Grundgestaltung einer Hainbuche

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AlexDuerr
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Grundgestaltung einer Hainbuche

Beitrag von AlexDuerr »

Hallo zusammen,

nach längerer Zeit als reiner Leser dieses Forums, habe ich mich heute mal aufgerafft einen, nicht ganz uneigennützigen, Beitrag zu verfassen.
Ich möchte mich nur kurz vorstellen, bin 36 Jahre alt, Bonsai hat mich schon als Kind interresiert, mit fast 20 Jahren hatte ich meine ersten Bäumchen habe aber nach diversen Rückschlägen vor 10 Jahren das Hobby auf die Abstellbank abserviert und über Jahre nur einen Fächerahorn lieblos gepflegt.
Vor 3 Jahren kam aber der große Wiedereinstieg und seitdem schwirren die Gedanken fast *blubber* ausschließlich um das Hobby Bonsai.
Nun zu einem meiner Bäume, ich habe eine Hainbuche in einer Baumschule vor einigen Wochen gekauft, bin jetzt am überlegen eine Grundgestaltung durchzuführen. Mir ist klar, das jetzt bei einigen die Alarmglocken schrillen, falsche Zeit und so weiter.... da wir aber einen 1000 m2 großen Garten und mittlerweile viele Bäumchen im Frühjahr umgetopft werden wollen, ziehe ich das oft in den Winter vor und lasse diese Bäume bei 5-8 Grad bis in den Frühling stehen. So habe ich auch gute Erfahrungen gesammelt und bisher keine Ausfälle gehabt.
Meine Frage würdet ihr die vorhandenen Äste behalten und mit ihnen weiterarbeiten, oder die Äste bis auf Stümpfe einkürzen und mit den Neuaustrieben arbeiten?

Vielen Dank schon mal Alex
geplante Vorderseite
geplante Vorderseite
Viele Grüße Alex
:-D
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AlexDuerr
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Re: Grundgestaltung einer Hainbuche

Beitrag von AlexDuerr »

Und hier kommen noch ein Paar Bilder
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Viele Grüße Alex
:-D
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avicenna
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Re: Grundgestaltung einer Hainbuche

Beitrag von avicenna »

Also, ich weiß wie schwer es mir fällt, Äste die bereits schon etwas verdickt sind, zu reduzieren um einen gesamten Neuaufbau zu beginnen. Es dauert eigentlich immer verdammt lange ( nach meinem Empfinden) bis eine solche Aststärke wieder erreicht wird. Ich hab einfach einmal, weil es ja nicht mein Baum ist ;-) und mein Herz so sehr an ihm hängt ;-), reduziert nach meinen Vorstellungen und einige Jahre weiter gedacht. Dabei solltest du den unteren Ast nach Möglichkeit nicht reduzieren und ihn frei wachsen lassen, damit er an Masse zunehmen kann. Erst wenn er als 1. Ast passt in die Feinarbeit gehen.
Den Pflanzwinkel hab ich auch ein wenig nach rechts verlagert, so dass die Spitze über dem Stammfuß liegt. Gegenständige Äste entfernt ....
Hainbuchen machen ja eigentlich immer gut nen Neuaustrieb und dann sollte das schon klappen.

saludos
avicenna
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AlexDuerr
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Re: Grundgestaltung einer Hainbuche

Beitrag von AlexDuerr »

Die Virtuals sind ja klasse,
hätte jetzt gar nicht erwartet, dass ich so schnell so einen aufwendigen Lösungsvorschlag bekomme. Danke für die Bemühungen.
Ich werde diesen Vorschlag soweit mir möglich 1:1 übernehmen, bin echt begeistert *bouncer*.

Update wird nach erolgreicher Vegetationsperiode folgen :?

Viele Grüße und noch ein guter erfolgreicher Start ins Jahr 2011
Viele Grüße Alex
:-D
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