kleine Hochgebirgs-Kiefer
kleine Hochgebirgs-Kiefer
Hallo,
ich möchte euch diese kleine Sylvestris ( Höhe 22cm) vorstellen. Die Kiefer habe ich vor ca. 3 Jahren erworben und soll aus dem Alpenvorland
stammen.
Am Anfang ( leider kein Bild) war es eine kümmerliche Erscheinung, langen dürren Ästen und am Ende einige zwar kleine aber magere Nadeln.
Die letzten 2 Jahre habe ich sie immer gut in futter gehalten und im vergangenen Herbst gestaltet. Aufgrund der guten Rückknospung konnten viele Äste zurück geschnitten werden.
Leider hat die gute Versorung mit Nährstoffen die Nadel auch länger werden lassen.
Wie bekommt man diese wieder kurz ?
Die Schale ist auch nicht unbedingt das richtige zumals der Bonsai nicht optimal zur Ansichtseite in der Schale steht.Aber seht selbst.
Im Frühjahr möchte ich ihn gerne in eine passende Schale pflanzen, Vorschläge ?
Ich hoffe man kann auf den Bildern die Stammbewegung gut erkennen.
Für Anregungen oder Kritik bin ich immer zu haben.
Gruß Olli
ich möchte euch diese kleine Sylvestris ( Höhe 22cm) vorstellen. Die Kiefer habe ich vor ca. 3 Jahren erworben und soll aus dem Alpenvorland
stammen.
Am Anfang ( leider kein Bild) war es eine kümmerliche Erscheinung, langen dürren Ästen und am Ende einige zwar kleine aber magere Nadeln.
Die letzten 2 Jahre habe ich sie immer gut in futter gehalten und im vergangenen Herbst gestaltet. Aufgrund der guten Rückknospung konnten viele Äste zurück geschnitten werden.
Leider hat die gute Versorung mit Nährstoffen die Nadel auch länger werden lassen.
Wie bekommt man diese wieder kurz ?
Die Schale ist auch nicht unbedingt das richtige zumals der Bonsai nicht optimal zur Ansichtseite in der Schale steht.Aber seht selbst.
Im Frühjahr möchte ich ihn gerne in eine passende Schale pflanzen, Vorschläge ?
Ich hoffe man kann auf den Bildern die Stammbewegung gut erkennen.
Für Anregungen oder Kritik bin ich immer zu haben.
Gruß Olli
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Mosel-Riesling !
Hallo
betreffs kürzerer nadeln würde ich so vorgehen, glit für 5 nadlige kiefern sorten im frühjahr die neuen triebe soweit wachsen lassen bis die jungen nadeln schon sichtbar sind,dann je etwa 2/3 der neuen kerzen mit den fingerkuppen abdrehen innert kurzer zeit enstehen neue triebe die um einiges kleiner sind als die ersten. Bei 2 nadligen kiefern funktioniert diese technik nicht undedingt, weil wir hier das kühlere klima haben, im frühjahr werden 2 nadlige kieferntriebe lange wachsen gelassen, um sie anfangs august ganz zurüch zuschneidene anschliessend bilden sich viele kleine neue knospen die aber nicht mehr im gleichen jahr austreiben, im 2ten frühling hast du dann jedoch mehrere kleinere triebe zur verfügung für die weiter gestalltung.
gruss daniel
betreffs kürzerer nadeln würde ich so vorgehen, glit für 5 nadlige kiefern sorten im frühjahr die neuen triebe soweit wachsen lassen bis die jungen nadeln schon sichtbar sind,dann je etwa 2/3 der neuen kerzen mit den fingerkuppen abdrehen innert kurzer zeit enstehen neue triebe die um einiges kleiner sind als die ersten. Bei 2 nadligen kiefern funktioniert diese technik nicht undedingt, weil wir hier das kühlere klima haben, im frühjahr werden 2 nadlige kieferntriebe lange wachsen gelassen, um sie anfangs august ganz zurüch zuschneidene anschliessend bilden sich viele kleine neue knospen die aber nicht mehr im gleichen jahr austreiben, im 2ten frühling hast du dann jedoch mehrere kleinere triebe zur verfügung für die weiter gestalltung.
gruss daniel
Es wächst selten was auf dem eigenen mist
Hallo Olli und Daniel,
bei meiner Pinus sylvestris habe ich nun schon 10 Jahre Erfahrungswerte, was die Nadellänge betrifft. Die Kiefer steht in durchlässiger Erde mit wenig Humus (ca. 30 % Akadama, 30 % Bims, 30 % Kiryu und 10 % Humuserde).
Wenn ich diese Kiefer im Frühjahr tendenziell sparsam gieße und zunächst nicht dünge, sondern erst ab dem Sommer, wenn die Nadeln ausgereift sind, bleiben die Nadeln kurz, ohne dass ich sonst irgendwas wildes mit dem Baum mache.
Den Rest des Sommers bis in den Herbst gibt es dann reichlich Biogold und auch Flüssigdünger, so dass der Baum gut ernährt ist und die Rückknospung auch toll funktioniert.
Dieses Jahr habe ich wegen größerer Draht- und Schnittarbeiten im März dann doch mal sehr früh mit dem Düngen begonnen, um dem Baum besonders viel Kraft zu geben und da sind die Nadeln auch wieder viermal so lang geworden wie vorher...
Viele Grüße,
Heike
bei meiner Pinus sylvestris habe ich nun schon 10 Jahre Erfahrungswerte, was die Nadellänge betrifft. Die Kiefer steht in durchlässiger Erde mit wenig Humus (ca. 30 % Akadama, 30 % Bims, 30 % Kiryu und 10 % Humuserde).
Wenn ich diese Kiefer im Frühjahr tendenziell sparsam gieße und zunächst nicht dünge, sondern erst ab dem Sommer, wenn die Nadeln ausgereift sind, bleiben die Nadeln kurz, ohne dass ich sonst irgendwas wildes mit dem Baum mache.
Den Rest des Sommers bis in den Herbst gibt es dann reichlich Biogold und auch Flüssigdünger, so dass der Baum gut ernährt ist und die Rückknospung auch toll funktioniert.
Dieses Jahr habe ich wegen größerer Draht- und Schnittarbeiten im März dann doch mal sehr früh mit dem Düngen begonnen, um dem Baum besonders viel Kraft zu geben und da sind die Nadeln auch wieder viermal so lang geworden wie vorher...
Viele Grüße,
Heike
- Wolfgang
- Ehren-Autor
- Beiträge: 9765
- Registriert: 05.01.2004, 14:19
- Wohnort: Oberösterreich
- Kontaktdaten:
Sparsames Düngen und die mehrjährige Kultur in der Schale verkürzt die Nadellänge ganz von selbst.
Pinus sylvestris kommt übrigens nicht im Hochgebirge vor.
Pinus sylvestris kommt übrigens nicht im Hochgebirge vor.
Grüße! Wolfgang
http://www.yamadori-bonsai.info
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Heike,
sehr interessant und hilfreich, Deine 10 Jahre Silvestriserfahrung!
Hast Du dann Deinen Baum so stehen, daß er keinen Regen abbekommt ?
Das ist auch mein Standproblem, daß gezielt sparsames Gießen wegen Naturregen bisher nicht möglich ist. Das mit dem Düngen muß ich nachmachen!
Danke!
sehr interessant und hilfreich, Deine 10 Jahre Silvestriserfahrung!
Hast Du dann Deinen Baum so stehen, daß er keinen Regen abbekommt ?
Das ist auch mein Standproblem, daß gezielt sparsames Gießen wegen Naturregen bisher nicht möglich ist. Das mit dem Düngen muß ich nachmachen!
Danke!
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Hallo Georg,
doch doch, mein Baum steht über die Wachstumssaison unter freiem Himmel und bekommt Regen ab.
Die Erde ist aber so durchlässig und trocknet in der relativ kleinen Schale so schnell, dass nach einem Regenguss nur die Sonne herauskommen muss und nach ca. 3 Stunden ist das Substrat schon trocken.
An den wärmsten Sommertagen (waren eine Menge dieses Jahr...) habe ich auch diese Kiefer bis zu dreimal täglich gegossen!
Viele Grüße,
Heike
doch doch, mein Baum steht über die Wachstumssaison unter freiem Himmel und bekommt Regen ab.
Die Erde ist aber so durchlässig und trocknet in der relativ kleinen Schale so schnell, dass nach einem Regenguss nur die Sonne herauskommen muss und nach ca. 3 Stunden ist das Substrat schon trocken.
An den wärmsten Sommertagen (waren eine Menge dieses Jahr...) habe ich auch diese Kiefer bis zu dreimal täglich gegossen!
Viele Grüße,
Heike
- Manfred Jochum
- Beiträge: 1186
- Registriert: 07.01.2004, 21:28
- Wohnort: Saarlänner
Hi Olli,
für manchen ist halt 500m schon hoch
ist doch ein schönes Material find ich.
Ich schneid in der Gestaltungsphase ( Frühjahr ) bei der Sylvestris die langen Nadeln halb ab. ( beim Zupfen entfernt man zu viele schlafende Knospen mit )
Diese Nadeln sterben zwar ab, aber in der Nadelscheide entstehen meist viele kleine Neutriebe.
Lass am Anfang den Spitzentrieb der Äste ruhig länger durchtreiben, das fördert das Wachstum des Astes. Erst wenn die Seitentriebe fit sind , kannst du die überdimensionale Spitze einkürzen.
Ich dünge nach dem Schnitt auch immer mit nem Blattdünger ( Koniferenbalsam von Neudorff z.B. )
Auch das reizt die Bildung von neuen Seitentrieben, die in der Regel auch etwas kleinere Nadeln haben.
Das mit der Erde halte ich ähnlich wie Heike, die Mischung ist gut.
Gruß Majo
für manchen ist halt 500m schon hoch
ist doch ein schönes Material find ich.
Ich schneid in der Gestaltungsphase ( Frühjahr ) bei der Sylvestris die langen Nadeln halb ab. ( beim Zupfen entfernt man zu viele schlafende Knospen mit )
Diese Nadeln sterben zwar ab, aber in der Nadelscheide entstehen meist viele kleine Neutriebe.
Lass am Anfang den Spitzentrieb der Äste ruhig länger durchtreiben, das fördert das Wachstum des Astes. Erst wenn die Seitentriebe fit sind , kannst du die überdimensionale Spitze einkürzen.
Ich dünge nach dem Schnitt auch immer mit nem Blattdünger ( Koniferenbalsam von Neudorff z.B. )
Auch das reizt die Bildung von neuen Seitentrieben, die in der Regel auch etwas kleinere Nadeln haben.
Das mit der Erde halte ich ähnlich wie Heike, die Mischung ist gut.
Gruß Majo
Danke an euch alle für eure Düngetip´s.
manfred- mir gefällt sie auch, denoch bleibt da ein bitterer Nachgeschmack.Ich finde das schon eine Frechheit das es Händler gibt die die "Anfänger" so das blaue vom Himmel lügen.
Wie schon geschrieben hab ich die Kiefer vor ca. 3 Jahren erstanden, heute würde ich solchen Aussagen ( Hochland-Yamadori) mehr hinterfragen.
Gruß Olli
manfred- mir gefällt sie auch, denoch bleibt da ein bitterer Nachgeschmack.Ich finde das schon eine Frechheit das es Händler gibt die die "Anfänger" so das blaue vom Himmel lügen.
Wie schon geschrieben hab ich die Kiefer vor ca. 3 Jahren erstanden, heute würde ich solchen Aussagen ( Hochland-Yamadori) mehr hinterfragen.
Gruß Olli
Mosel-Riesling !
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Michael T.
- Beiträge: 1175
- Registriert: 06.01.2004, 12:16
- Wohnort: Sauerland
- Wolfgang
- Ehren-Autor
- Beiträge: 9765
- Registriert: 05.01.2004, 14:19
- Wohnort: Oberösterreich
- Kontaktdaten:
Eben. - Und die sind manchmal ganz schön hoch.In meinen Breiten ist alles oberhalb Maulwurfshügel ein Hochgebirge
Grüße! Wolfgang
http://www.yamadori-bonsai.info
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