Mugo, zum Zweiten
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MerschelMarco
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Mugo, zum Zweiten
Hallo zusammen,
Hier eine weitere Bergkiefer aus unserer Sammlung; der derzeitige Star meines Aufgebots!
Daten: Alter mind. 250 Jahre, 32 cm hoch, Stammansatz ca. 21 cm
Hier eine weitere Bergkiefer aus unserer Sammlung; der derzeitige Star meines Aufgebots!
Daten: Alter mind. 250 Jahre, 32 cm hoch, Stammansatz ca. 21 cm
- Dateianhänge
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- Frühjahr 2007
- Foto5.jpg (69.03 KiB) 7159 mal betrachtet
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- Herbst 2006, deutliche Zunahme der Grünmasse dank guter Fütterung
- Foto4.jpg (67.69 KiB) 7163 mal betrachtet
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- Erstgestaltung im Frühjahr 2006
- Foto3.jpg (68.59 KiB) 7162 mal betrachtet
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- Umzug in eine Bonsaischale, sehr gute Wurzeln
- Foto2.jpg (65.36 KiB) 7163 mal betrachtet
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- Die Kiefer, kurz nach dem Ausgraben im Sommer 2003
- Foto1.jpg (54.25 KiB) 7163 mal betrachtet
- Wolfgang
- Ehren-Autor
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Der Baum gefällt mir sehr gut, Marco!
(hab die Mugo bereits beim Wettbewerb von "The Art of Bonsai" Amerika <> Europa eingehend beobachtet...)
Vor allem das auf der Oberfläche aufgelegte Gestein sieht interessant aus; und natürlich auch das Totholz der Kiefer.
Vor allem das auf der Oberfläche aufgelegte Gestein sieht interessant aus; und natürlich auch das Totholz der Kiefer.
Grüße! Wolfgang
http://www.yamadori-bonsai.info
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- Wolfgang
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Ich hab überlegt, gleich nach der Gebirgskette zu fragen ......Niko hat geschrieben:Auf welcher Höhe hast du den Baum ausgegraben?
Grüße! Wolfgang
http://www.yamadori-bonsai.info
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MerschelMarco
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- Registriert: 20.05.2007, 10:43
Hallo Niko,
Zur Frage "Auf welcher Höhe hast du den Baum ausgegraben?".
Ich hab den Baum unter den Wurzeln weg ausgegraben, also ca. minus 10 cm über Erdoberfläche, dass wolltest du doch wissen oder???
Im Ernst: ca. 1600 m ü. NN in einem Blockfeld.
Wolfgang, zum Fundort: Ideales Fundgebiet, irgendwo in den Alpen. Der Spruch sollte dir bekannt vorkommen, dementsprechend auch der Gebirgszug....
Zur Frage "Auf welcher Höhe hast du den Baum ausgegraben?".
Ich hab den Baum unter den Wurzeln weg ausgegraben, also ca. minus 10 cm über Erdoberfläche, dass wolltest du doch wissen oder???
Im Ernst: ca. 1600 m ü. NN in einem Blockfeld.
Wolfgang, zum Fundort: Ideales Fundgebiet, irgendwo in den Alpen. Der Spruch sollte dir bekannt vorkommen, dementsprechend auch der Gebirgszug....
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MerschelMarco
- Beiträge: 1621
- Registriert: 20.05.2007, 10:43
Zum Totholz und den Steinen:
Das Totholz ist überhaupt nicht bearbeitet, auch nicht gebleicht oder gebürstet; alles absolut natürlich und so soll es auch bleiben.
Am Übergang zur Erde besteht natürlich die Gefahr, dass das Holz verrottet. Durch die Steine trocknet die Oberfläche sehr schnell ab und verhindert Fäulniss. Moos wäre da sicher ein Problem.
Das Ganze hat auch einen gestalterischen Hintergrund. Bei modernen Bonsai wird ja gerne mit sehr starken Kontrasten gearbeitet. Gebleichtes weißes Holz zur Borke, Schalen in Konträrfarben zur Laubfarbe, sehr scharf abgegrenzte Konturen, usw.
In diesem Fall wollte ich genau das Gegenteil. Die Schale, das Holz, die Borke und die Steine haben alle eine ähnliche Farbe aber jeweils eine andere Textur. Es ist einfach mal ein entgegengesetzter Versuch. Understatement statt Kontrast und Effekt. Hier muß man genauer hinschauen, natürlich auch weil die Stammbewegung so kompliziert ist.
Ich habe eine ganze Zeitlang gebraucht, bis ich kapierte wo hier eigentlich was hingehört.
Es freut mich natürlich, dass die Gestaltung gut anzukommen scheint.
Weitere konstruktive Anregungen und Kritik sind stets erwünscht,
Marco
Das Totholz ist überhaupt nicht bearbeitet, auch nicht gebleicht oder gebürstet; alles absolut natürlich und so soll es auch bleiben.
Am Übergang zur Erde besteht natürlich die Gefahr, dass das Holz verrottet. Durch die Steine trocknet die Oberfläche sehr schnell ab und verhindert Fäulniss. Moos wäre da sicher ein Problem.
Das Ganze hat auch einen gestalterischen Hintergrund. Bei modernen Bonsai wird ja gerne mit sehr starken Kontrasten gearbeitet. Gebleichtes weißes Holz zur Borke, Schalen in Konträrfarben zur Laubfarbe, sehr scharf abgegrenzte Konturen, usw.
In diesem Fall wollte ich genau das Gegenteil. Die Schale, das Holz, die Borke und die Steine haben alle eine ähnliche Farbe aber jeweils eine andere Textur. Es ist einfach mal ein entgegengesetzter Versuch. Understatement statt Kontrast und Effekt. Hier muß man genauer hinschauen, natürlich auch weil die Stammbewegung so kompliziert ist.
Ich habe eine ganze Zeitlang gebraucht, bis ich kapierte wo hier eigentlich was hingehört.
Es freut mich natürlich, dass die Gestaltung gut anzukommen scheint.
Weitere konstruktive Anregungen und Kritik sind stets erwünscht,
Marco
Das finde ich einen hochinteressanten Ansatz! Was mich besonders beeindruckt hat, als ich die Maßangaben und den Größenvergleich gesehen habe, ist, dass der Baum größer wirkt als er ist.MerschelMarco hat geschrieben:In diesem Fall wollte ich genau das Gegenteil. Die Schale, das Holz, die Borke und die Steine haben alle eine ähnliche Farbe aber jeweils eine andere Textur. Es ist einfach mal ein entgegengesetzter Versuch. Understatement statt Kontrast und Effekt.
Die Schale wirkt vielleicht eine Spur zu schwer, sie könnte evtl. ein klein wenig flacher sein und die Füße ein wenig breiter.
Viele Grüße,
Stefan
Whenever there is any doubt, there is no doubt. - Sam in 'Ronin'
Stefan
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MerschelMarco
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Eva Warthemann
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- Registriert: 11.01.2004, 18:10
- Wohnort: Kleinstadt in Sachsen/Anhalt
Hallo Marco!
Ein toller Baum. Hab ihn auch sofort vom Clubheft her erkannt.
Von solch Ausgangsmaterial können wir hier im Elbeflachland nur träumen.
Was die Schalenwahl betrifft, denke ich an eine Schale, die sich, seiner besonderen Baumform anpasst -es könnte in Richtung Mondschale gehen, oder eine Schale, die absolut schlicht und einfach ist, in den Farben seines Totholzes oder seiner Baumrinde.
Bin gespannt wie Du Dich entscheiden wirst.
Viele Grüße Eva Warthemann
Ein toller Baum. Hab ihn auch sofort vom Clubheft her erkannt.
Von solch Ausgangsmaterial können wir hier im Elbeflachland nur träumen.
Was die Schalenwahl betrifft, denke ich an eine Schale, die sich, seiner besonderen Baumform anpasst -es könnte in Richtung Mondschale gehen, oder eine Schale, die absolut schlicht und einfach ist, in den Farben seines Totholzes oder seiner Baumrinde.
Bin gespannt wie Du Dich entscheiden wirst.
Viele Grüße Eva Warthemann
