Kleiner Ofen für die kalte Nacht

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Josef Knieke
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Kleiner Ofen für die kalte Nacht

Beitrag von Josef Knieke »

Hallo ihr Lieben

will euch mal zeigen, wie ich meine besten Stücke über die kalte Jahreszeit bringe. Mit wenig Aufwand und kostengüntig habe ich einen "kleinen Ofen" für mein Gewächshaus gebaut. Auch im Kellerabgang oder im Folienhaus kann er über eiskalte Nächte helfen.

Der Blumentopf auf Bild eins hilft nur, dass die Friedhoflichter auf Bild zwei zusammenstehen. - Das ist wichtig, da die Kerzen je nach Temperatur unterschiedlich abbrennen. Stehen sie dicht zusammen, brennen sie auch ganz runter. Stellt ihr z.B. ein Teelicht auf, brennt nur ein Loch rein und der Rand bleibt kalt und brennt somit nicht ab. Damit ist die Brenndauer erheblich eingeschränkt. Stehen die Kerzen einzeln, brennen sie je nach Umgebungsthemperatur nur unzureichend ab.

Die Friedhofskerzen brennen z.T. über 100 Stunden und kosten pro Stück nur 75 Cent.

Der Topf auf Bild drei dient als Deckel. Wie bereits gesagt muß ein wenig Temperatur entstehen, damit die Kerzen ganz runter brennen. Aber Vorsicht der Deckel ist nach einer Nacht so heiß, dass man sich die Finger verbrennen kann. Die Wärme verteilt sich dennoch langsam und gleichbleibend.

Auf Bild vier seht ihr meinen Kleinen Helfer.



Lieben Gruß

Josef
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Marco_H
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Re: Kleiner Ofen für die kalte Nacht

Beitrag von Marco_H »

Prima Idee. Danke fürs Zeigen, Josef!
Gruß aus dem Westerwald

Marco

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Norbert_S
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Re: Kleiner Ofen für die kalte Nacht

Beitrag von Norbert_S »

Danke, Josef.
Einfach und gut.
Norbert

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Josef Knieke
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Re: Kleiner Ofen für die kalte Nacht

Beitrag von Josef Knieke »

Hallo ihr beiden

danke für euren Zuspruch!

Hat hier im Forum vllt. jemand Erfahrungen mit Bioethanolkaminen? Kann man diese Kamine evtl. in Form einer offenen Glasschale wie sie überall angeboten werden, auch als Gewächshausofen verwenden? Wenn die Brennmulde z.B. mit Lavasteinen zugelegt wird und dadurch die Flamme nicht zu groß wird, kann man damit bestimmt auch heizen!




LG

Josef
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Peter L
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Re: Kleiner Ofen für die kalte Nacht

Beitrag von Peter L »

Moin moin,

die Grablichter sind eine preiswerte Heizung, die über die ganz kalten Zeiten hinweghelfen. Um ein guten abbrennen der Kerzen zu gewährleisten habe ich dicke Alufolie herum gewickelt. Damit und dem Metalldeckel brennen die Kerzen vollständig ab.

Die Wärme hat bislang ausgereicht und die Temperatur ist mit 8 Kerzen bei einem Volumen von ca. 20 Kumikmeter nicht unter -2°C bei -12C Außentemperatur gesunken.

LG Peter
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achim73
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Re: Kleiner Ofen für die kalte Nacht

Beitrag von achim73 »

ich habe seit gestern so eine öllampe
http://www.home-living.de/images/Shop/G ... 740_gr.jpg
in meinem foliengewächshaus. scheint zu funktionieren, brenndauer ist fast 20 stunden.
Gruss, Achim
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Holger
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Re: Kleiner Ofen für die kalte Nacht

Beitrag von Holger »

Josef Knieke hat geschrieben:Hallo ihr beiden

danke für euren Zuspruch!

Hat hier im Forum vllt. jemand Erfahrungen mit Bioethanolkaminen? Kann man diese Kamine evtl. in Form einer offenen Glasschale wie sie überall angeboten werden, auch als Gewächshausofen verwenden? Wenn die Brennmulde z.B. mit Lavasteinen zugelegt wird und dadurch die Flamme nicht zu groß wird, kann man damit bestimmt auch heizen!




LG

Josef
... keine Erfahrung, ich habe mich nur mal dafür interessiert, so als Alternative zu einem wirklichen Kamin, aber da in letzter Zeit zuviel damit passiert ist (letzter Tage ist in Essen nach dem Befüllen mal wieder so ein Teil hochgegangen, 30.000 Euro Sachschaden), habe ich beschlossen, lieber die Finger davon zu lassen. Ich weiß nicht genau, woran es liegt, ob es Bedienfehler sind oder das Nachfüllzeug nicht ganz ungefährlich ist, aber ich habe nicht wirklich Interesse daran, dass selber auszuprobieren...

Gruß
Holger
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Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher
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AlexDuerr
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Re: Kleiner Ofen für die kalte Nacht

Beitrag von AlexDuerr »

Hallo Josef,

vor kurzem habe ich bei uns einen Zeitungsbericht gelesen in dem über die Gefahren von Bioethanolöfen aller Art gewarnt wurde. Es gab bereits Unfälle mit übelsten Verbrennungen die durch Verpuffungen entstanden. Letztendlich wurde vor dem Kauf dieser Öfen gewarnt bzw. abgeraten. Selbst die bundesweite Statistik über Brandverletzungen hätte einen sprunghaften Anstieg, seit diese Öfen und Brenner auf dem Markt sind.
Eine der größten Gefahr wäre, dass die Flamme bei Tageslicht nicht zu erkennen wäre und es dann beim Befüllen mit besagtem Brennstoff zu extrem gefährlichen Situationen kommen kann, bzw so schon viele Unfälle geschehen sind.
Viele Grüße Alex
:-D
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SteSt
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Re: Kleiner Ofen für die kalte Nacht

Beitrag von SteSt »

Hallo Leute,

da ich meine Wohnräume beinahe passiv heize, verwende ich seit drei Jahren an den Kalten Tagen 2-3mal Täglich einen Ethanolofen, der bei mir im Wohnzimmer steht. Wenn man sich an die Sicherheitsvorschriften hält, kann ich mir beim besten Willen nicht erklären wie es manche Leute schaffen sich zu verletzen!?

Dass Gefährlichste ist, dass es sich um eine brennbare Flüssigkeit handelt (Alkohol oder Spiritus) und desshalb der Ofen absolut sicher stehen muss, damit bei unbeabsichtigter Berührung nichts überschwappen kann, denn dann würde der Fußboden brennen!
Der zweite Hauptfehler ist, wenn die Brennkammer noch heiß ist den Alkohol nachfüllen!
Das führt zu sofortiger selbstentzündung, man lässt die Nachfüllflasche fallen, und es brennt wieder alles!
Aber es wird ja darauf hingewiesen dass dies verboten ist, und bei Nachfüllung die Brennkammer herauszunehmen ist, wenn man sie nicht anfassen kann, weil sie noch heiß ist, wird man sie auch nicht befüllen.

Ob der Ofen für das Gewächshaus geeignet ist bezweifle ich ein wenig, da die Flüssigkeit relativ schnell abbrennt (1-2 Stunden) und nur sehr schwer zu regulieren ist,
da ja die ganze Oberfläche der Brennkammer gleichmässig abbrennt.


lg Stefan
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Josef Knieke
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Re: Kleiner Ofen für die kalte Nacht

Beitrag von Josef Knieke »

achim73 hat geschrieben:ich habe seit gestern so eine öllampe
http://www.home-living.de/images/Shop/G ... 740_gr.jpg
in meinem foliengewächshaus. scheint zu funktionieren, brenndauer ist fast 20 stunden.
Hallo Achim

auch nicht die schlechteste Lösung! Wenn sie nicht im Gewächshaus benutzt wird, kannst du sie an lauen Sommerabenden auf die Terrasse stellen. Optisch ist es ein Hingucker, aber für mein Gewächshaus würde sie nicht reichen. Habe dort bis zu drei dieser kleinen Öfen brennen.



LG

Josef
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achim73
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Re: Kleiner Ofen für die kalte Nacht

Beitrag von achim73 »

ja, genau das habe ich auch gedacht :)

für ein kleines foliengewächshaus von 1,40 x 80 x 60 reicht es absolut aus, die temperatur beträgt da drin momentan ca. 3 grad bei -8 aussentemperatur.
Gruss, Achim
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Josef Knieke
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Re: Kleiner Ofen für die kalte Nacht

Beitrag von Josef Knieke »

Hallo Holger, Alex und Stefan

ja die Diskussion um den Ethanolofen ist nicht so ganz "ohne"! *kopfkratz*

Sicherlich hat jeder die Berichterstattung und die daraus resultierenden schrecklichen Bilder mitverfolgt und gesehen. Aber wenn man ehrlich ist, liegt in 99,9999% der Fälle menschliches Versagen in Handhabung oder Bedienung vor.

Diese Anhaltspunkte sollte man auch im Betrieb eines solchen Ofens im Gewächshaus nicht außer Acht lassen. Deshalb glaube ich, dass ein Ethanolofen wohl eher ungeeignet ist!!

Zum einen ist in vielen Fällen ein sicherer Stand schon sehr fragwürdig. Liegen manchmal nicht einmal Gehwegplatten oder ein ähnlich ebener Boden aus. Einmal dagegen gestoßen, das Ding kippelt und schon ist es passiert. Die zur Überwinterung genutzten Gewächshäuser sind i.d.R. sehr voll gestellt, so dass ein Anstoß in vielen Situationen unvermeidlich ist.

Hinzu kommt die schlechte Möglichkeit diesen Ofen zu regulieren. D.H. er brennt die ersten Stunden wie verrückt und der Rest der Nacht wird eisig!! - M.E. ist dieser Umstand für die Pflanzen eher schädlich als nützlich! Eine konstante, kleinbleibende Flamme wäre da wünschenswert.

Der nächste Minuspunkt ist, dass die Öfen "nur" im erkalteten Zustand aufgefüllt, bzw. nachgefüllt werden können. Die nicht zu erkennende Pflamme und die heiße Brennkammer sind schon erwähnt!

Nach hinreichender Überlegung komme ich zu dem Fazit wohl keinen Ethanolofen in den Eisatz zu bringen!!


Danke euch für eure Denkanstöße

lieben Gruß

Josef
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SteSt
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Re: Kleiner Ofen für die kalte Nacht

Beitrag von SteSt »

Servus,

eine Möglichkeit wäre doch noch das Öllicht, ist ein beliebiges Gefäss, gefüllt mit Speiseöl, darauf schwimmend ein Kerzendocht in einer dafür hergestellten Halterung.
Kenn ich aus meiner Zeit in der Gastronomie, da haben wir als Tischdekoration Vasen mit Wasser befüllt, oben drauf eine ca 5cm dicke Speiseölschicht gegeben, dann die Dochte (oft mehrere) reingegeben und dann angezunden.
Sieht toll aus und brennt beinahe ewig, ausserdem ist der Kostenfaktor extrem nieder!

Stelle hier mal einen Link rein, falls er zu gewerblich ist bitte ich die mods. ihn zu entfernen!
http://www.schwimmdochte.de/

Wäre doch sicher interessant!


lg Stefan
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achim73
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Re: Kleiner Ofen für die kalte Nacht

Beitrag von achim73 »

als, ich kann berichten, dass die öllampe KEINE gute idee war.

2 tage und 4 x nachfüllen ging gut, aber heute nacht hat die lampe aus irgendeinem grund, den ich noch rauskriegen muss, angefangen tierisch zu rußen. (was ich natürlich wegen der dunkelheit anfangs nicht bemerkt habe.)
heute morgen beim rausschauen: *schock* *schock* *schock*
die ganze hütte schwarz. gottseidank haben die bäume selber relativ wenig abbekommen, bis auf eine kleine ulme, die direkt darüber platziert war. die habe ich jetzt notdürftig gesäubert...aber es ist natürlich eine riesenschweinerei. :evil:

ich könnte echt heulen...seit jetzt 4 jahren experimentiere ich rum, um die bäumchen heil über den winter zu kriegen und trete von einer sch... in die nächste... *deep*
Gruss, Achim
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Josef Knieke
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Re: Kleiner Ofen für die kalte Nacht

Beitrag von Josef Knieke »

Hallo Achim

schöne Bescherung! :twisted:

Rußbildung hängt i.d.R. von der Dochtlänge oder der Verschmutzung des Dochts, ab!
Ist die Lampe zwischendruch von allein ausgegangen? Dann "kokelt" der Docht nur, verbrannte Rückstände bleiben am Docht.
Bei erneutem Anzünden fängt er an zu rußen!


Die Pflanzen erholen sich!! - Ist zwar 'ne sch.... Arbeit, aber das wird wieder.

Gruß

Josef
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