Blattschnitt bei einer Zelkove

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
bonsai_rookie
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Blattschnitt bei einer Zelkove

Beitrag von bonsai_rookie »

Hi Leute :D

Kann mir jemand sagen, wann der beste Zeitpunkt für einen Blattschnitt bei einer Zelkove ist :?:

Kann man bei dem Baum überhaupt einen Blattschnitt durchführen :?:

Muss ich was beachten :?


Schon mal Danke für Eure Hilfe ...

Gruss aus Potsdam
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Kurt Gagel
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Beitrag von Kurt Gagel »

Was soll ein Blattschnitt an einer Zelkove bringen?
Zu große Blätter hat doch die kaum!
Gruß Kurt!
pauls
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Beitrag von pauls »

Also ich würde behaupten ein Blattschnitt bei einer Zelkove bringt mehr Verzweigung, da mehr Licht ins innere des Baumes fählt. Außerdem kann man nach dem Blattschnitt eine Zeit lang sich auch an der schönen Siluette (falls vorhanden) eines Baumes erfreuen.

Den Blattschnitt kannst du dann machen wenns dir passt (bis August). Am besten die Blattschnittaktion mit einer Drahtaktion verbinden. Keine Angst, wird schon!

Gruß
Paul
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Bernd R.
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Beitrag von Bernd R. »

Hallo,

eine Verzweigung erreicht man doch auch wenn man immer die Triebe kürzt oder :?:
Viele Grüße aus Ettlingen

Bernd


Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig,
bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern.
(Konfuzius)
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Thomas P.
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Beitrag von Thomas P. »

Hallo,
Blatschnitt macht man inerster Linie, um bei Arten, die nicht permanent austreiben, nur 1-2 Austriebe im Jahr bringen, einen oder mehrere zusätzliche Jahrestriebe anzuregen, um möglichst schnell zu einer feineren Verzweigung zu kommen.
Die resultierenden kleineren Blätter sind eigentlich nur der günstige Nebeneffekt.
Die Zelkove gehört zu den Arten die permanent austreiben.
Hier erreicht man die Verzweigung durch laufenden Rückschnitt.
Es bringt also nichts, außer, daß der Baum geschwächt wird.

Zu dem was Paul geschrieben hat:
Willst Du Licht ins Innere bringen, muß Du halt kräftiger zurückschneiden und auslichten und die Silhuette sieht man ja wohl im Winter.
Viele Grüße
Thomas Pallmer

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Kurt Gagel
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Beitrag von Kurt Gagel »

Jeder Blattschnitt schwächt den Baum, aber anscheinend ist ja nur ein Baum. Bonsai sollte auch mit der Natur betrieben werden, was hier in der letzten Zeit, teilweise für Stuß geschrieben wird :twisted:
Gruß Kurt!
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Thomas P.
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Beitrag von Thomas P. »

Kurt Gagel hat geschrieben:..., was hier in der letzten Zeit, teilweise für Stuß geschrieben wird :twisted:
Gruß Kurt!
Hallo Kurt,
nicht gleich so hart sein! :lol: :lol: :lol:
Es tut einfach Aufklärung Not.
Dieser Stuß steht z.T. in den diversen Bonsaibüchern.
Und ein Großteil der Einsteiger bezieht sein Wissen fast ausschließlich daraus.
Das kann man ja hier ständig lesen, wie diese Techniken dann verstanden werden (z.B. Stammverdickung durch Anbohren usw.).
Wie ein Baum, oder eine Baumart normalerweise wächst, ist fast nirgends erklärt.
Viele Grüße
Thomas Pallmer

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Kurt Gagel
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Beitrag von Kurt Gagel »

Thomas mich stört nur an der Sache das man gleich mit Sachen anfangen will die zur Praktik von Fortgeschrittenen gehören. Die können noch keinen Baum am Leben erhalten möchten aber schon Dinge tun die man erst macht wenn man eine Ahnung von Bonsai hat. Als wir angefangen haben, haben wir erst gelernt wie man Bäume am Leben erhält, Heute betreiben die Bonsai weil es Schick ist und mal was anderes, ob da ein Baum verreckt ist doch Scheiß egal, Oma kauft nen Neuen.
Lernt erst eure Bäume kennen un versucht sie ohne großen Schnickschnack mal ein paar Jahre am Leben zu erhalten, dann könnt ihr mit Experimenten beginnen. Die begreifen nicht Bonsai braucht Zeit und ist ein Hobby das nichts mit Briefmarken oder Münzen zu tun hat, bei diesem Hobby lebt der Partner!!!!!!
Gruß Kurt!
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Thomas P.
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Beitrag von Thomas P. »

Ja, Kurt, das liegt wohl an der Zweit.
Da muß alles schnell gehen, was nicht gleich fertig gekauft werden kann.
In vielen Sachen erkenne ich mich auch wieder in meinen Anfangsjahren.
In der damaligen DDR war es allerdings überhaupt schwierig an Literatur und Infos heranzukommen und Internet gabs nicht.
Trotzdem habe ich alles aufgesogen, was greifbar war und daran haperts
bei uns zur Zeit. Es wird nicht mehr gelesen . Mal ein Grundlagenbuch durchgeblättert und los gehts. Dabei gibts doch alle Möglichkeiten zur Information: Fachliteratur, Fachzeitschriften, das Internet , Fachhändler, Arbeitskreise usw.
Das ist manchmal schon nervig.
Viele Grüße
Thomas Pallmer

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pauls
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Beitrag von pauls »

Kurt:"Die begreifen nicht Bonsai braucht Zeit und ist ein Hobby das nichts mit Briefmarken oder Münzen zu tun hat, bei diesem Hobby lebt der Partner!!!!!!"

Ja genau!!! Und deshalb ist es ja auch so total in Mode Bonsai aus Samen zu ziehen und nicht aus den Bergen zu holen :D , gell. Deswegen hat sich die europäische Bonsaiszene in einer so kurzen Zeit so weit entwickelt!! :D Klar muss man versuchen den Baum am Leben zu erhalten (nein besser gesagt: in gesund leben lassen), aber ich interessiere mich für Bonsai nicht weil ich ein fanatischer Pflanzenpfleger bin, sondern weil ich mich ästhetisch (vielleicht auch künstlerisch) betätigen möchte.
Grundsätzlich muss ich auch zugeben, dass ich nicht auf diesem Trip bin von wegen Lebewesen usw.. (bei Jamadori ist es vielleicht etwas anders). Ich finde es nicht so schlimm, dass eine Pflanze eingeht, aber ich würde traurig sein, wenn eine schön geformte "Baumskulptur" eingeht.


Gruß
Paul
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Stefan K.
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Beitrag von Stefan K. »

pauls hat geschrieben:aber ich interessiere mich für Bonsai nicht weil ich ein fanatischer Pflanzenpfleger bin, sondern weil ich mich ästhetisch (vielleicht auch künstlerisch) betätigen möchte.
Dazu muss der Baum aber gesund sein.
pauls hat geschrieben:Ich finde es nicht so schlimm, dass eine Pflanze eingeht,
für mich ist diese Aussage mehr als traurig, bist du sicher das du
dir das richtige Hobby ausgesucht hast ?
pauls hat geschrieben:aber ich würde traurig sein, wenn eine schön geformte "Baumskulptur" eingeht.
aber bei deiner Einstellung wird es nicht so weit kommen, weil jede Pflanze vorher sowieso verreckt.

versuchs mal mit malen oder so wenn du dich künstlerisch betätigen willst.
Ich hab Spass !
grüsse stefan
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Kränzle S.
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Beitrag von Kränzle S. »

für mich ist diese Aussage mehr als traurig, bist du sicher das du
dir das richtige Hobby ausgesucht hast ?
*clap* *clap* *clap*
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Kurt Gagel
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Beitrag von Kurt Gagel »

Es geht hier nicht um Green Peac oder Naturschutz oder sonst wie, es geht darum das man erst mal sich mit dem beschäftigen sollte was einen Baum am Leben erhält. Wir hatten einige alte Bücher die mehr schlecht als recht über Bonsai informierten, wir haben alles verschlungen was ansonsten irgend wie mit Bonsai in Verbindung gebracht werden konnte.
Heute gibts das Internet in dem man alles erfahren kann, ohne sich anstrengen zu müssen, vieleicht hatten wir deshalb ein anderes Verhältnis zu unseren Bäumen weil wir uns mehr bemühen mußten etwas über sie zu erfahren.
Versteht mich nicht falsch, ich freue mich über jeden Jungen der Freude an Bonsai findet und sich dies Hobby heraus sucht, aber fangt bitte wie wir erst Unten an, erst muß man sehen das man den Baum am Leben erhält, dann kann man sich mit Veränderungen beschäftigen.
Auch das ziehen von Bonsais aus Samen ist ein Prima Ding, aber wir alten Knochen haben ja gar nicht mehr die Zeit dazu.
Yamadoris gibts nicht nur in den Bergen, auch eine Heckenpflanze die in den Müll soll ist ein Yamadori.
Aber genau das ist auch so ein Problem, ausgraben, jeder will das ohne zu wissen wie und wann man das machen muß um dem Baum überhaupt eine Chance zu geben.
Nicht falsch verstehen ich freu mich über jeden der Bonsai macht, nur macht das mehr mit Verstand.
Gruß Kurt!
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Margot
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Beitrag von Margot »

Lieber Kurt!

So kannst Du das nicht bringen! Du bist die erste sich outende Ausnahme, die ich kenne!
Bist Du auch wirklich erhlich? Hast Du wirklich erst ein paar Jahre "nur gegossen und gedüngt", bevor Du Dich an einen Bonsai rangemacht hast?
Du kommst mir vor, wie diese heutigen Mädels, die erst Sex nach der Hochzeit haben wollen!

Nun, bei mir war das auch nicht anders als bei bonsai-rookie!
Mich haben 2 Dinge fasziniert, vor 24 Jahren: Wurzelschnitt und Blattschnitt. Das waren die Dinge, die man bei Zimmerpflanzen nie gemacht hat!

Hast Du nicht mit einer Sageretie mit Wurzelläusen, einer Chinesische Ulme mit roter Spinne oder einen verlausten Fukien Tee angefangen: Du Glücklicher! Wir schon!
Dass einige Stecklinge, Baumschulpflanzen, Bonsaitöpfchen und gar ganze Bonsai hops gegangen sind, ist, denke ich, normal!
Ich denke, dass ich in den ersten 5 Jahren 25% Bäume habe sterben lassen, weil ich nicht genug informiert war, weil ich nicht immer an die Erfahrung anderer geglaubt habe, weil ich es mal nach meinem Kopf machen wollte, weil ich bewußt Risiken eingegangen bin, so nach dem Motto: "Des wird scho!" etc...

Dann wird man aus Erfahrung klug! Dann läßt man sich Zeit!
Dann weiß man, was man machen kann, wann man es darf!
Dann macht man auch jedes Jahr Blattschnitte, weil man die Bäume entsprechend vorbereitet hat, das Jahr davor!

Aber Fehler zu machen, das bleibt einem nicht erspart! Leider!

Ciao
Margot

Sag mal ganz ehrlich! Wie viele Zimmerpflanzen werden wegen Umzug entsorgt, oder weil sie "ausgewachsen" sind, weil sie nicht mehr blühen, weil sie verkümmern etc... Das ist normal, darüber regt sich wohl keiner!
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Kurt Gagel
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Beitrag von Kurt Gagel »

Margot wir haben die Fehler gemacht weil wir es nicht wußten und es keinen gab der uns das gesagt hat. Heute haben die die Möglichkeit solche Fehler zu vermeiden. Aber so nach dem Motto " die Fehler die wir gemacht haben sollen die ruhig auch machen, hahaha!" das kanns doch nicht sein!
Gruß Kurt!
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