Abmoosen #2
- Walter Pall
- Botschafter
- Beiträge: 8022
- Registriert: 05.01.2004, 19:15
- Wohnort: Attenham bei München
- Kontaktdaten:
Abmoosen #2
Durch das Abmoosen wird erreicht, dass ein Baum an einer ganz bestimmten Stelle Wurzeln entstehen lässt, wo vorher keine waren. Man kann dadurch einen ganz neuen Baum gewinnen oder einen bestehenden verbessern. Die Tochterpflanze ist ungeschlechtlich vermehrt, also erbgleich mit der Mutterpflanze.
Warum Abmoosen? Man kann durch das Abmoosen sowohl rasch zu einem völlig neuen, bereits charaktervollen Bonsai kommen, aber auch einen bereits bestehenden Bonsai erheblich am Wurzelansatz verbessern. Bäume die zu hoch sind, kann man erheblich einkürzen. Wenn bei einem Mehrfachstamm die Trennung der Stämme zu hoch angesetzt ist, kann man diesen Fehler durch Abmoosen verbessern. Das Abmoosen ist die beste Technik um zu guten Mehrfachstämmen zu kommen. Der Baum kann während des Abmoosvorganges bereits oder weiterhin gestaltet werden. Durch Abmoosen gelangt man zu genetisch identischem Material, was für Gruppenpflanzungen ein erheblicher Vorteil ist. Einige Arten, die sehr schwer durch Stecklinge zu vermehren sind, kann man durch Abmoosen gut vermehren. Dazu gehören die meisten Koniferenarten. Durch Abmoosen erhält man oft einen besseren Wurzelansatz, als er je durch normales Wachstum zu erreichen ist.
Wenn man nicht genau weiß, ob eine Baumart abgemoost werden kann, dann kann man manchmal Hinweise bei in der Natur gesammelten Exemplaren bekommen. Es kommt immer wieder vor, dass man einen Baum findet, der sich selbst abgemoost hat. Meistens geschieht dies aus Not, weil der ursprüngliche Wurzelansatz von Schlamm und Schotter verschüttet wurde oder weil ein Moor immer höher wächst. So kann man am Rande von Wildbächen und in Mooren Bäume finden, die zwei oder gar noch mehr Etagen von Wurzeln haben. Andere Bäume wiederum wandern in großen Windungen am Boden und über Felsen und moosen sich überall dort ab, wo sie dauerhaft mit Erde in Berührung kommen. Wacholder, insbesondere der Alpine Wacholder (Juniperus communis ssp. repanda) und der Sadebaum (J. Sabina) neigen dazu.
Nick Lenz hat mit Erfolg viele Amerikanische Lärchen (Larix laricina) abgemoost. Dabei stapelt er um den Stamm mehrere Plastikcontainer, aus denen er den Boden herausgeschnitten hat. In die Container stopft er lebendes Sphagnummoos. Die Lärchen treiben dann willig aus dem Stamm neue Wurzeln, genau an der Stelle, die knapp unter der obersten Moosschicht liegt. Genau so überleben die Lärchen nämlich im Moor, das langsam höher wächst und sie zwingt, immer höher neue Wurzeln zu treiben. Nick Lenz meint, dass die herkömmliche Art Bäume mit Sphagnummoos in einem Plastikbeutel abzumoosen nur bei jungen Pflanzen oder jungen Ästen an alten Pflanzen gut funktioniert. Wirklich interessante, alte Teile, die abgemoost werden sollen, brauchen einmal sehr viel Platz für ihre Wurzeln und dann dauert der Prozess bis zu zwei Jahre. Der Autor hat einige Europäische Lärchen gefunden, die sich auf genau diese Weise in einem Moor selbst abgemoost haben. Die Methode von Nick Lenz hat den enormen Vorteil, dass die Rinde nicht ringförmig abgenommen werden muss, was gerade bei Koniferen immer ein großes Risiko ist. Er beschreibt, dass auch die herkömmliche Methode bei Lärchen funktioniert.
Wie geht man konkret vor? Zuerst sucht man sich eine geeignete Pflanze aus und entscheidet über die endgültige zukünftige Form. Diese beeinflusst nämlich die Schnittstelle enorm. Es ist ja ein sehr großer Unterschied, ob man aus einem Ast eine Kaskade, eine Mehrfachstamm oder eine Frei Aufrechte Form gestalten will. Die Mutterpflanze sollte vor dem Abmoosen gut gedüngt sein. Die genaue Abmoosstelle wird mit einem Stück Kreide oder auch einem Filzstift festgelegt. Die herkömmliche Methode besteht nun darin, einen Ring in die Rinde an der gewünschten Stelle zu schneiden. Die Stelle wird nach der Stammlinie, Stammverdickung und Plazierung der Äste gewählt. Das Messer oder die Klinge sollten desinfiziert sein. Die Schnitte werden parallel geführt, im rechten Winkel zur Astachse. Dabei muss die Rinde bis aufs Saftholz, auf jeden Fall mit dem Kambium abgenommen werden. Der Ring muss mindestens 2 cm breit sein, so dass sich keine Kambiumbrücken bilden können. Es ist von großem Nachteil, wenn absichtliche eine Brücke gelassen wird, wie es hin und wieder empfohlen wird. Wenn der Rindenbast nicht vollständig abgezogen wurde, muss er mit eine Messer mit schabenden Bewegungen abgerieben werden. Die Wunde sollte etwas eintrocken. Es kann hilfreich sein, auf den oberen Rand ein wenig Bewurzelungshormon zu streuen, das man in jedem guten Gartencenter bekommt. Allerdings ist nicht wissenschaftlich hinreichend bewiesen, dass das auch tatsächlich hilft.
Von vielen Bonaigärtnern wird nun eine Aluminiumdraht in den Ring eingabracht. Dabei wird ein möglichst dicker Draht um den knapp unter der Obertkante des Ringes anglegt und ganz fest gedreht. Danach wird der Draht rundherum festgehämmert. Bei sehr dicken Stämmen kann man auch eine kleine Rinne fräsein, in die der Draht eingelasen wird. Die Rinne darf keinesfals eher tief sein, weil sinst die Wasserversorgung von den Wurzeln her abgebunden wird.
Ein Plastiktopf von geeigneter Größe wird nun zurechtgeschnitten. In den Boden wird ein Loch geschnitten, das ziemlich genau den Durchmesser des abzumoosenden Astes oder Stammes hat. Dann wird der Topf auf der Seite aufgeschnitten. Er wird vorsichtig um den Stamm gelegt und mit Isolierband von außen wieder zugeklebt und am Baum befestigt. Man kann auch mit Tontöpfen arbeiten. Dazu wird ein geeigneter Topf mit einer Fliesensäge geteilt, um die Abmoosstelle gelegt und mit Draht wieder fest zusammengebunden. Es ist ganz wichtig, dass der Topf dauerhaft befestigt wird und auch einen oder gar zwei Winter übersteht. Deshalb ist es manchmal notwendig, ein kleines Loch in den Stamm zu bohren in das ein starker Nagel geschlagen wird, an dem dann der Topf gut befestigt wird. Auch kann man ev. nicht mehr benötigte Äste unterhalb der Abmoosungsstelle abschneiden oder für die Fixierung des Topfes verwenden. Es kann auch sinnvoll sein, drei Löcher in den Plastiktopf zu machen, durch die Draht gezogen wird, der an einem hohen Ast oder Jin befestigt wird. In den Topf kommt leicht saure Erde, genau die gleiche, die auch als Bonsaierde verwendet wird und ev. Sphagnummoos. Nick Lenz meint , dass es wenig Sinn macht ein Substrat zu suchen, das mehr Feuchtigkeit halten kann als übliche Erde. Genau die gleiche Erde, die für die Pflanzenart als Bonsaierde geeignet ist, sollte auch in den Abmoosbehälter kommen. Danach wird das ganze mit starkem Klebeband fest gemacht und auch die Löcher und Risse im Plastiktopf verschlossen, so dass die Erde nicht ausgewaschen werden kann.
Ein besonders luftdurchlässiger Behälter wird aus Plastikgitter geformt, wie man es für die Abdeckung von Abzugslöchern verwendet. Es hat gegenüber Töpfen mit festen Wänden den Vorteil, dass die Drainage sehr gut funktioniert. Die Sonnenstrahlen können den Boden leichter direkt erwärmen. Die Wurzelbildung kann beobachtet werden, weil die neuen Wurzeln rasch bis ans Gitter wachsen. Allerdings ist es in Gegenden mit geringer Luftfeuchtigkeit schwierig, das Substrat dauernd feucht zu halten. In Mitteleuropa sollte man davon also eher Abstand nehmen, während in Japan oder z.B. Großbritannien, mit feuchtem Seeklima durchaus gut damit gearbeitet werden kann.
Die Erde muss nun dauernd feucht, aber nicht nass gehalten werden. Das bedeutet, dass man im Sommer jeden Tag gießen muss. Durch die Überspannung des Behälters mit Folie hat sich die Wartung beträchtlich vereinfacht. Früher musste man tatsächlich fast jeden Tag nachsehen. Durch die Folie wird das Austrocknen des Substrates verhindert. Allerdings handelt man sich damit auch den Nachteil ein, dass durch den Glashauseffekt die neuen Wurzeln geschädigt werden. Bei direkter Sonneneinstrahlung können (auch im Winter) rasch sehr hohe Temperaturen entstehen, die die jungen Wurzeln verbrennen oder eine Wurzelbildung verhindern. Deshalb sollte man lichtabweisende, weiße, lichtundurchlässige Folie verwenden, in die man einige Luftlöcher bohrt. Der Abmoosbehälter (nicht aber die abzumoosende Pflanze) ist möglichst zu schattieren.
Es gibt folgende Abmoosmethoden:
· Die hier beschrieben Ringelmethode mit zwei waagrechten geraden Schnitten hat sich bestens bewährt.
· In Japan wird auch an der oberen Schnittstelle mit Zacken gearbeitet. Dadurch soll die Wurzelbildung gleichmäßig erfolgen.
· Beim Zungenschnitt wird der Ring nicht ganz abgenommen, sondern in von oben herunterhängende Zungen verarbeitet. Unter diese Zunge wird ein Steinchen oder Hölzchen geklemmt, damit sie nicht wieder anwachsen.
· Bei der Einschnürmethode wird ein Stück Draht einfach oder mehrfach ganz fest um die Abmoosstelle gewunden und mit einer Jinzange eingeschnürt. Bei Nadelgehölzen kann diese Methode ev. besser sein als die Ringelmethode.
Nach der Entfernung der Rinde ist es meist sinnvoll, die obere Rindenkante mit Bewurzelungshormon zu bestreuen, bevor das Sphagnummoos oder in anderes Medium darüberkommt. Es hat sich bewährt, das Hormonpulver erst einmal mit etwas Wasser zu mischen und eine Paste zu erstellen, die leicht gleichmäßig aufgetragen werden kann. Auch ist es denkbar, dass die trockenen Pulverklümpchen eine Oberflächenspannung erzeugen, und auf sehr lange Zeit nicht von Feuchtigkeit durchdrungen werden.
Warum funktioniert das Abmoosen eigentlich? Der Baum transportiert dauernd verschiedene Flüssigkeiten zwischen den Pflanzenteilen. Der Wasser- und Nährstofftransport erfolgt von den Wurzeln nach oben im Kambium. Die von der Belaubung erzeugte Energie wird nach unten zum Stamm und zu den Wurzeln in den Siebröhren im Bastteil der Rinde befördert. Es gibt also mehrere Schichten mit ganz verschiedenen Eigenschaften. Die inneren Schichten transportieren Säfte von den Wurzeln zu den Blättern, die äußeren Schichten transportieren Photosyntheseprodukte von den Blättern abwärts. Dazwischen liegt die Kambiumschicht, die als Wachstumsschicht die innere und äußere Schicht laufend neu bildet. Das Kambium hat die Fähigkeit, sowohl Blätter als auch Wurzeln zu bilden, je nachdem ob es sich über oder unter der Erde befindet. Der Unterschied liegt also an der Licht- und Feuchtigkeitsmenge in der unmittelbaren Umgebung. Das Kambium muss in irgend einer Form zur Zellteilung angeregt werden. Deshalb funktioniert das Abmoosen am besten, wenn das Kambium absichtlich beschädigt wird. Wenn ein Rindenring über die Kambiumschicht bis ins Holz hinein abgenommen wird, kommt es in den Siebröhren zum Stau der Abwärts fließenden Assimilat-Flüssigkeiten. Dadurch entsteht zuerst ein Verdickung, danach Kallus an der oberen Schnittstelle. Das Kambium versucht im Prinzip, durch Kallusbildung die unterbrochen Stelle zu überbrücken. Wenn das nicht gelingt, werden neue Wurzeln gebildet. Die Zellen an der Schnittstelle teilen sich und kommen als schwielenartige Wucherungen hervor, die man Kallus nennt. Später entstehen einzelne Wurzelvegetationspunkte, aus denen Adventivwurzeln wachsen. Da sind also keine ursprünglichen Wurzeln, sondern Beiwurzeln, ?Notwurzeln?. Der Baum erkannt also, dass durch den abgenommenen Rindenring der Transport der Energiestoffe in den Stamm und in die Wurzeln völlig unterbrochen wird. Er ?weiß?, dass das zur Folge hätte, dass der Stamm und die Wurzeln absterben. In seiner Not greift er zu einem Mittel, das ihm in der Natur manchmal helfen kann, eine solche Situation doch noch zu überleben.
Es ist deshalb falsch, dem Baum ein Brücke zu belassen. Er wird immer versuchen, die Brücke als letzte Möglichkeit zu benutzen. Nur wenn ihm diese genommen wird, muss er Wurzeln bilden. Es ist auch falsch, nur die Borke abzunehmen und im Ring den Bastteil der Rinde zu belassen. Dann kann weiterhin Saft von oben nach unten fließen und der Baum wird nie Wurzeln bilden. Es ist auch falsch, eine zu schmalen Ring zu bilden, weil der Baum dann mit seinem Kallus den Ring überspringt und die obere mit der unteren Schnittstelle verbindet.
Wurzeln entstehen, wenn genügend Feuchtigkeit und Wärme vorhanden ist. Sie entstehen bei den meisten Bäumen regelmäßig auf der der Sonne abgekehrten Seite weit stärker, weil diese feuchter ist. Deshalb sollte man den Baum, wenn möglich immer wieder drehen. Man sollte nicht versuchen, den Baum in den Schatten zu stellen, damit das Bodensubstrat im Abmoosbehälter feucht bleibt. Der Baum braucht viel Kraft zur Bildung neuer Wurzeln. Dies Kraft kann nur aus der Assimilation kommen, die natürlich nur bei voller Sonne sehr gut funktioniert.
Wenn man im zeitigen Frühjahr mit der Prozedur begonnen hat, sollte im Herbst der Topf voller neuer Wurzeln sein. Die anfänglich weißen Wurzeln sollten am Ballenrand sichtbar und deutlich braun werden. Falls noch nicht genügen Wurzeln vorhanden sind, kann man den Topf auch über den Winter belassen. Natürlich ist es besser, wenn er vor Frost geschützt werden kann, weil die neuen Wurzeln besonders frostempfindlich sind. Manche Baumarten, besonders Nadelbäume brauchen ev. mehrere Jahre, bis sie genügend Wurzeln bilden.
Ältere Pflanzen werden nicht gleich aus dem Topf genommen, sondern erst einmal so lange darin belassen, bis sich deutlich neues Wachstum regt und der Baum gesund erscheint. Es hilft auch, den Baum täglich mit warmem Wasser zu besprühen. Junge, kräftige Pflanzen können gleich abgeschnitten und in eine geeignete Aufzuchtschale verpflanzt werden. Danach sind sie zu behandeln wie ein frisch umgetopfter Baum mit starkem Wurzelschnitt. Wenn die Wurzelmenge nicht ganz den Erwartungen entspricht, kann es hilfreich sein, die Krone des abgemoosten Baumes zurückzuschneiden, so dass das neue Wachstum nicht allzu viel Feuchtigkeit entzieht. Nick Lenz lehnt jede Art von Anregungsmittel, wie Vitamin B1 ab. Er düngt jedoch in den Abmoosungstopf mit sehr stark verdünnter normaler Nährlösung.
John Naka beschreibt eine Variation der beschriebenen Methode: Der abzumoosende Ast oder Stamm wird mit einer dicken Säge zu 4/5 an der Stelle eingesägt, an der die Wurzeln entstehen sollen. Also bleibt nur mehr 1/5 des Astes mit dem Rest des Baumes verbunden. In die eingesägte Kerbe wird ein dickes Stück Plastik hineingeschoben, so dass sich die Wunde nicht mehr schließen kann. Dann wird irgendeine Behälter darüber befestigt, der mit Sphagnummoos, Sand und Torf gefüllt ist. Wenn dies im Frühjahr oder Sommer geschieht, sollten nach einigen Monaten reichlich Wurzeln an der Schnittstelle entstanden sein. Diese Methode scheint wesentlich riskanter als die herkömmlichen zu sein, weil sie den Ast praktisch von seiner Versorgung aus dem Wurzelbereich abschneidet. Eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit ist wohl Voraussetzung dafür, dass der Ast nicht oberhalb der Schnittstelle vertrocknet.
Das Abmoosen beginnt man am besten im zeitigen Frühjahr, gerade wenn die Knospen anzuschwellen beginnen. Man kann jedoch auch im Sommer noch gut abmoosen. Der Baum muss zum Zeitpunkt des Abmoosens gerade in einer sehr aktiven Phase stehen. Die meisten Baumarten sind im Frühjahr hochaktiv. Der Spätsommer, in Mitteleuropa Anfang September ist auch sehr günstig, weil der Baum viele überschüssige Kräfte hat. Im Frühjahr braucht er sein Kraft zum Wachsen, während er im Spätsommer Reserven anlegt. Einige Gärtner verzichten auf das Ausschneiden eines Ringes um denn Stamm, sondern befestigen einen Drahtring der ganz fest angezogen wird. Einige kombinieren beide Methoden. Der Drahtring wird dann ganz knapp unter die obere Schnittfläche gelegt, aus der die Wurzeln kommen sollen. Dadurch werden die Wurzeln sofort in dein Waagrechte gezwungen.
Wenn ein Doppelstamm abgemoost wird, entstehen oft unregelmäßige Wurzeln. Der dünnere Stamm entwickelt meist die Wurzeln zuerst. Deshalb wird er länger der Sonne ausgesetzt, so dass die Wurzeln auf der anderen Seite, wo der dicker Stamm ist, stärker wachsen. Die Wurzeln des dünneren Stammes werden auch stärker zurückgeschnitten. Die Kerbe sollte sehr nahe an dem Bereich angebracht werde, wo die Stämme auseinander laufen.
Immer wieder entstehen Probleme beim Abmoosen. Wenn ganz knapp über dem Abmoosring Äste liegen, werden die Wurzeln an den Ästen und nicht am Ring entstehen. Wenn an einer Stelle ein hässliche Verdickung entstanden ist, so wird sie mit einem scharfen Messer entfernt. Oft ist es dann günstig, den Abmoosring weiter nach oben neu anzulegen. Dadurch wird verhindert, dass sich an der Stelle wo die Verdickung entfernt wurde, ein neue entwickelt.
Ein Baum kann beim Abmoosen eingehen. Die Ursache muss aber nicht des Abmoosen selber sein. Allerdings muss klar sein, dass er dadurch geschwächt wird. Ein schwacher Baum ist gegen viel Krankheiten anfällig. Deshalb sollte man nie einen bereits geschwächten Baum abmoosen.
Durch Abmoosen erhält man mit Sicherheit einen Baum, der keine Pfahlwurzel hat, die einen ärgert. Mit dieser Methode kann man oft die besten Wurzelansätze erzielen. Wenn man dicht unter einem Astquirl abmoost, kann man einen schönen Mehrfachstamm gewinnen.
Es ist günstig, nach dem Abnehmen oder ev. auch noch davor, alle überflüssigen Äste abzuschneiden. Das neue Wurzelsystem wird dadurch nicht so belastet.
Es ist auch möglich, an den Wurzeln abzumoosen. Dies ist insbesondere eine Methode um Pflanzen in der Natur, die z.B. im Felsen sitzen und nicht ausgegraben werden können, mit einem Wurzelballen zu versehen. In der Natur wird das Abmoosen meist zu einem einseitigen Wurzelballen führen, weil sich die Wurzeln ja hauptsächlich auf der lichtabgewandten Seite bilden. Deshalb sollten Bäume möglichst im Container abgemoost werden, der regelmäßig gedreht wird, damit eine gleichmäßige Bewurzelung rund um den Stamm gewährleistet ist.
Obwohl das Abmoosen eine sehr alte Technik ist, ist es in der Bonsaikunst erst seit recht kurzer Zeit üblich. Das erste mal wurde es um 1930 von Kyuzu Murata in einem Buch erwähnt . Er schnürte den Stamm unterhalb der Stelle, an der sich Wurzeln bilden sollten, mit Draht ab. Danach bedeckte er den Bereich mit feuchtem Sphagnummoos. Er war erfolgreich bei Mädchenkiefern, Sicheltannen und Kerbbuchen. Allerdings war des Verfahren sehr langwierig und durch den Draht entstand eine hässliche Verdickung oberhalb des Wurzelansatzes.
Heute wird in Japan meistens mit der Ringmethode gearbeitet. Sie funktioniert sicher und meistens recht rasch. Sinichi und Keigi Watanabe haben deshalb eine neue Variante für Laubbäume, insbesondere der Kerbbuche (Fagus crenata) entwickelt. Durch sie wird gleichzeitig ein gutes Nebari und Tachiagari beim Abmoosen geformt. Normalerweise erfolgt die Prozedur im Juni., wenn sich der Baum im Austrieb befindet. Hier wird das Verfahren im Januar oder Februar, während der Ruhezeit des Baumes angewendet. Man hatte bisher immer behauptet, dass zu dieser Jahreszeit sich nur ein Kalluswall, aber keine Wurzeln bilden. Das wurde jedoch von Watanabe widerlegt. An einem in einer Anzuchtschale etablierten Buchenfindling wird zuerst der Stamm ringförmig in der Breite eines sehr dicken Drahtes, also 4 bis 8 mm eingekerbt. Die Kerbe wird ins Holz getrieben, fast soweit wie sie breit ist. Es entsteht also ein Ring, der z.B. 3 mm tief und 4 mm breit ist. Wichtig ist, dass die Schnittwunde austrocknet! Der im Stamm befindliche Saft tendiert dazu, die Wunde zu schließen indem er für kräftige Kallusbildung sorgt. Der Baum wird deshalb einige Tage an einem geschützten Ort aufgestellt. Danach wird Bewurzelungshormon aufgetragen. Nun wird Aluminiumdraht in der exakten Breite des Ringes angebracht und ganz festgedreht. Der Draht wird rundherum fest in die Kerbe eingehämmert. Der Draht muss bündig mit der Rinde abschließen, so dass kein Überstand mit den Fingern fühlbar ist. Nachdem der Draht angebracht ist, muss die Schnittstelle feucht gehalten werden. Sie wird mit Sphagnummoos umwickelt. Mit Plastikgitter wird um die Abmoosungsstelle ein Korb gelegt, der mit sehr durchlässigem Erdsubstrat gefüllt wird. Der Gitterkorb ist besser als ein Topf mit festen Wänden, weil er bedeutend mehr Sauerstoff an die Wurzeln lässt. Allerdings ist es schwieriger, die Erde dauernd feucht zu halten. In Japan ist das wegen der relativ hohen Luftfeuchtigkeit nicht so schwierig wie in Mitteleuropa. Die Wurzeln erscheinen im Juni und gegen Ende des Jahres kann der Abmoostopf inspiziert werden. Die vorhandenen Wurzeln sind meist recht unterschiedlich in der Stärke. Deshalb wird jetzt der erste Wurzelschnitt durchgeführt. Die dicken Wurzeln werden stark auf etwa 3 cm eingekürzt und die dünnen auf etwa 5 cm, während die feinen Haarwurzeln überhaupt nicht geschnitten werden. Alle nach oben oder nach unten wachsenden Wurzeln werden vollständig entfernt. Nun wird der Draht vorsichtig entfernt. Auf keinen Fall sollte man jetzt sofort den Stamm abschneiden. Statt dessen wird die Kerbe um 2 cm verbreitertet und um 1 cm vertieft. Nun wird noch einmal sehr dicker Draht in den Ring gelegt und ganz fest gezurrt. Dieser Draht bewirkt eine deutliche Verdickung des Stammansatzes und so gleichzeitig die Entwicklung eins guten Tachiagari mit dem Abmoosen. Nun wird der Baum noch eine Vegetationsperiode sehr gut gedüngt und gewässert. Dabei sollte man die Krone möglichst frei wachsen lasen, damit sie möglichst viel Energie für die Entwicklung der Wurzeln erzeugt. Am Ende der zweiten Vegetationsperiode im Herbst, oder noch besser im darauffolgende Frühjahr wird der Stamm dann endgültig abgetrennt und ev. noch einmal ein leichter Wurzelschnitt durchgeführt. Das Ergebnis dieser Methode: ein gleichmäßiger Wurzelansatz, der Rings um den Baum verläuft; eine deutliche Verdickung des unteren Stammbereiches. Diese Methode sollte auch bei den meisten Laubbäumen Europas und Amerikas funktionieren.
Zum Abmoosen eignen sich fast alle Baumarten. Am besten funktioniert es mit Laubbäumen. Bei den Nadelgehölzen gelingt es am ehesten bei Wacholdern, Eiben, Fichten und Lärchen. Man kann jedoch auch Kiefern abmoosen, allerdings dauert es sehr viele Jahre.
Warum Abmoosen? Man kann durch das Abmoosen sowohl rasch zu einem völlig neuen, bereits charaktervollen Bonsai kommen, aber auch einen bereits bestehenden Bonsai erheblich am Wurzelansatz verbessern. Bäume die zu hoch sind, kann man erheblich einkürzen. Wenn bei einem Mehrfachstamm die Trennung der Stämme zu hoch angesetzt ist, kann man diesen Fehler durch Abmoosen verbessern. Das Abmoosen ist die beste Technik um zu guten Mehrfachstämmen zu kommen. Der Baum kann während des Abmoosvorganges bereits oder weiterhin gestaltet werden. Durch Abmoosen gelangt man zu genetisch identischem Material, was für Gruppenpflanzungen ein erheblicher Vorteil ist. Einige Arten, die sehr schwer durch Stecklinge zu vermehren sind, kann man durch Abmoosen gut vermehren. Dazu gehören die meisten Koniferenarten. Durch Abmoosen erhält man oft einen besseren Wurzelansatz, als er je durch normales Wachstum zu erreichen ist.
Wenn man nicht genau weiß, ob eine Baumart abgemoost werden kann, dann kann man manchmal Hinweise bei in der Natur gesammelten Exemplaren bekommen. Es kommt immer wieder vor, dass man einen Baum findet, der sich selbst abgemoost hat. Meistens geschieht dies aus Not, weil der ursprüngliche Wurzelansatz von Schlamm und Schotter verschüttet wurde oder weil ein Moor immer höher wächst. So kann man am Rande von Wildbächen und in Mooren Bäume finden, die zwei oder gar noch mehr Etagen von Wurzeln haben. Andere Bäume wiederum wandern in großen Windungen am Boden und über Felsen und moosen sich überall dort ab, wo sie dauerhaft mit Erde in Berührung kommen. Wacholder, insbesondere der Alpine Wacholder (Juniperus communis ssp. repanda) und der Sadebaum (J. Sabina) neigen dazu.
Nick Lenz hat mit Erfolg viele Amerikanische Lärchen (Larix laricina) abgemoost. Dabei stapelt er um den Stamm mehrere Plastikcontainer, aus denen er den Boden herausgeschnitten hat. In die Container stopft er lebendes Sphagnummoos. Die Lärchen treiben dann willig aus dem Stamm neue Wurzeln, genau an der Stelle, die knapp unter der obersten Moosschicht liegt. Genau so überleben die Lärchen nämlich im Moor, das langsam höher wächst und sie zwingt, immer höher neue Wurzeln zu treiben. Nick Lenz meint, dass die herkömmliche Art Bäume mit Sphagnummoos in einem Plastikbeutel abzumoosen nur bei jungen Pflanzen oder jungen Ästen an alten Pflanzen gut funktioniert. Wirklich interessante, alte Teile, die abgemoost werden sollen, brauchen einmal sehr viel Platz für ihre Wurzeln und dann dauert der Prozess bis zu zwei Jahre. Der Autor hat einige Europäische Lärchen gefunden, die sich auf genau diese Weise in einem Moor selbst abgemoost haben. Die Methode von Nick Lenz hat den enormen Vorteil, dass die Rinde nicht ringförmig abgenommen werden muss, was gerade bei Koniferen immer ein großes Risiko ist. Er beschreibt, dass auch die herkömmliche Methode bei Lärchen funktioniert.
Wie geht man konkret vor? Zuerst sucht man sich eine geeignete Pflanze aus und entscheidet über die endgültige zukünftige Form. Diese beeinflusst nämlich die Schnittstelle enorm. Es ist ja ein sehr großer Unterschied, ob man aus einem Ast eine Kaskade, eine Mehrfachstamm oder eine Frei Aufrechte Form gestalten will. Die Mutterpflanze sollte vor dem Abmoosen gut gedüngt sein. Die genaue Abmoosstelle wird mit einem Stück Kreide oder auch einem Filzstift festgelegt. Die herkömmliche Methode besteht nun darin, einen Ring in die Rinde an der gewünschten Stelle zu schneiden. Die Stelle wird nach der Stammlinie, Stammverdickung und Plazierung der Äste gewählt. Das Messer oder die Klinge sollten desinfiziert sein. Die Schnitte werden parallel geführt, im rechten Winkel zur Astachse. Dabei muss die Rinde bis aufs Saftholz, auf jeden Fall mit dem Kambium abgenommen werden. Der Ring muss mindestens 2 cm breit sein, so dass sich keine Kambiumbrücken bilden können. Es ist von großem Nachteil, wenn absichtliche eine Brücke gelassen wird, wie es hin und wieder empfohlen wird. Wenn der Rindenbast nicht vollständig abgezogen wurde, muss er mit eine Messer mit schabenden Bewegungen abgerieben werden. Die Wunde sollte etwas eintrocken. Es kann hilfreich sein, auf den oberen Rand ein wenig Bewurzelungshormon zu streuen, das man in jedem guten Gartencenter bekommt. Allerdings ist nicht wissenschaftlich hinreichend bewiesen, dass das auch tatsächlich hilft.
Von vielen Bonaigärtnern wird nun eine Aluminiumdraht in den Ring eingabracht. Dabei wird ein möglichst dicker Draht um den knapp unter der Obertkante des Ringes anglegt und ganz fest gedreht. Danach wird der Draht rundherum festgehämmert. Bei sehr dicken Stämmen kann man auch eine kleine Rinne fräsein, in die der Draht eingelasen wird. Die Rinne darf keinesfals eher tief sein, weil sinst die Wasserversorgung von den Wurzeln her abgebunden wird.
Ein Plastiktopf von geeigneter Größe wird nun zurechtgeschnitten. In den Boden wird ein Loch geschnitten, das ziemlich genau den Durchmesser des abzumoosenden Astes oder Stammes hat. Dann wird der Topf auf der Seite aufgeschnitten. Er wird vorsichtig um den Stamm gelegt und mit Isolierband von außen wieder zugeklebt und am Baum befestigt. Man kann auch mit Tontöpfen arbeiten. Dazu wird ein geeigneter Topf mit einer Fliesensäge geteilt, um die Abmoosstelle gelegt und mit Draht wieder fest zusammengebunden. Es ist ganz wichtig, dass der Topf dauerhaft befestigt wird und auch einen oder gar zwei Winter übersteht. Deshalb ist es manchmal notwendig, ein kleines Loch in den Stamm zu bohren in das ein starker Nagel geschlagen wird, an dem dann der Topf gut befestigt wird. Auch kann man ev. nicht mehr benötigte Äste unterhalb der Abmoosungsstelle abschneiden oder für die Fixierung des Topfes verwenden. Es kann auch sinnvoll sein, drei Löcher in den Plastiktopf zu machen, durch die Draht gezogen wird, der an einem hohen Ast oder Jin befestigt wird. In den Topf kommt leicht saure Erde, genau die gleiche, die auch als Bonsaierde verwendet wird und ev. Sphagnummoos. Nick Lenz meint , dass es wenig Sinn macht ein Substrat zu suchen, das mehr Feuchtigkeit halten kann als übliche Erde. Genau die gleiche Erde, die für die Pflanzenart als Bonsaierde geeignet ist, sollte auch in den Abmoosbehälter kommen. Danach wird das ganze mit starkem Klebeband fest gemacht und auch die Löcher und Risse im Plastiktopf verschlossen, so dass die Erde nicht ausgewaschen werden kann.
Ein besonders luftdurchlässiger Behälter wird aus Plastikgitter geformt, wie man es für die Abdeckung von Abzugslöchern verwendet. Es hat gegenüber Töpfen mit festen Wänden den Vorteil, dass die Drainage sehr gut funktioniert. Die Sonnenstrahlen können den Boden leichter direkt erwärmen. Die Wurzelbildung kann beobachtet werden, weil die neuen Wurzeln rasch bis ans Gitter wachsen. Allerdings ist es in Gegenden mit geringer Luftfeuchtigkeit schwierig, das Substrat dauernd feucht zu halten. In Mitteleuropa sollte man davon also eher Abstand nehmen, während in Japan oder z.B. Großbritannien, mit feuchtem Seeklima durchaus gut damit gearbeitet werden kann.
Die Erde muss nun dauernd feucht, aber nicht nass gehalten werden. Das bedeutet, dass man im Sommer jeden Tag gießen muss. Durch die Überspannung des Behälters mit Folie hat sich die Wartung beträchtlich vereinfacht. Früher musste man tatsächlich fast jeden Tag nachsehen. Durch die Folie wird das Austrocknen des Substrates verhindert. Allerdings handelt man sich damit auch den Nachteil ein, dass durch den Glashauseffekt die neuen Wurzeln geschädigt werden. Bei direkter Sonneneinstrahlung können (auch im Winter) rasch sehr hohe Temperaturen entstehen, die die jungen Wurzeln verbrennen oder eine Wurzelbildung verhindern. Deshalb sollte man lichtabweisende, weiße, lichtundurchlässige Folie verwenden, in die man einige Luftlöcher bohrt. Der Abmoosbehälter (nicht aber die abzumoosende Pflanze) ist möglichst zu schattieren.
Es gibt folgende Abmoosmethoden:
· Die hier beschrieben Ringelmethode mit zwei waagrechten geraden Schnitten hat sich bestens bewährt.
· In Japan wird auch an der oberen Schnittstelle mit Zacken gearbeitet. Dadurch soll die Wurzelbildung gleichmäßig erfolgen.
· Beim Zungenschnitt wird der Ring nicht ganz abgenommen, sondern in von oben herunterhängende Zungen verarbeitet. Unter diese Zunge wird ein Steinchen oder Hölzchen geklemmt, damit sie nicht wieder anwachsen.
· Bei der Einschnürmethode wird ein Stück Draht einfach oder mehrfach ganz fest um die Abmoosstelle gewunden und mit einer Jinzange eingeschnürt. Bei Nadelgehölzen kann diese Methode ev. besser sein als die Ringelmethode.
Nach der Entfernung der Rinde ist es meist sinnvoll, die obere Rindenkante mit Bewurzelungshormon zu bestreuen, bevor das Sphagnummoos oder in anderes Medium darüberkommt. Es hat sich bewährt, das Hormonpulver erst einmal mit etwas Wasser zu mischen und eine Paste zu erstellen, die leicht gleichmäßig aufgetragen werden kann. Auch ist es denkbar, dass die trockenen Pulverklümpchen eine Oberflächenspannung erzeugen, und auf sehr lange Zeit nicht von Feuchtigkeit durchdrungen werden.
Warum funktioniert das Abmoosen eigentlich? Der Baum transportiert dauernd verschiedene Flüssigkeiten zwischen den Pflanzenteilen. Der Wasser- und Nährstofftransport erfolgt von den Wurzeln nach oben im Kambium. Die von der Belaubung erzeugte Energie wird nach unten zum Stamm und zu den Wurzeln in den Siebröhren im Bastteil der Rinde befördert. Es gibt also mehrere Schichten mit ganz verschiedenen Eigenschaften. Die inneren Schichten transportieren Säfte von den Wurzeln zu den Blättern, die äußeren Schichten transportieren Photosyntheseprodukte von den Blättern abwärts. Dazwischen liegt die Kambiumschicht, die als Wachstumsschicht die innere und äußere Schicht laufend neu bildet. Das Kambium hat die Fähigkeit, sowohl Blätter als auch Wurzeln zu bilden, je nachdem ob es sich über oder unter der Erde befindet. Der Unterschied liegt also an der Licht- und Feuchtigkeitsmenge in der unmittelbaren Umgebung. Das Kambium muss in irgend einer Form zur Zellteilung angeregt werden. Deshalb funktioniert das Abmoosen am besten, wenn das Kambium absichtlich beschädigt wird. Wenn ein Rindenring über die Kambiumschicht bis ins Holz hinein abgenommen wird, kommt es in den Siebröhren zum Stau der Abwärts fließenden Assimilat-Flüssigkeiten. Dadurch entsteht zuerst ein Verdickung, danach Kallus an der oberen Schnittstelle. Das Kambium versucht im Prinzip, durch Kallusbildung die unterbrochen Stelle zu überbrücken. Wenn das nicht gelingt, werden neue Wurzeln gebildet. Die Zellen an der Schnittstelle teilen sich und kommen als schwielenartige Wucherungen hervor, die man Kallus nennt. Später entstehen einzelne Wurzelvegetationspunkte, aus denen Adventivwurzeln wachsen. Da sind also keine ursprünglichen Wurzeln, sondern Beiwurzeln, ?Notwurzeln?. Der Baum erkannt also, dass durch den abgenommenen Rindenring der Transport der Energiestoffe in den Stamm und in die Wurzeln völlig unterbrochen wird. Er ?weiß?, dass das zur Folge hätte, dass der Stamm und die Wurzeln absterben. In seiner Not greift er zu einem Mittel, das ihm in der Natur manchmal helfen kann, eine solche Situation doch noch zu überleben.
Es ist deshalb falsch, dem Baum ein Brücke zu belassen. Er wird immer versuchen, die Brücke als letzte Möglichkeit zu benutzen. Nur wenn ihm diese genommen wird, muss er Wurzeln bilden. Es ist auch falsch, nur die Borke abzunehmen und im Ring den Bastteil der Rinde zu belassen. Dann kann weiterhin Saft von oben nach unten fließen und der Baum wird nie Wurzeln bilden. Es ist auch falsch, eine zu schmalen Ring zu bilden, weil der Baum dann mit seinem Kallus den Ring überspringt und die obere mit der unteren Schnittstelle verbindet.
Wurzeln entstehen, wenn genügend Feuchtigkeit und Wärme vorhanden ist. Sie entstehen bei den meisten Bäumen regelmäßig auf der der Sonne abgekehrten Seite weit stärker, weil diese feuchter ist. Deshalb sollte man den Baum, wenn möglich immer wieder drehen. Man sollte nicht versuchen, den Baum in den Schatten zu stellen, damit das Bodensubstrat im Abmoosbehälter feucht bleibt. Der Baum braucht viel Kraft zur Bildung neuer Wurzeln. Dies Kraft kann nur aus der Assimilation kommen, die natürlich nur bei voller Sonne sehr gut funktioniert.
Wenn man im zeitigen Frühjahr mit der Prozedur begonnen hat, sollte im Herbst der Topf voller neuer Wurzeln sein. Die anfänglich weißen Wurzeln sollten am Ballenrand sichtbar und deutlich braun werden. Falls noch nicht genügen Wurzeln vorhanden sind, kann man den Topf auch über den Winter belassen. Natürlich ist es besser, wenn er vor Frost geschützt werden kann, weil die neuen Wurzeln besonders frostempfindlich sind. Manche Baumarten, besonders Nadelbäume brauchen ev. mehrere Jahre, bis sie genügend Wurzeln bilden.
Ältere Pflanzen werden nicht gleich aus dem Topf genommen, sondern erst einmal so lange darin belassen, bis sich deutlich neues Wachstum regt und der Baum gesund erscheint. Es hilft auch, den Baum täglich mit warmem Wasser zu besprühen. Junge, kräftige Pflanzen können gleich abgeschnitten und in eine geeignete Aufzuchtschale verpflanzt werden. Danach sind sie zu behandeln wie ein frisch umgetopfter Baum mit starkem Wurzelschnitt. Wenn die Wurzelmenge nicht ganz den Erwartungen entspricht, kann es hilfreich sein, die Krone des abgemoosten Baumes zurückzuschneiden, so dass das neue Wachstum nicht allzu viel Feuchtigkeit entzieht. Nick Lenz lehnt jede Art von Anregungsmittel, wie Vitamin B1 ab. Er düngt jedoch in den Abmoosungstopf mit sehr stark verdünnter normaler Nährlösung.
John Naka beschreibt eine Variation der beschriebenen Methode: Der abzumoosende Ast oder Stamm wird mit einer dicken Säge zu 4/5 an der Stelle eingesägt, an der die Wurzeln entstehen sollen. Also bleibt nur mehr 1/5 des Astes mit dem Rest des Baumes verbunden. In die eingesägte Kerbe wird ein dickes Stück Plastik hineingeschoben, so dass sich die Wunde nicht mehr schließen kann. Dann wird irgendeine Behälter darüber befestigt, der mit Sphagnummoos, Sand und Torf gefüllt ist. Wenn dies im Frühjahr oder Sommer geschieht, sollten nach einigen Monaten reichlich Wurzeln an der Schnittstelle entstanden sein. Diese Methode scheint wesentlich riskanter als die herkömmlichen zu sein, weil sie den Ast praktisch von seiner Versorgung aus dem Wurzelbereich abschneidet. Eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit ist wohl Voraussetzung dafür, dass der Ast nicht oberhalb der Schnittstelle vertrocknet.
Das Abmoosen beginnt man am besten im zeitigen Frühjahr, gerade wenn die Knospen anzuschwellen beginnen. Man kann jedoch auch im Sommer noch gut abmoosen. Der Baum muss zum Zeitpunkt des Abmoosens gerade in einer sehr aktiven Phase stehen. Die meisten Baumarten sind im Frühjahr hochaktiv. Der Spätsommer, in Mitteleuropa Anfang September ist auch sehr günstig, weil der Baum viele überschüssige Kräfte hat. Im Frühjahr braucht er sein Kraft zum Wachsen, während er im Spätsommer Reserven anlegt. Einige Gärtner verzichten auf das Ausschneiden eines Ringes um denn Stamm, sondern befestigen einen Drahtring der ganz fest angezogen wird. Einige kombinieren beide Methoden. Der Drahtring wird dann ganz knapp unter die obere Schnittfläche gelegt, aus der die Wurzeln kommen sollen. Dadurch werden die Wurzeln sofort in dein Waagrechte gezwungen.
Wenn ein Doppelstamm abgemoost wird, entstehen oft unregelmäßige Wurzeln. Der dünnere Stamm entwickelt meist die Wurzeln zuerst. Deshalb wird er länger der Sonne ausgesetzt, so dass die Wurzeln auf der anderen Seite, wo der dicker Stamm ist, stärker wachsen. Die Wurzeln des dünneren Stammes werden auch stärker zurückgeschnitten. Die Kerbe sollte sehr nahe an dem Bereich angebracht werde, wo die Stämme auseinander laufen.
Immer wieder entstehen Probleme beim Abmoosen. Wenn ganz knapp über dem Abmoosring Äste liegen, werden die Wurzeln an den Ästen und nicht am Ring entstehen. Wenn an einer Stelle ein hässliche Verdickung entstanden ist, so wird sie mit einem scharfen Messer entfernt. Oft ist es dann günstig, den Abmoosring weiter nach oben neu anzulegen. Dadurch wird verhindert, dass sich an der Stelle wo die Verdickung entfernt wurde, ein neue entwickelt.
Ein Baum kann beim Abmoosen eingehen. Die Ursache muss aber nicht des Abmoosen selber sein. Allerdings muss klar sein, dass er dadurch geschwächt wird. Ein schwacher Baum ist gegen viel Krankheiten anfällig. Deshalb sollte man nie einen bereits geschwächten Baum abmoosen.
Durch Abmoosen erhält man mit Sicherheit einen Baum, der keine Pfahlwurzel hat, die einen ärgert. Mit dieser Methode kann man oft die besten Wurzelansätze erzielen. Wenn man dicht unter einem Astquirl abmoost, kann man einen schönen Mehrfachstamm gewinnen.
Es ist günstig, nach dem Abnehmen oder ev. auch noch davor, alle überflüssigen Äste abzuschneiden. Das neue Wurzelsystem wird dadurch nicht so belastet.
Es ist auch möglich, an den Wurzeln abzumoosen. Dies ist insbesondere eine Methode um Pflanzen in der Natur, die z.B. im Felsen sitzen und nicht ausgegraben werden können, mit einem Wurzelballen zu versehen. In der Natur wird das Abmoosen meist zu einem einseitigen Wurzelballen führen, weil sich die Wurzeln ja hauptsächlich auf der lichtabgewandten Seite bilden. Deshalb sollten Bäume möglichst im Container abgemoost werden, der regelmäßig gedreht wird, damit eine gleichmäßige Bewurzelung rund um den Stamm gewährleistet ist.
Obwohl das Abmoosen eine sehr alte Technik ist, ist es in der Bonsaikunst erst seit recht kurzer Zeit üblich. Das erste mal wurde es um 1930 von Kyuzu Murata in einem Buch erwähnt . Er schnürte den Stamm unterhalb der Stelle, an der sich Wurzeln bilden sollten, mit Draht ab. Danach bedeckte er den Bereich mit feuchtem Sphagnummoos. Er war erfolgreich bei Mädchenkiefern, Sicheltannen und Kerbbuchen. Allerdings war des Verfahren sehr langwierig und durch den Draht entstand eine hässliche Verdickung oberhalb des Wurzelansatzes.
Heute wird in Japan meistens mit der Ringmethode gearbeitet. Sie funktioniert sicher und meistens recht rasch. Sinichi und Keigi Watanabe haben deshalb eine neue Variante für Laubbäume, insbesondere der Kerbbuche (Fagus crenata) entwickelt. Durch sie wird gleichzeitig ein gutes Nebari und Tachiagari beim Abmoosen geformt. Normalerweise erfolgt die Prozedur im Juni., wenn sich der Baum im Austrieb befindet. Hier wird das Verfahren im Januar oder Februar, während der Ruhezeit des Baumes angewendet. Man hatte bisher immer behauptet, dass zu dieser Jahreszeit sich nur ein Kalluswall, aber keine Wurzeln bilden. Das wurde jedoch von Watanabe widerlegt. An einem in einer Anzuchtschale etablierten Buchenfindling wird zuerst der Stamm ringförmig in der Breite eines sehr dicken Drahtes, also 4 bis 8 mm eingekerbt. Die Kerbe wird ins Holz getrieben, fast soweit wie sie breit ist. Es entsteht also ein Ring, der z.B. 3 mm tief und 4 mm breit ist. Wichtig ist, dass die Schnittwunde austrocknet! Der im Stamm befindliche Saft tendiert dazu, die Wunde zu schließen indem er für kräftige Kallusbildung sorgt. Der Baum wird deshalb einige Tage an einem geschützten Ort aufgestellt. Danach wird Bewurzelungshormon aufgetragen. Nun wird Aluminiumdraht in der exakten Breite des Ringes angebracht und ganz festgedreht. Der Draht wird rundherum fest in die Kerbe eingehämmert. Der Draht muss bündig mit der Rinde abschließen, so dass kein Überstand mit den Fingern fühlbar ist. Nachdem der Draht angebracht ist, muss die Schnittstelle feucht gehalten werden. Sie wird mit Sphagnummoos umwickelt. Mit Plastikgitter wird um die Abmoosungsstelle ein Korb gelegt, der mit sehr durchlässigem Erdsubstrat gefüllt wird. Der Gitterkorb ist besser als ein Topf mit festen Wänden, weil er bedeutend mehr Sauerstoff an die Wurzeln lässt. Allerdings ist es schwieriger, die Erde dauernd feucht zu halten. In Japan ist das wegen der relativ hohen Luftfeuchtigkeit nicht so schwierig wie in Mitteleuropa. Die Wurzeln erscheinen im Juni und gegen Ende des Jahres kann der Abmoostopf inspiziert werden. Die vorhandenen Wurzeln sind meist recht unterschiedlich in der Stärke. Deshalb wird jetzt der erste Wurzelschnitt durchgeführt. Die dicken Wurzeln werden stark auf etwa 3 cm eingekürzt und die dünnen auf etwa 5 cm, während die feinen Haarwurzeln überhaupt nicht geschnitten werden. Alle nach oben oder nach unten wachsenden Wurzeln werden vollständig entfernt. Nun wird der Draht vorsichtig entfernt. Auf keinen Fall sollte man jetzt sofort den Stamm abschneiden. Statt dessen wird die Kerbe um 2 cm verbreitertet und um 1 cm vertieft. Nun wird noch einmal sehr dicker Draht in den Ring gelegt und ganz fest gezurrt. Dieser Draht bewirkt eine deutliche Verdickung des Stammansatzes und so gleichzeitig die Entwicklung eins guten Tachiagari mit dem Abmoosen. Nun wird der Baum noch eine Vegetationsperiode sehr gut gedüngt und gewässert. Dabei sollte man die Krone möglichst frei wachsen lasen, damit sie möglichst viel Energie für die Entwicklung der Wurzeln erzeugt. Am Ende der zweiten Vegetationsperiode im Herbst, oder noch besser im darauffolgende Frühjahr wird der Stamm dann endgültig abgetrennt und ev. noch einmal ein leichter Wurzelschnitt durchgeführt. Das Ergebnis dieser Methode: ein gleichmäßiger Wurzelansatz, der Rings um den Baum verläuft; eine deutliche Verdickung des unteren Stammbereiches. Diese Methode sollte auch bei den meisten Laubbäumen Europas und Amerikas funktionieren.
Zum Abmoosen eignen sich fast alle Baumarten. Am besten funktioniert es mit Laubbäumen. Bei den Nadelgehölzen gelingt es am ehesten bei Wacholdern, Eiben, Fichten und Lärchen. Man kann jedoch auch Kiefern abmoosen, allerdings dauert es sehr viele Jahre.
- Dateianhänge
-
- DSCN3236v.jpg (64.85 KiB) 17793 mal betrachtet
-
- DSCN3235v.jpg (59.43 KiB) 17793 mal betrachtet
-
- DSCN3234v.jpg (60.81 KiB) 17794 mal betrachtet
-
- DSCN3233v.jpg (63.97 KiB) 17794 mal betrachtet
-
- DSCN3232v.jpg (68.38 KiB) 17794 mal betrachtet
-
- Dscn3231v.jpg (65.32 KiB) 17794 mal betrachtet
- Walter Pall
- Botschafter
- Beiträge: 8022
- Registriert: 05.01.2004, 19:15
- Wohnort: Attenham bei München
- Kontaktdaten:
Das vorher war eine Europäische Ulme Ulmus laevigata.
Jetzt eine Linde, Tilia platiphyllum
mfg
Walter Pall
http://walter-pall.de
Jetzt eine Linde, Tilia platiphyllum
mfg
Walter Pall
http://walter-pall.de
- Dateianhänge
-
- Dscn3255v.jpg (54.29 KiB) 17784 mal betrachtet
-
- Dscn3254v.jpg (53.56 KiB) 17784 mal betrachtet
-
- Dscn3253v.jpg (53.71 KiB) 17785 mal betrachtet
-
- DSCN3252v.jpg (52.55 KiB) 17786 mal betrachtet
-
- Dscn3251v.jpg (51.73 KiB) 17785 mal betrachtet
-
- Dscn3250v.jpg (53.41 KiB) 17787 mal betrachtet
-
- Dscn3249v.jpg (52.53 KiB) 17788 mal betrachtet
- uschi
- Beiträge: 197
- Registriert: 09.01.2004, 06:57
- Wohnort: Am Kögel 29 Leibnitz Steiermark Österreich
Hi Walter!
Ich ziehe den Hut,vor dir -Danke
Du hast genial zusammengefaßt,wie`s geht-und so-daß ich mich auskenne.
In allen Büchern in denen ich bisher nachgelesen habe war es überall ein bischen anders beschrieben,so daß ich am Ende nicht mehr wußte wie ich anfangen soll!
Aber jetzt
kenn i mi aus!!
L.G.Uschi
Ich ziehe den Hut,vor dir -Danke
Du hast genial zusammengefaßt,wie`s geht-und so-daß ich mich auskenne.
In allen Büchern in denen ich bisher nachgelesen habe war es überall ein bischen anders beschrieben,so daß ich am Ende nicht mehr wußte wie ich anfangen soll!
Aber jetzt
L.G.Uschi
Südsteiermark-der Sonne am nächsten!!!
- Petra Hahn
- Beiträge: 488
- Registriert: 05.01.2004, 19:20
- Wohnort: Rückersdorf bei Nürnberg
- Kontaktdaten:
Hallo Walter,
an dieser Stelle muß ich mal ein Dankeschön loswerden für Deine informativen und detailierten Beschreibungen. Was in den Büchern steht, ist meist nur sehr kurz gefaßt. Und bei Dir kommen ja auch noch die eigenen Erfahrungen dazu. Jetzt werde ich mich vielleicht auch mal rantrauen.
Dazu noch eine Frage: Würdest Du einen Jun. communis abmoosen, wenn er 30 min. entfernt steht? Wie oft müsste man ihn gießen, und wie lange kann das dauern, bis er Wurzeln bringt?
an dieser Stelle muß ich mal ein Dankeschön loswerden für Deine informativen und detailierten Beschreibungen. Was in den Büchern steht, ist meist nur sehr kurz gefaßt. Und bei Dir kommen ja auch noch die eigenen Erfahrungen dazu. Jetzt werde ich mich vielleicht auch mal rantrauen.
Dazu noch eine Frage: Würdest Du einen Jun. communis abmoosen, wenn er 30 min. entfernt steht? Wie oft müsste man ihn gießen, und wie lange kann das dauern, bis er Wurzeln bringt?
- Walter Pall
- Botschafter
- Beiträge: 8022
- Registriert: 05.01.2004, 19:15
- Wohnort: Attenham bei München
- Kontaktdaten:
Petra,
alle Wacholder moosen sich sehr häufig selber in der Natur ab. Ganz besonders ist das bei den Wacholdern aus der Chinensis-Familie zu beobachten. Ein Juniperus sabina kann sich mehrere hundert mal abmoosen.
Der J. communis, der hundsgemeine Wacholder läßt sich auch abmoosen. aAer er ist der allerschwierigste einheimische Baum. Ich selbst habe ihn aufgegeben. Ich kenne tausende Weltklassewacholder, die ich nicht ausgrabe, weil sie keine langfristige Überlebenscahnce haben. Wenigstens bei mir.
mfg
Walter Pall
alle Wacholder moosen sich sehr häufig selber in der Natur ab. Ganz besonders ist das bei den Wacholdern aus der Chinensis-Familie zu beobachten. Ein Juniperus sabina kann sich mehrere hundert mal abmoosen.
Der J. communis, der hundsgemeine Wacholder läßt sich auch abmoosen. aAer er ist der allerschwierigste einheimische Baum. Ich selbst habe ihn aufgegeben. Ich kenne tausende Weltklassewacholder, die ich nicht ausgrabe, weil sie keine langfristige Überlebenscahnce haben. Wenigstens bei mir.
mfg
Walter Pall
hallo walter,
erst mal danke für den informativen bericht!hab dann auch gleich ne frage zu:habe im garten einen tollen goldregen stehen von dem ich im frühjahr einen teil abmoosen möchte,eignet sich der golregen grundsätzlich als bonsai(hab bisher ehrlich gesagt noch keinen gesehen)und wie lässt er sich abmoosen(falls du da schon mal erfahrung mit gesammelt hast)
erst mal danke für den informativen bericht!hab dann auch gleich ne frage zu:habe im garten einen tollen goldregen stehen von dem ich im frühjahr einen teil abmoosen möchte,eignet sich der golregen grundsätzlich als bonsai(hab bisher ehrlich gesagt noch keinen gesehen)und wie lässt er sich abmoosen(falls du da schon mal erfahrung mit gesammelt hast)
Gruß aus Rheinhessen !!!
- Petra Hahn
- Beiträge: 488
- Registriert: 05.01.2004, 19:20
- Wohnort: Rückersdorf bei Nürnberg
- Kontaktdaten:
- Walter Pall
- Botschafter
- Beiträge: 8022
- Registriert: 05.01.2004, 19:15
- Wohnort: Attenham bei München
- Kontaktdaten:
Hallo Walter,
danke für den tollen Artikel. Den werde ich gleich ins "Wunderwerk" einarbeiten
Von wann sind den die Fotos, von diesem Jahr?
Oder hast du auch schon welche von den Ergebnissen?
danke für den tollen Artikel. Den werde ich gleich ins "Wunderwerk" einarbeiten
Von wann sind den die Fotos, von diesem Jahr?
Oder hast du auch schon welche von den Ergebnissen?
Gruß,
Nils
AK Braunschweig, Treffen: Jeweils am 1. oder 2. Samstag im Monat, weitere Infos hier
KleineBaeume.De - Links und Infos zum "schönsten Hobby der Welt"
Nils
AK Braunschweig, Treffen: Jeweils am 1. oder 2. Samstag im Monat, weitere Infos hier
KleineBaeume.De - Links und Infos zum "schönsten Hobby der Welt"
Gucken muss man können, und ein bisschen nachdenken dazu ist auch manchmal nicht schlecht
Wolfgang, du hast Recht, manchmal ist man echt ein Depp
Gruß,
Nils
AK Braunschweig, Treffen: Jeweils am 1. oder 2. Samstag im Monat, weitere Infos hier
KleineBaeume.De - Links und Infos zum "schönsten Hobby der Welt"
Nils
AK Braunschweig, Treffen: Jeweils am 1. oder 2. Samstag im Monat, weitere Infos hier
KleineBaeume.De - Links und Infos zum "schönsten Hobby der Welt"
