Die kamen in einen TPK (Teichpflanzkorb) und durften ungehindert vor sich hin wachsen - ich gebe zu, unter dichten Büschen ziemlich unbeachtet in ihrer Ecke. Die meisten quittierten diese mangelnde Beachtung mit ihrem Dahinscheiden, aber "Einer kam durch" und wurde zur Belohnung immer wieder (im selben TPK) umgetopft.
Leider war die Astverteilung absolut besch . . . eiden, was mich allerdings nicht so störte, da es für mich immer ein reiner Erinnerungsbaum war, den ich eigentlich ungern als Bonsai bezeichnen mochte.
Bis 2017, also vor zwei Jahren:
der Baum stand wohl etwas zu sehr am Wegrand - ein Nachbar übersah ihn und seine geballten geschätzten 200 kg kappten ihn radikal - nur der abgesplitterte Stamm mit knapp 20 cm blieb übrig!
Der Nachbar war natürlich ziemlich betroffen, aber ich machte aus der Not eine Tugend.
Korrigierte also die Bruchstelle, indem ich den Stamm auf nun 12 cm kürzte.
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Und weil ich befürchtete, dass der zu erwartende Neuaustrieb nicht sehr harmonisch zu dem mittlerweile recht dicken Stamm passen würde, spaltete ich diesen einfach. So erreichte ich eine einigermassen glaubwürdige Verjüngung der beiden neuen "Äste"
Und der "Restbaum" bildet seitdem erfolgreich dicken Kallus, um die Wunde zu schliessen.
So sieht er heute aus: mit "Krone" 20 cm hoch, knapp 20 Jahre alt, zwei Jahre nach seiner "Wiedergeburt" . . .
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Jetzt hat er endlich meine volle Aufmerksamkeit
Das Nebari ist für die Grösse des Baums stimmig finde ich - nun gehts an die Feinverzweigung.
Naja, es ist immer noch kein Bonsai, aber ein Baum mit "Geschichte" . . .
