Welches Wurzelhormon... und woher?

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Bergi
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Welches Wurzelhormon... und woher?

Beitrag von Bergi »

Hallo Forum,
nachdem offenbar das "herkömmliche" Wurzelhormon nicht mehr im Handel ist, stellt sich mir die Frage, was man jetzt nehmen soll und woher man das bekommt.
Im Handel ist so ein N...f Algenmittelchen, und man liest natürlich auch von "Weidenwasser". Aber beides scheint mir - nach meinen eng begrenzten Erfahrungen - nicht so besonders effektiv (vielleicht habe ich mir aber auch zu sehr eine "Blitzwirkung" davon versprochen :oops: ).
Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
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MarionS
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Re: Welches Wurzelhormon... und woher?

Beitrag von MarionS »

Es schrieb auch schon mal jemand "Weizenkeime sind das beste Bewurzelungshormon, das ich kenne."

Nur ging es dabei darum, eine Handvoll davon in das Pflanzloch eines Baumes zu werfen. Zu einem Steckling muntere Keime zu schmeißen könnte kontraproduktiv sein, weil die Dinger ja fröhlich aus der Erde wachsen.
Aber das Wasser, das beim regelmäßigen Spülen der Keimlinge anfällt, könnte man mal versuchen.
Gruß,
MarionS

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Andreas R.
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Re: Welches Wurzelhormon... und woher?

Beitrag von Andreas R. »

Ich hab mir mal eine Dose in Holland bestellt bei so einem Laden für Leute die Hanf anbauen *nene*
Das ist so ein weißes Pulver und ist offenbar für professionelle Gärtnereibetriebe zur Stecklingsvermehrung gedacht. Ob es wirklich was bringt kann ich nicht sagen, ich müsste da mal eine kleine Vergleichsstudie mit Stecklingen machen... *kopfkratz*
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BILU
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Re: Welches Wurzelhormon... und woher?

Beitrag von BILU »

Hallo Bergi,
schau mal bei den Hanfläden bzw. Palmenspezialisten
(IAA, Gibberelline , Phytohormone ..)
Es gibt einen Shop in Canada, der es vertreibt.
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manuu29
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Re: Welches Wurzelhormon... und woher?

Beitrag von manuu29 »

Im fruehjahr gibt bei dem grossen Discounter mit a... Auch solch weisses bewurzelungspulver ob das was bringt weiss ich jedoch nicht


Gruß manuu
wenn die die reinwollen die die rauswollen nicht rauslassen,können die die rauswollen die die reinwollen nicht reinlassen (ganz logisch oder)
Kanna
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Re: Welches Wurzelhormon... und woher?

Beitrag von Kanna »

Hi

Clonex, Clonfix und Rhizopon - sofern dies die Produkte sind wo Du denkst das es sie nicht mehr gibt - kann man nach wie vor noch erwerben. Man muss halt abseits von Deutschland schauen.
Über die Schweiz kann man sich das noch besorgen. Habe ich auch schon gemacht. Es kam auf jedenfall an und ich habe es auch ausprobiert aber ob es geholfen hat *schulter zuck*

Des weiteren kannst Du Dir auch noch den "Wurzelaktivator" von Neudorff besorgen. Das gibts meines Wissens auch im Baumakrt. Auch gibt es ein sogenanntes "Clon-Gel" was man wie das Neudorff - Mittel in Deutschland erwerben kann.

Da ich leider die Links zu den Firmen hier nicht rein stellen darf, schicke ich dir eine PN.

Ich habe auch schon mal versuche mit Superthrive gemacht. Die Wirkung ist sehr umstritten, ich war aber der Ansicht das es was gebracht hat. Zumindest hat es den Pflanzen bisher nicht geschadet.


Viele Grüße
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Bergi
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Re: Welches Wurzelhormon... und woher?

Beitrag von Bergi »

Vielen Dank für eure Antworten - hier werden Sie wirklich geholfen *daumen_new* !!
ich würde das Wurzelhormon vor allem beim Abmoosen hernehmen wollen... schon interessant, dass es insgesamt immer etwas zweifelhaft scheint, inwieweit so was überhaupt notwendig oder wenigstens effektiv ist...
Vergleichsversuche wären schon sehr interessant.
Grüße,
Stefan
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Andreas R.
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Re: Welches Wurzelhormon... und woher?

Beitrag von Andreas R. »

Bergi hat geschrieben:Vergleichsversuche wären schon sehr interessant.
Also los geht's!

Ich habe heute kleine Forsythienstecklinge eingepflanzt. Dabei habe ich darauf geachtet, dass die Länge ungefähr gleich ist und auch gleich viele Knospen vorhanden sind. Als Substrat habe ich Blähton/Torf (70/30) verwendet, damit sollte sich der Wurzelzustand später gut beurteilen lassen. Alle 12 Stecklinge stehen am gleichen Platz und werden von mir genau gleich behandelt. Bei der einen Hälfte habe ich das mir zur Verfügung stehende Wurzelhormonpräparat nach Herstellerangabe angewendet, die andere Hälfte dient als Kontrollgruppe ohne Wurzelhormon.
Es ist noch zu erwähnen, dass das von mir verwendete Wurzelhormonpräparat außer dem Trägermaterial und Phytohormonen keine weiteren Stoffe enthält, die den Pflanzen einen Vorteil bringen könnten (oft enthalten Bewurzelungsmittel ja noch Mineralstoffe, Dünger und so Zeug).
Dateianhänge
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Stecklinge1.jpg (143.52 KiB) 10368 mal betrachtet
Roqui
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Re: Welches Wurzelhormon... und woher?

Beitrag von Roqui »

In Österreich gibt's (gab's zumindest letztes Jahr) bei De**er Seradix, laut wikipedia ist das derselbe Inhaltsstoff wie in Rhizopon. Ist ja von Bayern nicht so weit.


brigitte
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Bergi
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Re: Welches Wurzelhormon... und woher?

Beitrag von Bergi »

Hallo Andi,
Klasse, das nenne ich Tatkraft!
Ich drücke trotzdem mal vorsichtshalber die Daumen, dass die Stecklinge was werden.
Gruß,
Stefan
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Re: Welches Wurzelhormon... und woher?

Beitrag von Heike_vG »

Hallo, Ihr Lieben,

ehrlich gesagt wundere ich mich ein wenig über die Wahl der Pflanzenart für diesen Versuch! :shock:
Forsythien wurzeln ja auch ohne alles schon immer wie Unkraut, jeder in die Erde gesteckte Ast wurzelt und sogar meist der Osterstrauß in der Vase.
Vielleicht wäre eine Baumart, die normalerweise keine Erfolgsquote von fast 100% bei der Stecklingsbewurzelung hat, aussagefähiger für solch einen Vergleich gewesen? *kopfkratz*

LG, Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Andreas R.
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Re: Welches Wurzelhormon... und woher?

Beitrag von Andreas R. »

Das kommt auf die Fragestellung an. Wenn man fragt: "Erhöht das Wurzelhormonpräparat die Erfolgsquote bei der Stecklingsvermehrung" dann hast du völlig recht. Diese Frage wäre eigentlich auch interessanter, allerdings schwerer zu überprüfen. Ich müsste mit einer wesentlich größeren Zahl von Stecklingen arbeiten. Wenn von 12 nur 2 überleben, dann könnte es leicht nur Zufall sein, dass es gerade solche mit Wurzelhormon waren. Die Ursache des Sterbens wäre auch schlecht nachzuweisen, es gibt vieles was die Stecklinge umbringen könnte, das muss nicht an der Bewurzelung liegen.
Deshalb lautet die von mir untersuchte Fragestellung: "Begünstigt das Wurzelhormonpräparat die Wurzelbildung". Da ist es von Vorteil, wenn möglichst viele Stecklinge überleben. Ich werde dann die gebildeten Wurzeln nach einer bestimmten Zeit zählen, ihre Länge messen und die Verweigung bestimmen. Die Werte von Stecklingen mit und ohne Wurzelhormon werden verglichen.
Nach wissenschaftlichen Maßstäben wäre die Versuchsgruppe trotzdem noch viel zu klein und die Bedingungen zu wenig kontrollierbar, da müsste man mit mindestens 200 Pflanzen in einem großen Gewächshaus oder besser noch in einer Klimakammer mit Kunstlicht arbeiten.
Wenn ich dazu Zeit finde mache ich vielleicht später im Jahr noch Versuche mit ein paar anderen Arten und verschiedenen Bewurzelungsmitteln und versuche der ersten Frage auf den Grund zu gehen.
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camaju +
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Re: Welches Wurzelhormon... und woher?

Beitrag von camaju + »

Kanna hat geschrieben:
Clonex, Clonfix und Rhizopon - sofern dies die Produkte sind wo Du denkst das es sie nicht mehr gibt - kann man nach wie vor noch erwerben. Man muss halt abseits von Deutschland schauen.
Rhizopon z.B. darf nicht mehr nach D eingeführt werden. Also Vorsicht mit solchen Tips
Gruß Jürgen *wink*

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Frank Abbing
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Re: Welches Wurzelhormon... und woher?

Beitrag von Frank Abbing »

Andreas, was ist bei deinem Versuch herausgekommen? :)
Liebe Grüße
Frank *up*
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