Lärchen abmoosen
- Walter Pall
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Lärchen abmoosen
Nach meinen Beobachtungen findet man kaum Lärchen in den Alpen, die sich selber abgemoost haben. Dagegen viele Fichten, sehr vielel Wacholder und auch Mugos, aber keine Sylvestris.
Ich denke, man kann daraus schliessen,dass gewisse Arten sich leicht abmoosen lassen und andere kaum oder gar nicht. Jedenfalls war ich bisher der Meinung, dass Alpenlärchen kaum odr gar nicht zum Abmoosen geeignet sind.
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macht mich nachdenklich. Das sind sicher keine Alpenlärchen und ausserdem sind es sehr junge Bäume, aber es funktionert an denen toll. Hat das jemand bei uns schon einmal ausprobiert?
Ich denke, man kann daraus schliessen,dass gewisse Arten sich leicht abmoosen lassen und andere kaum oder gar nicht. Jedenfalls war ich bisher der Meinung, dass Alpenlärchen kaum odr gar nicht zum Abmoosen geeignet sind.
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macht mich nachdenklich. Das sind sicher keine Alpenlärchen und ausserdem sind es sehr junge Bäume, aber es funktionert an denen toll. Hat das jemand bei uns schon einmal ausprobiert?
Re: Lärchen abmoosen
hi,
eine frage. wie sieht sowas aus, wenn sich eine pflanze selbst abmoost?Walter Pall hat geschrieben:Nach meinen Beobachtungen findet man kaum Lärchen in den Alpen, die sich selber abgemoost haben. Dagegen viele Fichten, sehr vielel Wacholder und auch Mugos, aber keine Sylvestris....
Gruß
Frank
++++ Gießen: Hessischer Botaniker findet heraus, wie Pflanzen länger leben ++++
Frank
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- Walter Pall
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Re: Lärchen abmoosen
schmieda,schmieda hat geschrieben:
eine frage. wie sieht sowas aus, wenn sich eine pflanze selbst abmoost?
so sieht das z.B. aus. Der Sabina Wacholder kriecht am Felsen entlang und bildet an allen möglichen Stellen neue Wurzeln. Er moost sich selber ab. Fichten können das auch, aber nicht so gut wir Wacholder.
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- Wolfgang
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Re: Lärchen abmoosen
Walter, das klappt bestimmt nur bei solchen fingerstarken "Stecklingen" ......Walter Pall hat geschrieben:Ein Beitrag in der IBC Gallery http://internetbonsaiclub.org/index.php ... ;topicseen
macht mich nachdenklich. Das sind sicher keine Alpenlärchen und ausserdem sind es sehr junge Bäume, aber es funktionert an denen toll. Hat das jemand bei uns schon einmal ausprobiert?
Ich kenne keine Lärche, die sich in der Natur selbst abgemoost hat und hab´s auch noch nie selbst probiert, eine abzumoosen.
Bei Wacholdern und Mugos sieht man immer wieder, dass es recht gut klappt.
Grüße! Wolfgang
http://www.yamadori-bonsai.info
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Ich will nächtes Jahr mal nen Lärche in eine so genannte "Raft" gestalten.
Das ist doch auch eine Art von Abmoosen? Ich hab dafür nen 4 Jähriche im Garten, die schon gedrahtet ist am Stamm in so eine gebogene "S" Kurve und wie eine Banane an der Seite aussieht. So rund Oktober werden alle Äste die bleiben, gedrahtet, dann im Frühjahr ausgraben und auf die Seite über eine kleine Hügel, wieder im Garten.
Hoffe es geht, wissen wir erst in knapp einen Jahr.
Grüsse aus Holland,
Wessel
Das ist doch auch eine Art von Abmoosen? Ich hab dafür nen 4 Jähriche im Garten, die schon gedrahtet ist am Stamm in so eine gebogene "S" Kurve und wie eine Banane an der Seite aussieht. So rund Oktober werden alle Äste die bleiben, gedrahtet, dann im Frühjahr ausgraben und auf die Seite über eine kleine Hügel, wieder im Garten.
Hoffe es geht, wissen wir erst in knapp einen Jahr.
Grüsse aus Holland,
Wessel
Jeder Baum könnte ein Bonsai sein, aber nur einige werden es.
Hat so ausgesehen als würde es klappen, aber dann ist der doch tot gegangen, also ich glaube nicht Lärche kann Mann abmoosen.weeijk hat geschrieben:Ich will nächtes Jahr mal nen Lärche in eine so genannte "Raft" gestalten.
Das ist doch auch eine Art von Abmoosen? Ich hab dafür nen 4 Jähriche im Garten, die schon gedrahtet ist am Stamm in so eine gebogene "S" Kurve und wie eine Banane an der Seite aussieht. So rund Oktober werden alle Äste die bleiben, gedrahtet, dann im Frühjahr ausgraben und auf die Seite über eine kleine Hügel, wieder im Garten.
Hoffe es geht, wissen wir erst in knapp einen Jahr.
Grüsse Wessel
Jeder Baum könnte ein Bonsai sein, aber nur einige werden es.
Hallo Robert, habe an verschiedene Positionen mit der Knospenzange Teile rausgenommen, wie in Zeignung. Dann hatten sich schon einige Wurzeln gebildet, aber sind dann später im Winter abgestorben.
Hoffe du verstehst was ich meine...
Grüsse Wessel
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Grüsse Wessel
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Jeder Baum könnte ein Bonsai sein, aber nur einige werden es.
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erdmaennchen
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Hallo,
wenn ich was beisteuern darf:
In diesem Artikel:
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... +abmoosung
schreibt Hendrik, dass die Lärche durch Abmoosen entstanden ist.
Grüße
Sebastian
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http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... +abmoosung
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Grüße
Sebastian
Danke für den Tipp Sebastian. Jetzt ist Hendrik gefragt.erdmaennchen hat geschrieben:Hallo,
wenn ich was beisteuern darf:
In diesem Artikel:
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... +abmoosung
schreibt Hendrik, dass die Lärche durch Abmoosen entstanden ist.
Grüße
Sebastian
Heeeeeendrik!!! Hast Du die abgemoost oder treibt sich ihr Vorbesitzer
hier im Forum rum? Falls ja, wäre es schön über die Vorgehensweise
zu erfahren.
Servus,
Robert
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Andreas Ludwig
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Walter (e.a.):
Bei sehr jungen Lärchen geht es. Das heisst konkret: Bei Forstware von vielleicht drei Jahren und einem knappen Bleistift Durchmesser. An einer etwas grösseren bin ich dran, kämpfe aber noch gegen unglaubliche Kallusbildung (Schnitt wuchs zu...).
Generell fällt mir draussen auf, dass Lärchenbestände nie ausufern, in ihnen kaum Sämlinge zu finden sind und nur einzelne Exemplare sich an extremen Standorten halten können (anders als die gruppenbildenden Fichten, Bergahorne und Alpenrosen). Dazu diese öfters auftauchenden Mitteilungen von «plötzlichem Lärchentod» (ähnlich wie bei Fichten)?
Das alles ist etwa wie bei Farnen und Efeu: Es kommt scheinbar, wo es geht. Nimmt man es aber mit, ist es zickig und überraschend empfindlich. «Es will irgendwie nicht, dass wir zuviel von ihm wollen.»

Bei sehr jungen Lärchen geht es. Das heisst konkret: Bei Forstware von vielleicht drei Jahren und einem knappen Bleistift Durchmesser. An einer etwas grösseren bin ich dran, kämpfe aber noch gegen unglaubliche Kallusbildung (Schnitt wuchs zu...).
Generell fällt mir draussen auf, dass Lärchenbestände nie ausufern, in ihnen kaum Sämlinge zu finden sind und nur einzelne Exemplare sich an extremen Standorten halten können (anders als die gruppenbildenden Fichten, Bergahorne und Alpenrosen). Dazu diese öfters auftauchenden Mitteilungen von «plötzlichem Lärchentod» (ähnlich wie bei Fichten)?
Das alles ist etwa wie bei Farnen und Efeu: Es kommt scheinbar, wo es geht. Nimmt man es aber mit, ist es zickig und überraschend empfindlich. «Es will irgendwie nicht, dass wir zuviel von ihm wollen.»
It is not enough to be busy. So are the ants. The question is: What are we busy about?
(Thoreau)
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