Gestaltungs Vorschläge
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stay666sic
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Gestaltungs Vorschläge
könnt ihr mir helfen diese kleine bonsai sammlung zu verbessern.
1. bild mädchenkiefer
1. bild mädchenkiefer
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- IMG_0015.JPG (17.33 KiB) 3774 mal betrachtet
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stay666sic
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- Wolfgang S
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Hallo Benjamin,
hier mal auf die Schnelle, was mir an den Bäumen auffällt:
Baum 1 (Mädchenkiefer)
Die starke Krümmung im unteren Drittel setzt sich oben nicht fort sondern der Baum läuft eher gerade weiter. Das sieht nicht realistisch aus. Ich würde entweder versuche die Krümmung zu verstärken (mit Gewalt geht alles, nein im Ernst, das mußt Du sehen, wie der Baum sich noch biegen läßt) oder ich würde nur den untersten Ast zur Gestaltung nehmen und den Rest einkürzen, abschälen und Totholz daraus machen.
Baum 2 (Dreispitzahorn)
Wurzelansatz mit überkreuzten Wurzeln ist unschick. Der Stamm verjüngt sich über ein großes Stück nicht wirklich. Ansonsten eher der militärische Weihnachtsbaum-Look (links rechts links....). Zweige stehen gerade nach oben, das wirkt nicht alt, ein alter Baum bewegt die Zweige eher nach unten. Zu wenig Äste im unteren Bereich, verglichen mit dem oberen Bereich (rein subjektiv fehlt mit da was). Dies ließe sich mit nach unten gebogenen Ästen etwas kaschieren denke ich.
Weiteres Vorgehen: Also entweder die unteren Äste durchwachsen lassen und auf Stammverdickung warten oder abmoosen.
Bild 3 (Feldulme)
Sieht aus wie ein Hagelstecken (Spazierstock), also zu lang zu gerade zu wenig Verjüngung. Ich würde den Baum um die Hälfte zurücknehmen und dann weiter aufbauen.
Bild 4 (Lärche)
Sind mir persönlich zu viele Äste, weniger ist oft mehr. Baum hat den Weihnachtsbaum-Look, weil zu symmetrisch um den Stamm. Ovale flache Schale ist mir etwas zu weiblich für die Kraft Deiner Lärche, könnte ruhig etwas kantiger und höher sein.
Bild 5(Schwarzkiefer)
Ich kann das Bild nicht gut erkennen, aber es sieht wie ein Astquirl in der Mitte aus. Da würde ich reduzieren. Der Extremknick im Unterteil hat oben wieder keine Fortsetzung, die Äste sind nicht wirklich durchgestaltet.
Schwer, da was zu empfehlen aufgrund der Bildqualität.
Bild 6 (Azalee)
Schöner Baum, viel Kraft, schöne Krümmung. Diese Krümmung ist aber in den Ästen nicht fortgeführt. Blätter setzen zu weit außen an. Typisches Azaleen-Problem, die Dinger treiben wie verrückt und wenn man nicht konsequent auf 2-3 Blätter zurücknimmt, dann verzweigen sie erst weiter vorne. Hier würde ich die Äste extrem weit zurücknehmen und einen Neuaufbau machen (habe ich bei einem neuen etwas größeren Klopper letztes Jahr gemacht und jetzt haben die Äste auch Struktur). Wenn die Azalee gesund ist, dann nimmt sie das nicht übel.
Soweit meine Meinung, aufgrund der Qualität der Bilder vielleicht nicht ganz korrekt.
Gruß,
Wolfgang
hier mal auf die Schnelle, was mir an den Bäumen auffällt:
Baum 1 (Mädchenkiefer)
Die starke Krümmung im unteren Drittel setzt sich oben nicht fort sondern der Baum läuft eher gerade weiter. Das sieht nicht realistisch aus. Ich würde entweder versuche die Krümmung zu verstärken (mit Gewalt geht alles, nein im Ernst, das mußt Du sehen, wie der Baum sich noch biegen läßt) oder ich würde nur den untersten Ast zur Gestaltung nehmen und den Rest einkürzen, abschälen und Totholz daraus machen.
Baum 2 (Dreispitzahorn)
Wurzelansatz mit überkreuzten Wurzeln ist unschick. Der Stamm verjüngt sich über ein großes Stück nicht wirklich. Ansonsten eher der militärische Weihnachtsbaum-Look (links rechts links....). Zweige stehen gerade nach oben, das wirkt nicht alt, ein alter Baum bewegt die Zweige eher nach unten. Zu wenig Äste im unteren Bereich, verglichen mit dem oberen Bereich (rein subjektiv fehlt mit da was). Dies ließe sich mit nach unten gebogenen Ästen etwas kaschieren denke ich.
Weiteres Vorgehen: Also entweder die unteren Äste durchwachsen lassen und auf Stammverdickung warten oder abmoosen.
Bild 3 (Feldulme)
Sieht aus wie ein Hagelstecken (Spazierstock), also zu lang zu gerade zu wenig Verjüngung. Ich würde den Baum um die Hälfte zurücknehmen und dann weiter aufbauen.
Bild 4 (Lärche)
Sind mir persönlich zu viele Äste, weniger ist oft mehr. Baum hat den Weihnachtsbaum-Look, weil zu symmetrisch um den Stamm. Ovale flache Schale ist mir etwas zu weiblich für die Kraft Deiner Lärche, könnte ruhig etwas kantiger und höher sein.
Bild 5(Schwarzkiefer)
Ich kann das Bild nicht gut erkennen, aber es sieht wie ein Astquirl in der Mitte aus. Da würde ich reduzieren. Der Extremknick im Unterteil hat oben wieder keine Fortsetzung, die Äste sind nicht wirklich durchgestaltet.
Schwer, da was zu empfehlen aufgrund der Bildqualität.
Bild 6 (Azalee)
Schöner Baum, viel Kraft, schöne Krümmung. Diese Krümmung ist aber in den Ästen nicht fortgeführt. Blätter setzen zu weit außen an. Typisches Azaleen-Problem, die Dinger treiben wie verrückt und wenn man nicht konsequent auf 2-3 Blätter zurücknimmt, dann verzweigen sie erst weiter vorne. Hier würde ich die Äste extrem weit zurücknehmen und einen Neuaufbau machen (habe ich bei einem neuen etwas größeren Klopper letztes Jahr gemacht und jetzt haben die Äste auch Struktur). Wenn die Azalee gesund ist, dann nimmt sie das nicht übel.
Soweit meine Meinung, aufgrund der Qualität der Bilder vielleicht nicht ganz korrekt.
Gruß,
Wolfgang
- Karl T.
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Ein Vorschlag für die Kiefer 
Herzliche Grüße aus Wien!
Ihr seit gerne eingeladen in meine http://www.bonsaiwerkstatt.at/
Karl Thier
Ihr seit gerne eingeladen in meine http://www.bonsaiwerkstatt.at/
Karl Thier
- Wolfgang S
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Hallo Gunter,
genau so ist es, jeder muß für sich selbst finden, was der Baum ihm sagt. Ich habe geschrieben, wie die Bäume auf mich wirken und was ich (aufgrund eines schlechten Photos) mir vorstellen könnte aus den Bäumen zu machen.
Es ist aber ein heherer Grundsatz von mir, niemals vor den Meistern zu erstarren und deren Mantra nachzubeten sondern immer meinen eigenen Weg zu gehen und meine Meinung dann auch umzusetzen. Auch Profis haben mal einen schlechten Tag.
Eigentlich ging es mir bei meiner Baum"kritik" darum zu zeigen, worauf man bei Bonsai mM nach achten sollte. Natürlich hat fast jeder Baum ausgeprägte Schwachstellen und es obliegt dem Gestalter diese zu nutzen, einzubauen, zu verstecken etc. Dazu muß man sie aber erstmal sehen und ich glaube das ist sauschwer.
Mich hat nach der Sakka-ten ein Artikel von Margot beeindruckt, die minutiös die ausgestellten Bäume zerlegt hat und viele "Fehler" gezeigt hat, über die ich ganz selbstverständlich hinweggesehen habe.
Ich glaube, daß richtig tolle Bäume nur entstehen, wenn man entsprechend hart und realistisch mit sich und dem Baum zu Gericht geht.
Gruß,
Wolfgang
genau so ist es, jeder muß für sich selbst finden, was der Baum ihm sagt. Ich habe geschrieben, wie die Bäume auf mich wirken und was ich (aufgrund eines schlechten Photos) mir vorstellen könnte aus den Bäumen zu machen.
Es ist aber ein heherer Grundsatz von mir, niemals vor den Meistern zu erstarren und deren Mantra nachzubeten sondern immer meinen eigenen Weg zu gehen und meine Meinung dann auch umzusetzen. Auch Profis haben mal einen schlechten Tag.
Eigentlich ging es mir bei meiner Baum"kritik" darum zu zeigen, worauf man bei Bonsai mM nach achten sollte. Natürlich hat fast jeder Baum ausgeprägte Schwachstellen und es obliegt dem Gestalter diese zu nutzen, einzubauen, zu verstecken etc. Dazu muß man sie aber erstmal sehen und ich glaube das ist sauschwer.
Mich hat nach der Sakka-ten ein Artikel von Margot beeindruckt, die minutiös die ausgestellten Bäume zerlegt hat und viele "Fehler" gezeigt hat, über die ich ganz selbstverständlich hinweggesehen habe.
Ich glaube, daß richtig tolle Bäume nur entstehen, wenn man entsprechend hart und realistisch mit sich und dem Baum zu Gericht geht.
Gruß,
Wolfgang
Ich hab unsere Diskussion um die Wurzeln der Bäume und Kulturen mal abgetrennt, damit sich hier vielleicht noch ein wenig für Benjamins Bäume findet.
Der Rest findet sich hier: http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopic.php?t=2357
Der Rest findet sich hier: http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopic.php?t=2357
73 Anja
