Anfang Juni habe ich bei Wolfgang Käflein vor Ort an einem Workshop von Horst Krekeler teilgenommen und mir dafür eine recht junge Yamadori Lärche bei Wolfgang ausgesucht.
Nach dem Workshop und der Erstgestaltung der Lärche bin ich natürlich auf die Suche nach weiteren Infos zur Pflege von Lärchen gegangen und bin dabei im Forum auf warnende Hinweise gestoßen.
"Gestaltung nach Austrieb einer Lärche? Kann nur zum sofortigen Einstellen jeder Zusammenarbeit führen." Ich war entsetzt. Verraten - und auch noch Geld dafür bezahlt? Tatsächlich, die Nadeln, die unter der amateurhaften Drahtung gelitten haben werden braun. Und jetzt?
Jetzt bin ich beruhigt...
Besteht jetzt noch Gefahr für den Baum?
Gruss, Peter
Dateianhänge
27.06. -massig neues grün...
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19.06.06 - Panik! Sollte das das Ende sein? Braune Nadeln aber die Knospen schwellen an...
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10.06.06 - nach der Erstgestaltung...
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10.06.06 - Lärche, wie sie leibt und lebt - vorher...
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...die Lärche Ende Juli 2006
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Peter, im Moment sieht die ganz gut aus, je mehr Langtriebe sie macht umso kräftiger ist sie. Jetzt muss sie nur noch über die heißen Tage kommen, dann währe die erste Hürde geschafft.
Hallo Peter,
das einzige dass ich dir raten kann ist dies:
lass' sie NIE austrocknen, sonst ist sie hin. Ansonsten koennen die Laerchen einiges vertagen, nur eben die Hitze nicht.
Sie sieht gut aus. Ich glaube nicht dass Du ein Problem mit dem Baum haben wirst.
Michael
Michael
USDA Zone 5b
-23.4 to -26.1 C minimum (brrrr)
Ich habe letzhin mit Wolfgang Käflein wegen seiner Lärcehn gesprochen.
Natürlich aht er mir seien Fundorte nicht verraten; soviel weiß ich aber; sie sind keine Hochgebirgslärchen und auch nicht so weit weg vom Stabdort bei Wolgfang.
Dieser Hinweis nur deeshalb, weil die Lärchen-Yamadoris sicherlich nicht die unkompliziertesten sind, aber woghl auch, wenn sie zu große Unterschiede vom alten zum neuen Standort verkraften müssen.
Insofern dürftest Du bei einer Lärche von Wolfgang minimierte Probleme haben; es sei denn, Dein Wohnort hätte Extremwerte. .
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Sind ja auch keine Yamadoris, also gibt´s da keine Probleme. Richtige Yamadoris kommen aus den Bergen ........, nicht vom Friedhofs-Kompost bzw. vom zu rodenden Baumschulfeld, auch nicht von der Tankstelle und auch nicht aus Nachbars Garten ......, sondern eben aus den Bergen.
Ja Ja Wolfgang,
natürlich hast Du recht, wenn man´s genau nimmt.
Aber ich habe mir erlaubt, den erweiterten Begriff, oder Definition zu nehmen, wie sie allgemein verstanden wird.
Ich wollt doch nur beruhigen !
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Man sieht, daß es auch im Japanischen für ein und denselben Begriff ´zig Schreibweisen gibt. Im Deutschen ergäben sich daraus nochmalsoviel Deutungsmöglichkeiten. Das einzig Klare ist Berg.
Da steht aber nichts davon, wie hoch die Berge sind.
Da es in Japan fast nur aus Bergland besteht, ist die jap. Bezeichnung auch nicht verwunderlich. Woher sollten Bäume da sonst. herkommen.
Genausowenig, wie wir uns in Europa nicht an geschleckten jap. Bäumen orientieren, sollten wir geschleckte jap. Begriffe übernehmen.
Ich halte die Definition nach http://de.wikipedia.org/wiki/Yamadori
für treffender.
Thomas P. hat geschrieben:
Genausowenig, wie wir uns in Europa nicht an geschleckten jap. Bäumen orientieren, sollten wir geschleckte jap. Begriffe übernehmen.
Ich halte die Definition nach
Thomas,
jetzt benutzt Du aber den Wortschatz des Unholds!
Ansonsten gebe ich Dir aber recht. Muss ja auch einmal sein.
Keine Ahnung, von wem diese Wikipedia-Yamadori-Beschreibung stammt, aber wenn ich so was Lächerliches, wie ......
Als Ausgrabungswerkzeug eignet sich ein Klappspaten.
..... lese, dann darf m.E. auch gleich die Richtigkeit der Definition des Wortes YAMADORI hinterfragt werden.
Aber wurscht: wenn sich jemand am Gipfel des Friedhofskomposthaufens - ausgestattet mit Klappspaten & Rambo-Stirnband - als *edlen Yamadorijäger* sieht, dann soll er das.
Können wir uns vielleicht darauf einigen, dass ein Yamadori von einem Grenzstandort stammt, an dem eine natürliche Verzwergung stattfindet. Für einen Japaner oder einen Österreicher ist das meist das Hochgebirge (obwohl: in Japan kommen noch die Steilküsten hinzu). Aber ansonsten tun Wüsten. Moore, nördliche Baumgrenze, Wildverbiss oder Steinbruch denselben Zweck. Auch dem Baum ist es wohl egal, ob er aufgrund der Höhenlage oder aufgrund der Polnähe eine kurze Vegetationsperiode hat.
gunter hat geschrieben:Können wir uns vielleicht darauf einigen, dass ein Yamadori von einem Grenzstandort stammt, an dem eine natürliche Verzwergung stattfindet. Für einen Japaner oder einen Österreicher ist das meist das Hochgebirge (obwohl: in Japan kommen noch die Steilküsten hinzu). Aber ansonsten tun Wüsten. Moore, nördliche Baumgrenze, Wildverbiss oder Steinbruch denselben Zweck. Auch dem Baum ist es wohl egal, ob er aufgrund der Höhenlage oder aufgrund der Polnähe eine kurze Vegetationsperiode hat.
Gunter, wuerdest du dann den Verbiss von Hausrindern und den regelm. "Rueckschnitt" durch Landwirte (z.B. in Knicks und Feldraendern) auch zur natuerlichen Verzwergung zaehlen?