte Rückknospung durch Abschneiden der alten Nadeln gezeigt. Dies ist sicher bei alten Findlingen auch problemlos möglich.

Aber wie steht es mit der Methode des Rückschnitts bis ins alte Holz etwa Juni/Juli, wie in einigen Publikationen beschrieben (es müssen nur ein paar Nadeln stehen bleiben...)? Ist das eine Methode, mit der man bei alten Findlingen mit bereits gerissener Borke auch an den Ästen eine bessere Rückknospung erreichen kann oder ist das Risiko des Totalverlustes zu groß? Ntürlich nur bei gut erholten Pflanzen?

Gruß Norbert

I
Claas

Beitrag von Claas »

Hallo Norbert,

habe mich über das Thema letztes Wochenende mit einem bekannten deutschen Bonsaimeister unterhalten. Der meint, wenn man in den ältesten Nadeljahrgang zurückschneidet, hat man keine Sicherheitsreserve mehr, falls der Baum sich entschließen sollte, diesen Jahrgang abzuwerfen. Meist sind ja mehrere Jahrgänge am Ast. Dann sollte man eher in den zweitältesten Jahrgang zurückschneiden und den ältesten Jahrgang durch Zupfen ausdünnen (also quasi ein Teilblattschnitt in diesem Jahrgang).

Ich habe das bis jetzt einmal bei einer relativ jungen Sylvestris aus der Baumschule gemacht (etwa 10-12 Jahre alt), hat gut funktioniert.
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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

Kleiner Beitrag von meiner Seite (dient nur eurer Bildung):

die Nadeln werden an den Schnittstellen braun, weil der austretende Pflanzensaft durch den Luftsauerstoff oxidiert wird. Würde man nach dem Schnitt der Nadel (Yami macht das richtig! Besser schneiden denn zupfen) mit einer Wachsemulsion sprühen, so blieben die Nadeln nach dem Schnitt für eine längere Zeit grün. Man kann sich das selbst schön verdeutlichen, wenn man einen beschnittenen Zweig mit Blattglanzspray einsprüht und einen anderen nicht.
Gruß
Martin S
Beste Grüße
Martin

Lieber Querlüften als Querdenken!
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zopf
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Beitrag von zopf »

Hallo
Der Artikel wird kommen.
Allerdings wollte ich im Frühjahr konkret mit Umtopfen anfangen
und dann im Laufe des Jahres die entsprechenden Pflege
mit Bildern reinstellen.
Also wenn Ihr Pflegemassnahmen vornehmt wäre es schön
wenn Ihr Bilder mit Kommetar einstellen würdet.
Bei mir würde anstehen Umtopfen thunbergii (Beton-Substrat),
parsiflora Sämling mit Verbesserung des Wurzelballens,
parsiflora veredelt Standard und
eine 2-nadelige (unbekannt Art) erste Schale
mfG Dieter
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Norbert
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Beitrag von Norbert »

Danke Claas,

das klingt einleuchtend.

Gruß Norbert
bonsi10
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Beitrag von bonsi10 »

hallo
habe kürzlich zu ohren bekommen das mugos einen nadelschnitt überhaupt nicht bekommt, hat jemand andere erfahrungen mit dieser spezies ?

danke und gruss daniel
Es wächst selten was auf dem eigenen mist
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