Basalt-Split

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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Michael
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Basalt-Split

Beitrag von Michael »

Hallo!
Mit wurden zufällig ein paar Säckchen Basalt-Split für wenig Geld angeboten:

Mal abgesehen von der schwarzen Farbe, weiß irgendjemand was Negatives darüber, was mich abhalten sollte, kleinere Mengen davon ins
Substrat zu mischen?
Was ich im WWW darüber geunden habe, macht mich nicht wirklich schlau... *schulter zuck*

Gruß
Michael
Joerg

Beitrag von Joerg »

Hallo,

nimm es und mische grössere Mengen davon ins Substrat und du wirst begeistert sein.
bonsi10
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Beitrag von bonsi10 »

hyy jörg und weshalb denn genau begeistert :?: :?: :?:
kann man das noch in worte fassen :?: *computer*

danke für deine ausführungen daniel
Es wächst selten was auf dem eigenen mist
Rentner

Beitrag von Rentner »

bonsi10 hat geschrieben:hyy jörg und weshalb denn genau begeistert :?: :?: :?:
kann man das noch in worte fassen :?: *computer*
...
Ich war zwar nicht angesprochen, wage es aber dennoch zu antworten.
Bei Splittgranulat handelt es sich um scharfkantige Steinchen. Stoßen nun die Wurzeln auf dieses Granulat, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass sie sich besser teilen und somit das Substrat schneller durchwurzeln.
Dies ist natürlich für die Entwicklung des Baumes sehr von Vorteil.

Als Drainageschicht ist Splitt, da er kein Wasser aufnimmt, ebenfalls empfehlenswert.
bonsi10
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Beitrag von bonsi10 »

Hy pit


das hingegen leuchtet mir wieder ein danke für deine antwort mercie
gruss daniel *wink*
Es wächst selten was auf dem eigenen mist
Rentner

Beitrag von Rentner »

bonsi10 hat geschrieben:Hy pit


das hingegen leuchtet mir wieder ein danke für deine antwort mercie
gruss daniel *wink*
War mir eine Ehre - ein Forum lebt doch vom Geben und Nehmen :D
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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

Gib mal bei der Suche "Splitt" ein. Ich(!) schätze das Zeug seit vielen Jahren sehr :wink:
Martin S
Beste Grüße
Martin

Lieber Querlüften als Querdenken!
Rentner

Beitrag von Rentner »

Martin_S hat geschrieben:Gib mal bei der Suche "Splitt" ein. Ich(!) schätze das Zeug seit vielen Jahren sehr :wink:
Martin S
Ich auch, am liebsten mag ich Bananensplit(t) - da werde ich richtig schwach.
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sulrich
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Beitrag von sulrich »

Rentner hat geschrieben: Bei Splittgranulat handelt es sich um scharfkantige Steinchen. Stoßen nun die Wurzeln auf dieses Granulat, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass sie sich besser teilen und somit das Substrat schneller durchwurzeln.
Es gibt auch die Auffassung, dass das mit dem Teilen nicht stimmt - Walter hat mal dazu geschrieben:
Häufig wird empfohlen, dass der Sand scharfkantig sein soll . Angeblich teilen sich die Wurzeln dadurch. Dies ist durch nicht bewiesen und scheint ein "Bonsaimythos" zu sein. Tatsächlich werden die Tochterwurzeln nicht durch den scharfen Sand gespalten, sondern sie entwickeln sich bereits im embryonalen Zustand in der Hauptwurzel, ohne dass sie je den Sand berührt haben. Wenn sich Wurzeln stark verzweigen, dann hat das genetische Ursachen, oder wird tatsächlich von der Bodenstruktur beeinflusst. jedoch nur von der Wasser- und Luftdurchlässigkeit und vom Feuchtigkeitsgehalt des Bodens.
(Leider kann ich den Beitrag im Forum nicht mehr finden - der Google-Cache ist hier).

Allerdings habe ich noch von keiner wissenschaftlichen Untersuchung dazu gehört; vielleicht weiß unser 'Hausbiologe' Ulf mehr dazu ...?
Viele Grüße,
Stefan

Whenever there is any doubt, there is no doubt. - Sam in 'Ronin'
Rentner

Beitrag von Rentner »

sulrich hat geschrieben:
Rentner hat geschrieben: ... Stoßen nun die Wurzeln auf dieses Granulat, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass sie sich besser teilen ...
Wie gesagt, es gibt eine gewisse Wahrscheinlichkeit, die z.B. auch von Enger propagiert wird.
sulrich hat geschrieben:Es gibt auch die Auffassung, dass das mit dem Teilen nicht stimmt - ...
Da wäre eine Art Modellversuch ratsam. Man pflanzt kommende Saison zwei gleiche Pflänzchen in identisches Substrat, gibt einmal als Zuschlag Splitt dazu und läßt ihn bei der zweiten Pflanze einfach weg. Abschließend könnte man (wer auch immer?) über die gemachten Beobachtungen berichten und alle wissen mehr.

Quasi, aus der Praxis - für die Praxis.
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