Kiefer ?
Ganz einfach:
In Japan zupfen sie, hab ich auch ganz lange gemacht, sieht sauberer aus.
Nachteil ist, dass man schlafende Knospen mit ausreißt und den Baum durch viele kleine Wunden im Ergebnis großflächig verletzt.
Also einfach ganz kurz abschneiden , woraus der gleiche Effekt resultiert, weil die eh nach kurzer Zeit abfallen. Es entstehen aber keine Wunden.
Gruß
Martin
In Japan zupfen sie, hab ich auch ganz lange gemacht, sieht sauberer aus.
Nachteil ist, dass man schlafende Knospen mit ausreißt und den Baum durch viele kleine Wunden im Ergebnis großflächig verletzt.
Also einfach ganz kurz abschneiden , woraus der gleiche Effekt resultiert, weil die eh nach kurzer Zeit abfallen. Es entstehen aber keine Wunden.
Gruß
Martin
Frühlingstage am 06./07.04.13 - bringt eure Bäume mit!
Infos unter: http://www.bonsai-sturm.de
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Hallo zusammen
Ich möchte hier mal kurz posten, wie ich es mit dem Giessen bei Kiefern halte; was mich aber noch nicht 100%ig befriedigt!
Früher habe ich einfach frei Schnauze (nach Gefühl, Auge, und Fingerspitze) gegossen. Das war wenig hilfreich, die Kiefern sind zwar nicht eingegangen, aber.......es kam auch nix!
Jetzt giesse ich nach der "Holzstäbchen-Methode".
Es wird so lange nicht gegossen, bis das Holzstäbchen fast trocken ist. Bei Ahorn, Buche, Taxus etc. klappt das auch ganz hervorragend!
Aber bei den Kiefern hab ich immer noch das Gefühl......es könnte besser sein! Eine falsche Düngung schließe ich aus.
Noch ein Gedanke zu obigem Problem.
Wenn ich eine Kiefer frisch ausgrabe, ihr den Wurzelballen mit Erde belasse, und sie in eine Holzkiste mit durchlässigem Substrat setze, steht der eigentliche Wurzelballen ja immer noch in Sand/Lehm.
Wenn ich dann entsprechend dem durchlässigen Substrat giesse......bleibt der innere (sandige) Wurzelballen zu feucht.
Wenn ich mich nach dem inneren Wurzelballen richte wird das durchlässige Substrat zu trocken.
Hat sich schon mal jemand mit dem Problem befasst?
Wie sieht es mit dem Lösungsansatz "....nur am Rand giessen" aus?
Hat jemand Erfahrung mit ausgegrabenen Kiefern, bei denen die komplette alte Erde entfernt wurde?
Nette Grüße
Martin
Ich möchte hier mal kurz posten, wie ich es mit dem Giessen bei Kiefern halte; was mich aber noch nicht 100%ig befriedigt!
Früher habe ich einfach frei Schnauze (nach Gefühl, Auge, und Fingerspitze) gegossen. Das war wenig hilfreich, die Kiefern sind zwar nicht eingegangen, aber.......es kam auch nix!
Jetzt giesse ich nach der "Holzstäbchen-Methode".
Es wird so lange nicht gegossen, bis das Holzstäbchen fast trocken ist. Bei Ahorn, Buche, Taxus etc. klappt das auch ganz hervorragend!
Aber bei den Kiefern hab ich immer noch das Gefühl......es könnte besser sein! Eine falsche Düngung schließe ich aus.
Noch ein Gedanke zu obigem Problem.
Wenn ich eine Kiefer frisch ausgrabe, ihr den Wurzelballen mit Erde belasse, und sie in eine Holzkiste mit durchlässigem Substrat setze, steht der eigentliche Wurzelballen ja immer noch in Sand/Lehm.
Wenn ich dann entsprechend dem durchlässigen Substrat giesse......bleibt der innere (sandige) Wurzelballen zu feucht.
Wenn ich mich nach dem inneren Wurzelballen richte wird das durchlässige Substrat zu trocken.
Hat sich schon mal jemand mit dem Problem befasst?
Wie sieht es mit dem Lösungsansatz "....nur am Rand giessen" aus?
Hat jemand Erfahrung mit ausgegrabenen Kiefern, bei denen die komplette alte Erde entfernt wurde?
Nette Grüße
Martin
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- Klappt super
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Wo soll da was faulen? Kiefern sollten ja in der Sonne stehen.
Außerdem, wie gesagt, die fallen nach kürzester Zeit von alleine ab.
Die Technik mit den Holzstäbchen ist sehr brauchbar Martin,das empfehle ich auch immer Leuten, die sich unsicher sind. Sehr gute Methode!
Gruß
Martin
Außerdem, wie gesagt, die fallen nach kürzester Zeit von alleine ab.
Die Technik mit den Holzstäbchen ist sehr brauchbar Martin,das empfehle ich auch immer Leuten, die sich unsicher sind. Sehr gute Methode!
Gruß
Martin
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Zu deiner Frage mit der Gießtechnik: Frisch ausgegrabene Kiefern gieße ich sowieso sehr wenig. Vielleicht einmal in der Woche. Sehr viel Übersprühen oder Übergießen ist wichtig, wg. der Luftfeuchtigkeit, aber Gießen sehr wenig. Meiner Beobachtung nach ist das auch der Fehler den die meisten machen, nachdem sie Kiefern ausgegraben haben.
Hat die Kiefer dann mit neuen Wurzeln Kontakt im neuen Substrat, hat sich diese Frage eigentlich erübrigt. Beim nächsten Umtopfen löst man dann die alten Erde behutsam heraus.
Gruß
Martin
Hat die Kiefer dann mit neuen Wurzeln Kontakt im neuen Substrat, hat sich diese Frage eigentlich erübrigt. Beim nächsten Umtopfen löst man dann die alten Erde behutsam heraus.
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Martin
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- Stefan K.
- Beiträge: 1696
- Registriert: 07.01.2004, 13:34
- Wohnort: Österreich, Tirol südl. von Innsbruck
Zirbenknospen
ich hab da nicht die richtige Kamera für gute Makros.
Die Bilder von der Mugo sind leider nix geworden.
Dieter ich hoffe du kannst was damit anfangen.
ich hab da nicht die richtige Kamera für gute Makros.
Die Bilder von der Mugo sind leider nix geworden.
Dieter ich hoffe du kannst was damit anfangen.
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Ich hab Spass !
grüsse aus tirol stefan
grüsse aus tirol stefan
Danke für Eure Hilfe
Da sich Unsere Erfahrungen in vielen Punkten überdecken,
ist schon mal eine gute Grundlage für einen Artikel da.
Mitte August wird dann der erste Teil im Fachwissen stehen.
Das ist dann Euere Artikel.
mfG Dieter
Da sich Unsere Erfahrungen in vielen Punkten überdecken,
ist schon mal eine gute Grundlage für einen Artikel da.
Mitte August wird dann der erste Teil im Fachwissen stehen.
Das ist dann Euere Artikel.
mfG Dieter
Zuletzt geändert von zopf am 14.07.2006, 12:01, insgesamt 1-mal geändert.
Hallo Martin
Als Luftbefeuchter könntest Du einen Vernebler (Baumarkt) nehmen,
der über der Pflanze angebracht ist.
Das Messen der Bodenfeuchte kannst Du billiger haben.
Im Randbereich 2-3 Körner zu Keimen bringen, solange
die Grashalme kräftig sind ist noch genügend Feuchtigkeit im Boden.
Für wasserliebende Pflanzen etwas wie Potentilla nehmen.
Über "Zeigerpflanzen" klappt es ganz gut mit der Bodenfeuchte.
mfG Dieter
Als Luftbefeuchter könntest Du einen Vernebler (Baumarkt) nehmen,
der über der Pflanze angebracht ist.
Das Messen der Bodenfeuchte kannst Du billiger haben.
Im Randbereich 2-3 Körner zu Keimen bringen, solange
die Grashalme kräftig sind ist noch genügend Feuchtigkeit im Boden.
Für wasserliebende Pflanzen etwas wie Potentilla nehmen.
Über "Zeigerpflanzen" klappt es ganz gut mit der Bodenfeuchte.
mfG Dieter
Hallo zusammen
@Frank
Ja stimmt, aber nicht, weil mich Technik interessiert, sondern LEIDER um meinen teilweise fehlenden grünen Daumen......zu trainieren?!
Quasi ne technische "Überprüfung" dessen, was ich mir so denke/vorstelle/fühle.
@Dieter
Danke für den Tipp, das klappt sicherlich auch gut! Leider kann ich das, was ich in manchen Fällen als Problem bzw. Lösung ansehe, nur mit ner gewissen Technik überprüfen.
Ich werde euch berichten wie es klappt!
Nette Grüße
Martin
@Frank
Ja stimmt, aber nicht, weil mich Technik interessiert, sondern LEIDER um meinen teilweise fehlenden grünen Daumen......zu trainieren?!
Quasi ne technische "Überprüfung" dessen, was ich mir so denke/vorstelle/fühle.
@Dieter
Danke für den Tipp, das klappt sicherlich auch gut! Leider kann ich das, was ich in manchen Fällen als Problem bzw. Lösung ansehe, nur mit ner gewissen Technik überprüfen.
Ich werde euch berichten wie es klappt!
Nette Grüße
Martin
Hier noch ein Nachtrag, um nochmal zu zeigen, warum man das ganze Theater veranstaltet.
Die Ergebnisse der Rückknospung dieser Kiefer nach 3 Monaten. Stand jetzt.
Wenn ihr Fragen habt, stellt sie nur, so können wir alle lernen.
Gruß
Martin
Die Ergebnisse der Rückknospung dieser Kiefer nach 3 Monaten. Stand jetzt.
Wenn ihr Fragen habt, stellt sie nur, so können wir alle lernen.
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Martin
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- Martin Sch.
- Beiträge: 929
- Registriert: 07.07.2005, 16:25
- Wohnort: Fränkischen Trockenplatte
- Kontaktdaten:
Also jetzt wäre die richtige Zeit Alte Nadeln zu schneiden ?
Kann man jetzt auch den diesjährigen Austrieb zurückschneiden, wenn man im Frühjahr die Kerzen nicht abgeknipst hat. ?
Was ist besser, immer im Mai zu Pinzieren, oder später die neuen Triebe einzukürzen ?
Bei einer Waldkiefer :D
Kann man jetzt auch den diesjährigen Austrieb zurückschneiden, wenn man im Frühjahr die Kerzen nicht abgeknipst hat. ?
Was ist besser, immer im Mai zu Pinzieren, oder später die neuen Triebe einzukürzen ?
Bei einer Waldkiefer :D
"Ein Mensch lernt wenig von seinem Erfolge,
aber viel von seinen Niederlagen !"
aber viel von seinen Niederlagen !"
Prinzipiell ist es nicht so gut den Austrieb von vorne spät einzukürzen, weil du dadurch wichtige Wachstumsspitzen und Triebwerke der Knospenneubildung verlierst.
Am Besten ist es eine Kombination aus Reduktion des Neuaustriebes, nach dessem vollen Ausmaß und eine Reduktion der alten Nadeln zu betreiben. Hier ist es eigentlich egal, wann du die alten Nadeln ausschneidest, es geht ja primär um einen gleichmäßigen Lichtstrom duchs Astwerk zu erreichen.
Erfahrungsgemäß ist es aber so, dass du einen zusätzlichen Rückknospungsimpuls bekommst, wenn du das im Juli/August, also den heißen Monaten, bekommst.
Wichtig ist dabei aber immer auf einen Wachstumsausgleich zu achten.
Gruß
Martin
Am Besten ist es eine Kombination aus Reduktion des Neuaustriebes, nach dessem vollen Ausmaß und eine Reduktion der alten Nadeln zu betreiben. Hier ist es eigentlich egal, wann du die alten Nadeln ausschneidest, es geht ja primär um einen gleichmäßigen Lichtstrom duchs Astwerk zu erreichen.
Erfahrungsgemäß ist es aber so, dass du einen zusätzlichen Rückknospungsimpuls bekommst, wenn du das im Juli/August, also den heißen Monaten, bekommst.
Wichtig ist dabei aber immer auf einen Wachstumsausgleich zu achten.
Gruß
Martin
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